10. August 2018 / 07:24 Uhr

Skandal in Graz! Linienrichter bricht nach Becherwurf blutend zusammen

Skandal in Graz! Linienrichter bricht nach Becherwurf blutend zusammen

Redaktion Sportbuzzer
Twitter-Profil
Linienrichter Fredrik Klyver sackt nach dem Becherwurf im Spiel zwisvchen Sturm Graz und AEK Larnaka an der Seitenlinie zusammen.
Linienrichter Fredrik Klyver sackt nach dem Becherwurf im Spiel zwisvchen Sturm Graz und AEK Larnaka an der Seitenlinie zusammen. © imago/GEPA pictures
Anzeige

Böse Szenen in der Europa-League-Qualifikationen: Beim Spiel zwischen Sturm Graz und AEK Larnaka wird der Linienrichter von einem Becher am Kopf getroffen. Es folgen Spielunterbrechung und Diskussionen. Der Täter wird gefasst.

Anzeige

Skandal in der Europa-League-Qualifikation! Das Drittrunden-Hinspiel zwischen Sturm Graz und dem dem zypriotischen Vertreter AEK Larnaka musste am Donnerstagabend unterbrochen werden, nachdem Schiedsrichter-Assistent Fredrik Klyver von der Tribüne mit einem Trinkbecher beworfen und schwer am Kopf getroffen wurde. Der schwedische Unparteiische erlitt eine klaffende Platzwunde, brach an der Seitenlinie zusammen und musste noch auf dem Platz behandelt werden. Referee Mohammed Al-Hakim schickte beide Mannschaften daraufhin vorerst in die Kabinen.

Erst nach langen Diskussionen wurde die Partie nach 40-minütiger Unterbrechung schließlich fortgesetzt. Die österreichischen Platzherren verloren 0:2. Der Werfer des Bechers konnte identifiziert und festgenommen werden. Wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Freitag vermeldete, wurde gegen einen 34-Jährigen eine Anzeige erstattet. In einem Statement auf der Grazer Vereins-Homepage heißt es: "Es werden die möglichen Strafausmaße geprüft und anlassbezogen bis hin zu Regressforderungen sanktioniert." Dem Linienrichter wünschte der Verein "alles Gute und rasche Genesung".

Mehr zur Europa League

Zudem entschuldigte sich der Verein für den Vorfall in aller Form: "Dieses Verhalten eines Fans beim heutigen UEFA Europa League-Spiel ist auf keinen Fall zu akzeptieren. Das schadet dem Ansehen des Fußballs und uns als Klub. Wir versuchen immer, Fußball als ein positives Fest zu sehen und genau gegen diese Dinge vorzugehen. Fair Play steht bei uns an erster Stelle. Es tut uns leid, dass wir heute viele Fußballfans enttäuscht haben."

Grazer Sportdirektor: "Lässt mich verzweifelt zurück"

Der Grazer Sportdirektor Günter Kreissl sagte laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA. „Der Vorfall lässt mich verzweifelt zurück. Es muss mit allen Sanktionen gegen den Täter vorgegangen werden. Das ist ein nicht bezifferbarer Imageschaden für uns.“

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus aller Welt