03. Dezember 2018 / 07:52 Uhr

Ski-Sensation: Stefan Luitz gewinnt Riesenslalom von Beaver Creek

Ski-Sensation: Stefan Luitz gewinnt Riesenslalom von Beaver Creek

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Große Freude über den Sieg im Riesenslalom bei Stefan Luitz.
Große Freude über den Sieg im Riesenslalom bei Stefan Luitz. © imago/Eibner Europa
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Stefan Luitz ist die große Sensation geglückt. Im Riesenslalom von Beaver Creek feierte er den ersten Weltcupsieg seiner Karriere - und das ausgerechnet beim Comeback nach einer fast einjährigen Verletzungspause.

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Stefan Luitz hat sensationell den Riesenslalom von Beaver Creek gewonnen und nach fast einem Jahr Verletzungspause eine märchenhaftes Comeback hingelegt. Der Skirennfahrer aus dem Allgäu raste am Sonntag den Topfavoriten auf und davon und feierte den ersten Weltcupsieg seiner Karriere - und das im ersten Rennen in seiner Paradedisziplin nach dem Kreuzbandriss in der vorigen Saison.

Nach zwei beherzten Durchgängen in den Rocky Mountains verwies Luitz den österreichischen Alpin-Dominatoren Marcel Hirscher (+0,14 Sekunden) und Überraschungsmann Thomas Tumler aus der Schweiz (+0,51) auf die Plätze. „Das ist unglaublich“, stammelte der Sieger im Ziel, „verrückt“.

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1. Claudia Pechstein (Eisschnelllauf; 5 Gold, 2 Silber, 2 Bronze). Auf dem Bild feiert Pechstein 2002 Salt Lake City auf einer Party im Thüringen Haus. Im November qualifizierte sie sich mit 45 Jahren in Stavanger (Norwegen) für ihre siebte Teilnahme bei Olympischen Winterspielen. ©
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Nach seinem Coup hatte sich der 26-Jährige strahlend in den Schnee fallen lassen, alle Viere von sich gestreckt und dann die Glückwünsche der Kollegen angenommen. Luitz ist nun der 14. Deutsche, der im Weltcup mindestens einen Sieg erringen konnte.

Luitz bestätigt starke Saisonvorbereitung

Luitz hatte in der Saisonvorbereitung mit starken Trainingseindrücken aufhorchen lassen und bestätigte dies nun in seinem ersten Riesenslalom seit dem von Alta Badia im Dezember 2017: Damals riss er sich nach wenigen Toren ohne Sturz das Kreuzband. „Alles ist wieder zurückgekommen, das hat so Spaß gemacht“, sagte er nach der Bestzeit in Lauf eins. Auch in der Vorsaison hatte er in Beaver Creek nach dem ersten Durchgang geführt und war am Ende Dritter geworden. „Ich habe gewusst, dass ich einen schnellen Schwung fahren kann“, sagte er. Im Slalom von Levi konnte er das mit hoher Startnummer nicht zeigen.

Luitz zeigte auf der WM-Strecke von 2015 in Beaver Creek überhaupt keine Nervosität, profitierte im ersten Lauf im Vergleich zu Hirscher und anderen Top-Fahrern aber wohl auch von etwas besseren Lichtverhältnissen. Im Finale steckte er nicht zurück und holte den vor ihm gestarteten Hirscher noch ein.

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Für die anderen deutschen Rennfahrer im Finale reichte es nicht für die Top Ten: Alexander Schmid wurde 17. und verpasste damit knapp die halbe WM-Norm. Fritz Dopfer, der in der vergangenen Saison mit den Folgen eines Schien- und Wadenbeinbruchs zu kämpfen hatte, wurde 24., nachdem er im ersten Lauf noch als Elfter überzeugt hatte.

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