Der Dunking-Contest war einer der Höhepunkte des Allstar Days. Der Dunking-Contest war einer der Höhepunkte des Allstar Days. © Swen Pförtner
Der Dunking-Contest war einer der Höhepunkte des Allstar Days.

So erlebten die Göttinger Basketball-Ikonen das Basketball-Spektakel

Es war ein Basketball-Spektakel, wie es das in Göttingen noch nicht gegeben hat: der Allstar Day der Basketball-Bundesliga in der Lokhalle vor 3258 Zuschauern. So erlebten die Göttinger Basketball-Ikonen Wilbert Olinde, Terry Schofield und Robert Kulawick sowie Bundestrainer Henrik Rödl den Tag.

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Bundestrainer Henrik Rödl: Rödl war den ganzen Tag über in der Lokhalle – und schaute schon zur Beginn bei der Autogrammstunde vorbei. Dabei fand er auch lobende Worte für Dominic Lockhart von der BG Göttingen. Rödl hatte den 23-Jährigen Ende vergangenen Jahres erstmals für die deutsche Auswahl nominiert. Es sei ein guter Schritt für Lockhart gewesen, bei der BG anzuheuern. Dort habe er gute Erfahrungen sammeln können. „Auch beim mir in der Nationalmannschaft hat er eine sehr gute Rolle gespielt“, sagte Rödl. „Er hat sich stetig weiterentwickelt und wird das auch in Zukunft tun.“ Seinen großen Auftritt hatte Rödl dann mit Academy-Botschafter Henning Harnisch und Wilbert Olinde in der Jury für den Dunking-Contest. Der Allstar Day sei „eine große Werbung für den Sport“, bei dem die Fans eine Reihe sehr guter Sportler sehen könnten, sagte Rödl. Für den Basketball in Deutschland sei das „eine sehr wichtige Veranstaltung“. Vor allem habe er sich auf den Dreier-Contest der Legenden gefreut, an dem auch Ex-Veilchen Robert Kulawick teilnahm.

Allstar Day 2018: Die schönsten Bilder

Robert Kulawick: „Kulle“ erlebte beim Allstar Day den wohl mit Abstand bewegendsten Moment, als hunderte Göttinger Fans seinen Namen riefen und ihn mit Standing Ovations empfingen. Entsprechend gerührt zeigte er sich nach dem Dreier-Contest der Legenden, den er knapp gegen seinen Ex-Trainer Sebastian Machowski verlor. Vom Allstar Day war er begeistert. „Den Fans so etwas zu bieten“, sei schon toll, sagte Kulawick. Vor allem in so einer basketballverrückten Stadt die Göttingen. Er und seine Familie hätten den Tag jedenfalls sehr genossen. Auch wenn er sich die Player’s Night am späten Abend dann schenkte.

Allstar Day: Dunking-Contest

Wilbert Olinde: Die 62-jährige Göttinger Basketball-Legende hatte sich im Vorfeld bereits sehr auf seinen Jury-Auftritt beim Dunking-Contest gefreut. Und diese Freude lebte er dann auch während der Veranstaltung vor. Vor allem mit Bundestrainer Henrik Rödl schien er sich gut zu verstehen. Die beiden scherzten und lachten, als wären sie die dicksten Kumpels. Als sie einmal die gleiche Note hochhielten, klatschten sie sich lachend ab. Später fachsimpelte Olinde mit Rödl am Spielfeldrand. Den besten Dunk habe Jamar Abrams gezeigt. „Er war schon sehr kaputt, und dann noch so ein Ding rauszuhauen, das war schon super“, sagte Olinde. Sein Einsatz in der Jury habe ihm jedenfalls sehr viel Spaß gemacht. „Das war witzig.“ Außerdem sei er ganz nah am Geschehen gewesen. „Was die Jungs drauf haben, so etwas siehst du im Spiel nicht“, sprach er den Teilnehmern und der Veranstaltung an sich ein dickes Kompliment aus.

Allstar Day: Dreier-Contest

Terry Schofield: Er war der einzige unter den Göttinger Basketball-Ikonen, die nicht direkt an der Show teilnahmen. Dennoch sah sich der 69-Jährige das Spektakel in der Lokhalle natürlich an. Immerhin, so erinnerte sich Schofield, habe er 1974 als Spieler am ersten deutschen Allstar Day überhaupt in Leverkusen teilgenommen. Er gewann mit seinem Team, so viel weiß er noch. Und an noch eine interessante Begebenheit erinnert er sich: Als wertvollster Spieler sei kein Geringerer als Holger Geschwindner ausgezeichnet worden, damals Spieler in Göttingen und heute vor allem bekannt als langjähriger persönlicher Trainer und Mentor von Dirk Nowitzki. Beim Allstar Game sei es 1974 noch etwas heftiger zugegangen, obwohl auch die Show im Mittelpunkt gestanden habe. „Einer hat beim Dunk sogar das Brett kaputt gemacht.“ Den Allstar Day habe er genossen, sagte Schofield, obgleich er ein Bundesliga-Spiel wegen des Wettkampfcharakters lieber sehe: „Aber es war eine tolle Werbung für den Basketball. Die Zuschauer waren begeistert“, betonte der 69-Jährige. „Und die Resonanz war super trotz der hohen Karten-Preise. Da merkt man die Mentalität der Stadt. Das Göttinger Publikum war schon immer eines, das etwas von Basketball verstanden hat.“

„Kulles“ Empfang in der Lokhalle beim Allstar Day

Von Andreas Fuhrmann

Region/Göttingen-Eichsfeld BG Göttingen

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