Kennen kein Halten: Schwedens Spieler stürmen nach dem erlösenden Schlusspfiff Richtung Bank zu ihren Mitspielern. Die Überraschung ist perfekt. Die Skandinavier fahren über Italien zur WM nach Russland. Kennen kein Halten: Schwedens Spieler stürmen nach dem erlösenden Schlusspfiff Richtung Bank zu ihren Mitspielern. Die Überraschung ist perfekt. Die Skandinavier fahren über Italien zur WM nach Russland. © dpa
Kennen kein Halten: Schwedens Spieler stürmen nach dem erlösenden Schlusspfiff Richtung Bank zu ihren Mitspielern. Die Überraschung ist perfekt. Die Skandinavier fahren über Italien zur WM nach Russland.

So hart feiert Schweden die WM-Sensation

Riesenjubel nach Schwedens Play-off-Triumph über Ex-Weltmeister Italien. Sie crashen die Eurosport-Übertragung.

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Das hätten sie selbst kaum geglaubt: In den Play-offs zur WM-Endrunde 2018 in Russland setzte sich Schweden gegen Italien durch. Skandinavische Medien sprechen von einer "Heldentat". Schon wird über eine WM-Rückkehr von Superstar Zlatan Ibrahimovic spekuliert.

Italien verpasst die WM: Internationale Pressestimmen

"Eine WM zu spielen ist für jeden Spieler der größte Traum. Ich bin sehr stolz ein Schwede zu sein, gestern haben wir mit den Fans in San Siro diesen unvergesslichen Moment gefeiert" Albin Ekdal, verletzter schwedischer Mittelfeldspieler

Die italienische Trauer ist das Glück der Schweden. Die Auswahl des Svenska Fotbollförbundet schaffte zum zwölften Mal die Qualifikation für eine Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft. Das Siegtor zum 1:0 von AEK Athens Mittelfeldspieler Jakob Johansson aus dem Hinspiel in Solna reichte in der Play-off-Abrechnung gegen Italien. Zuletzt waren die Skandinavier vor elf Jahren in Deutschland mit dabei. Damals scheiterten  sie im Achtelfinale am Gastgeber.

Skandinavische Medien sprechen von einer "Heldentat"

"Wir haben es zur WM geschafft!! Wie unglaublich ist das denn???", hieß es vom Portal sweden.se auf Twitter. Die Tageszeitung "Dagens Nyheter" sah eine von "Schwedens größten fußballerischen Heldentaten". Das schwedische Fernsehen vermeldete Rekordeinschaltquoten. Mehr als zwei der knapp zehn Millionen Schweden verfolgten das Spiel im Mailänder San Siro vor dem Fernsehgerät. Und sahen, wie die schwedischen Spieler nach dem Abpfiff in Jubelstimmung eine TV-Expertenrunde sprengten.

Das Team von Trainer Janne Andersson qualifizierte sich als 29. von 32 Teams für die WM 2018 in Russland. Unter den Helden von San Siro: RB Leipzigs Emil Forsberg und Werder Bremens Ludwig Augustinsson. Beide spielten die vollen 90 Minuten  (plus fünf Minuten Nachspielzeit) durch. Von außen drückte Albin Ekdal vom Hamburger SV die Daumen. Nach seinem Hinspieleinsatz fehlte er den Schweden im Rückspiel wegen einer Verletzung. Und war nach dem Abpfiff bereits voller Vorfreude: "Eine WM zu spielen ist für jeden Spieler der
größte Traum. Ich bin sehr stolz ein Schwede zu sein, gestern haben wir mit den Fans in San Siro diesen unvergesslichen Moment gefeiert", sagte der 28-Jährige.

Hier lesen: Italien trägt Trauer

Schon wird über die Rückkehr des wohl größten schwedischen Fußballers in die Nationalelf spekuliert. Grund: drei Worte  von Superstar Zlatan Ibrahimovic bei Twitter. "We are Zweden", postete der 36-Jährige, der eigentlich nach der EM 2016 aus der Nationalmannschaft zurückgetreten war. Ein Wortspiel, mit dem sich die Marke "Zlatan" zurück ins Tre-Kronor-Team schreibt? "Wenn es nach mir geht, würde ich ihn persönlich dort abliefern", zitierte die Zeitung "Expressen" aus einer SMS des Ibrahimovic-Beraters Mino Raiola.

So trauert Italien nach dem WM-Aus gegen Schweden

Welche Teams sind für die WM 2018 qualifiziert?

Fußball WM Qualifikation (Herren) WM 2018 Schweden (Herren) RedaktionsNetzwerk Deutschland

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