Ralph Hasenhüttl richtet den Blick nach dem Champions-League-Aus nach vorn. Ralph Hasenhüttl richtet den Blick nach dem Champions-League-Aus nach vorn. © Imago
Ralph Hasenhüttl richtet den Blick nach dem Champions-League-Aus nach vorn.

So sieht RB Leipzigs neuer Plan für Europa aus

Eine Etage tiefer sind die internationalen Ziele von RB Leipzig andere, als in der Königsklasse. Trainer Ralph Hasenhüttl will in der Europa League noch einige Runden meistern. Ein Aufeinandertreffen mit Salzburg ist zunächst ausgeschlossen.

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Leipzig. Das Aus in der Champions League war gerade erst etwas mehr als eine Stunde besiegelt, da ließ sich Ralph Hasenhüttl in den Katakomben des Leipziger Stadions zu folgender Aussage hinreißen: „Die Saison ist ja noch nicht rum, wer weiß was uns noch alles gelingt. Wir haben in der Euro League die Möglichkeit, weit zu kommen“, kündigte der Coach des Vizemeisters an.

Bereits am kommenden Montag, 11. Dezember, weiß RB Leipzig, wohin die internationale Reise im nächsten Jahr führt. Dann werden ab 13 Uhr in Nyon die Partien für die erste K.o.-Phase der Europa League, Zwischenrunde genannt, ausgelost. Die Duelle steigen am 15. und 22. Februar 2018.

DURCHKLICKEN: Die Teilnehmer der Zwischenrunde

Heimrecht im Rückspiel

Das Team von Trainer Hasenhüttl hat sich in der Champions League für diesen Wettbewerb einen Bonus erspielt. Als einer der besten vier Gruppendritten ist RB gesetzt, genauso wie die zwölf Gruppensieger aus der Euro League. Für den Bundesligisten bringt das vor allem den Vorteil, dass das Rückspiel vor heimischem Publikum ausgetragen wird, der Gegner im besten Fall ein leichterer ist.

Den zweiten Lostopf bilden die zwölf Gruppenzweiten der Europa-League-Gruppenphase sowie die vier restlichen Absteiger aus der Champions League. Teams die bereits in der Gruppe gegeneinander gespielt haben, sowie Mannschaften aus einem Land, können in dieser Runde noch nicht aufeinander treffen. Das heißt, ein Duell zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund, oder dem 1. FC Köln, der am Donnerstagabend noch die Chance auf die nächste Runde hat, wird es nicht geben.

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KO-Spiele für die Entwicklung

In Lostopf eins umgehen die Leipzig vorerst auch in Duell mit Salzburg. Denn die Österreicher sind bereits vor dem letzten Spieltag der Europa League Gruppenerster und ebenfalls für die Zwischenrunde gesetzt. Mögliche Kontrahenten der Rasenballer sind Spartak Moskau, Neapel, Celtic Glasgow (aus der Königsklasse) sowie nach jetzigem Stand unter anderem Slavia Prag, Partizan Belgrad, AEK Athen, Lokomotive Moskau, Viktoria Pilsen, OGC Nizza oder Olympique Marseille (aus der Europa League).

„Dass wir die Euro League mitnehmen können, ist für uns wichtig. Wir haben eine Gruppenphase überstanden. Deswegen können wir jetzt hoffentlich noch die eine oder andere Ko-Runde spielen. Das tut uns gut. Wir treffen auch da auf starke Mannschaften. Das ist für unsere Entwicklung enorm wichtig“, meint RB-Coach Hasenhüttl und fügte hinzu: „Wir haben da auch noch die Möglichkeit, vielleicht Historisches zu leisten.“

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