06. Dezember 2018 / 16:11 Uhr

So sieht RB Leipzigs Transferplan im Winter aus

So sieht RB Leipzigs Transferplan im Winter aus

Anne Grimm
RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick schließt einen Rückkehr von Evertons Ademola Lookman aus. 
RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick schließt einen Rückkehr von Evertons Ademola Lookman aus.  © dpa
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Timo Werner soll seinen Vertrag bei RB Leipzig endlich verlängern. Eine Verpflichtung von Ademola Lookman ist laut Trainer Ralf Rangnick unrealistisch geworden. Weitere Neuzugänge hängen auch vom Verbleib in der Europa League sowie der Genesung von Emil Forsberg ab.

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Leipzig. Auf dem Wunschzettel von Trainer Ralf Rangnick steht in der nächsten Transferperiode vor allem eine Personalie ganz oben: „Timo ist hoffentlich spätestens zur Winterpause so weit, dass er seinen Vertrag verlängert“, sagte der 60-Jährige am Donnerstag über den deutschen Nationalspieler, der derzeit noch einen Kontrakt bis Sommer 2020 besitzt. Die Verhandlungen mit dessen Berater Karl Heinz-Förster laufen inzwischen seit fast anderthalb Jahren.

Die Verpflichtung des im Sommer heiß umworbenen Ademola Lookman hat der Coach und Sportdirektor hingegen fast zu den Akten gelegt. Der in der Rückrunde der vergangenen Saison an RB Leipzig ausgeliehene Engländer spielt sich beim FC Everton in der Premier League immer mehr in den Fokus. Deshalb sagt Rangnick: „Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass es in der Winterpause für uns zu einigermaßen darstellbaren Konditionen realisierbar wäre.“

Forsberg mit Spezialbehandlung

Gut möglich, dass es bei dem bereits verkündeten Zugang von Tyler Adams (New York Red Bulls) sowie dem als sicher geltenden Wechsel von Amadou Haidara (Salzburg) bleibt. „Es macht nur Sinn, wenn es ein Spieler ist, den wir im Sommer auch verpflichten würden“, sagt Rangnick. Sollte RB Leipzig kommende Woche in der Europa League ausscheiden, sei ein Bedarf an weiteren Neuzugängen nicht nötig, ließ der 60-Jährige durchblicken.

Zudem will Rangnick abwarten, wie sich die gesundheitliche Situation von Emil Forsberg entwickelt: „Wenn berechtigte Hoffnung besteht, dass er zur Rückrunde wieder zur Verfügung steht, sehe ich nicht unbedingt die Notwendigkeit noch zusätzlich im Januar etwas zu machen.“ Vergangene Woche war der schwedische Nationalspieler noch einmal in Konstanz beim Spezialisten Kurt Mosetter zu einer Untersuchung. Seit dieser Woche befindet sich der 27-Jährige in Österreich bei einem Fachmann für Symphysenschmerz, also für Probleme im Beckenbereich, in Behandlung. Laut Rangnick stehen die Zeichen auf eine Besserung derzeit gut.

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