01. Dezember 2018 / 15:58 Uhr

So wird es nicht reichen: Eintracht Braunschweig nur Unentschieden gegen VfR Aalen

So wird es nicht reichen: Eintracht Braunschweig nur Unentschieden gegen VfR Aalen

Alex Leppert
Robin Becker von Eintracht Braunschweig geht ins Laufduell mit Aalens Matthias Morys.
Robin Becker von Eintracht Braunschweig geht ins Laufduell mit Aalens Matthias Morys. © imago/Eibner
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Das ist bitter: Stark kämpfende "Löwen" kommen wieder einmal nicht von der Stelle. Gegen den VfR Aalen war die Eintracht spielbestimmend. Am Ende reichte es dennoch nicht für drei Punkte. War es das jetzt endgültig für die Braunschweiger?

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So wird es am Ende nicht reichen: Im Kellerduell der 3. Liga trennten sich die Fußballer von Eintracht Braunschweig mit 2:2 (0:1) vom VfR Aalen. Damit taumelt der Zweitliga-Absteiger unaufhaltsam einem erneuten Abstieg entgegen.

Die nötige Kurskorrektur nach der Münster-Pleite machte sich mit drei Personalwechseln bemerkbar: David Sauerland, Felix Burmeister, Onur Bulut und Manuel Janzer kamen neu ins Team, Gustav Valsvik und Ahmet Canbaz flogen sogar ganz aus dem Kader. Und Trainer André Schubert setzte erstmals auf eine Dreier-Abwehrkette.

Bilder vom Spiel der 3. Liga zwischen Eintracht Braunschweig und dem VfR Aalen

Braunschweigs Christoffer Nyman scheitert an Aalens Torhüter Daniel Bernhardt. Zur Galerie
Braunschweigs Christoffer Nyman scheitert an Aalens Torhüter Daniel Bernhardt. ©
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Guter Start der Braunschweiger

Die Braunschweiger begannen eigentlich gut, gerieten aber wieder mal früh in Rückstand. Sauerland hatte eine Flanke viel zu kurz abgewehrt, den anschließenden verunglückten Torschuss von Patrick Schorr drückte Marcel Bär über die Linie (18.).

Anschließend war zwar wieder die Eintracht das spielbestimmende Team, hatte aber nur wenige echte Chancen. In der 20. Minute wurde der von Christoffer Nyman schön eingesetzte Bulut im letzten Moment noch abgeblockt, und bei einem 30-Meter-Knaller von Niko Kijewski musste Aalens Keeper sein ganzes Können auspacken (33.).

Pfeifkonzert vor der Halbzeit

Aber sonst? Da war wieder mal viel Hilflosigkeit zu sehen, zur Pause gab’s ein gellendes Pfeifkonzert der nur noch 15 179 Zuschauer. Die Ultras in Block 9 waren ohnehin die komplette erste Hälfte still geblieben. Weil es nur wenig Grund für Begeisterung gab, herrschte teilweise Testspiel-Atmosphäre.

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In Hälfte zwei waren die Ultras wieder stimmlich da. Und auch die Spieler der Blau-Gelben gaben Gas, drängten Aalen immer tiefer hinten rein. In der 60. Minute dann der verdiente Ausgleich: Robin Becker drückte eine schlecht abgewehrte Flanke nach einer Ecke über die Linie.

Felix Burmeister hatte kurz darauf das 2:1 auf dem Kopf (65.), ernsthafte Chancen gab es gegen die biederen Aalener aber kaum noch. Doch dann zeigte Nyman seine ganze Klasse: Ein Zuspiel von Sauerland verwertete er zum 2:1 (83.). Am Ende reichte es allerdings wieder nicht: Bär glich in der 86. Minute zum 2:2 aus. Und die Regionalliga rückt immer näher.

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