Sommerfest des SFV Illustre Runde zum Sommerempfang des Sächsischen Fußballverbandes in der Sportschule Abtnaundorf. © Christian Modla
Sommerfest des SFV

Sommerfest des SFV: Fußball-Plausch vom Allerfeinsten

Sächsischer Fußball-Boss Hermann Winkler rief und die Herren Grindel, de Maizière, Geyer, Rangnick und Co. kamen.

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Leipzig. Promis, Pils und Putensteaks in der Sportschule Abtnaundorf beim Sommerempfang des Sächsischen Fußball-Verbandes. Gastgeber Hermann Winkler, 53, hatte an allen möglichen Stellen gebaggert und sah beim Blick in die Runde, dass es richtig war. Winkler, EU-Parlamentarier und Chef in Fußball-Sachsen, brachte wichtige Menschen aus Sport, Wirtschaft und Politik zusammen, verband Angenehmes mit Nützlichem. Hier ein Smaltalk mit Fußball-Legenden wie Manne Walter, Henning Frenzel, Hans Meyer und Ede Geyer. Da ein Plausch mit den MDR-Größen Wolf-Dieter Jacobi (Programmdirektor) und Sportchef Raiko Richter über die - ausbaufähigen - TV-Gelder für Winklers Regionalliga-Teams und, ganz wichtig: Eine Elefantenrunde mit DFB-Präsident Reinhard Grindel und Innenminister Thomas de Maizière mit den Themen Sicherheit im/vorm Stadion und die Europameisterschaft 2024.

DFB-Boss Grindel: „Das Ehrenamt ist die Seele des Fußballs"

„Lassen wir uns den Fußball nicht von wenigen kaputt machen", forderte Grindel. Leipzig gehört zu den 14 deutschen Städten, die mitausrichten wollen. Vier Bewerber zu viel. Spätestens beim Bier dämmerte es Grindel/de Maizière, dass eine EM ohne Leipzig zwar möglich, aber sinnlos wäre. Grindel dankte Winkler für loyale und kritische Begleitung des sächsischen Verbandes und versprach in Sachen EM, „Sachgesichtspunkte" walten zu lassen und schloss mit einer Ode ans Ehrenamt. „Fußball am Wochenende sind nicht nur die 18 Bundesligaspiele, sondern bis zu 80000 Spiele im Amateurbereich. Das Ehrenamt ist die Seele des Fußballs."

Hans Meyer (Vorstand Mönchengladbach), Thomas de Maizière (Innenminister), Ralf Rangnick (RB Sportdirektor)beim Sommerempfang des Sächsischen Fußballverbandes  Mit dabei: Hans Meyer (Vorstand Mönchengladbach), Thomas de Maizière (Innenminister), Ralf Rangnick (RB Sportdirektor). © Christian Modla

Thomas de Maizière erinnerte an den militärisch anmutenden Aufmarsch von „1500 Dresdner Holigans" in Karlsruhe. „Das hat mir die Sprache verschlagen, das darf nicht mehr passieren." Nicht mehr erleben will der Minister die Hasstiraden gegen RB Leipzig. „Hier wird ein Eindruck vermittelt, dass RB nur wegen des Geldes spielt und die anderen elf Freunde sind."

Gesichtet: Winklers präsidialer Vorgänger Klaus Reichenbach, NOFV-Chef Rainer Milkoreit, Sportrichter Stefan Oberholz, LVZ-Sportchef Frank Schober (feierte seinen 49. Geburtstag), Immobilien-Macher Steffen Göpel, Radio-Göttin Freddy Holzapfel, Matthias Reichwald (Kaufmännischer Leiter bei RB Leipzig), RB-Kommunikationsdirektor Florian Scholz und Mister Meuselwitz Hubert Wolf. Wolfs ZFC Meuselwitz wäre 2009 beinahe Hebamme der Rasenballer geworden. Problem: Wolf wollte mit seinem ZFC zeitlebens via Erfolgsbeteiligung profitieren. Wenn RB in der Bundesliga z.B. einen Etat von 100 Millionen Euro hätte, sollten fünf Prozent nach Zipsendorf gehen. Bis ans Ende aller Tage.

RB-Sportdirektor Ralf Rangnick gab Auskunft aus dem Lager des Vizemeisters

Zurück zum Sommerfest. Die glühenden RB-Fans Thomas Niehoff (TSL Trockenbau) und Matthias Gabler (Stahlbau Brehna) nahmen RB-Sportdirektor Ralf Rangnick in Manndeckung. Der 59-jährige Schwabe erstattete Bericht über die Form seiner Schäfchen, die Generalprobe gegen Stoke City und die am 6. Mai perfekt gemacht direkte Qualifikation zur Champions League. „Die Relegation wollten wir unbedingt verhindern." Aus Gründen. Siehe Hoffenheim. Die Nagelsmänner müssen am 15. und 23. August gegen den FC Liverpool ran. Und der hat unter der Woche die Lebensberechtigung des FC Bayern in Frage gestellt.

Hermann Winkler Fazit: „Ein wunderbarer Abend." OBM Burkhard Jung und Sportbürgermeister Heiko Rosenthal waren verhindert und sahen sich außerstande, Ersatzspieler einzuwechseln.  Spruch des Abends: „Wenn Du 75 bist und es schert sich noch irgendein Schwanz um dich, kannst du froh sein." Hans Meyer, 75.

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