Für den Umbau des Dynamo-Stadions wird ein saftiger Nachschlag fällig. © Archiv

Sondersitzung zu den Stadion-Millionen vor dem Dresdner Stadtrat

Mitten in der terminreichen Adventszeit müssen die Mitglieder des Sportausschusses und des Finanzausschusses nachsitzen.

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Dresden. Mitten in der terminreichen Adventszeit müssen die Mitglieder des Sportausschusses und des Finanzausschusses nachsitzen: Sie sollen auf einer eilends einberufenen Sondersitzung am 13. Dezember ihre Zustimmung zu einem Vergleich zwischen der Landeshauptstadt Dresden und der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Ersatzneubau Rudolf-Harbig-Stadion geben. Das Ausschussvotum ist erforderlich, damit das Thema einen Tag später im Stadtrat behandelt werden kann. Stimmen die Stadträte zu, wird ein seit 2012 währender Rechtsstreit gütlich beigelegt.

Die Arge fordert von der Landeshauptstadt Nachzahlungen in Millionenhöhe wegen des Bauverzuges von einem Jahr. Statt wie geplant 2006 konnte der Umbau des alten Dynamo-Stadions erst 2007 beginnen. Der Bundesgerichtshof hat einen Anspruch der Arge bestätigt, die Frage der Höhe aber offen gelassen. Vor dem Oberlandesgericht Dresden wurde schließlich zwischen den Parteien ein Vergleich über 2,95 Millionen Euro ausgehandelt.

Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD) wirbt bei den Stadträten um Zustimmung zu dem Vorschlag. Werde das Verfahren mit einem Urteil beendet, müsse die Stadt auf die ausgeurteilte Summe hohe Zinsen zahlen, begründete er die Vergleichsbereitschaft. Während des Verfahrens hatte die Stadt darauf bestanden, einen Festpreis mit der Arge ausgehandelt zu haben, der eine Mehrvergütung ausschließe. Doch das sahen die Höchsten Richter in Karlsruhe anders.

Thomas Baumann-Hartwig

Region/Dresden SG Dynamo Dresden SG Dynamo Dresden (Herren)

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