19. Januar 2019 / 16:54 Uhr

Sonnenschein und Kälte beim 10. Leipziger Wintermarathon

Sonnenschein und Kälte beim 10. Leipziger Wintermarathon

Redaktion Sportbuzzer
Das Siegerteam des 10. Leipziger Wintermarathon: „The Fast and the Furious“
Das Siegerteam des 10. Leipziger Wintermarathon: „The Fast and the Furious“ © Regina Katzer
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Bei besten äußeren Bedingungen gingen 100 Teams an den Start. Organisator Ronald Speer von der LG eXa Leipzig war hochzufrieden: "Wir hatten eine gute Stimmung und gutes Wetter. Und fast alles hat geklappt.“

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Leipzig. Einen Start-Ziel-Sieg legten die Männer von „The Fast and the Furious“ hin – Jörg Löschner, 49 aus Mellingen, André Fischer, 31 aus Dresden, und Felix Dreisow, 37 aus Bad Bibra, waren die schnellsten Läufer beim Jubiläums-Wintermarathon am Sonnabend im Leipziger Clara-Zetkin-Park. Mit einer Zeit von 2:50.53 liefen die Männer allen Teilnehmern davon.

„Nach Runde neun haben wir uns entschieden, dass der aktuelle Streckenrekord von uns heute nicht zu brechen ist. Andrés Beine fingen an zu krampfen und so wollten wir kein Risiko eingehen“, plaudert Felix, der als Physiker arbeitet, ganz munter nach dem Wettkampf im Clara-Zetkin-Park. Sein nächstes Ziel sind die Deutschen Meisterschaften in Düsseldorf im April, wo er beim Marathon an den Start geht.

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10. Wintermarathon in Leipzig: Über 100 Teams gingen bei besten äußeren Bedingungen auf die Marathon- bzw. Halbmarathondistanz. Zur Galerie
10. Wintermarathon in Leipzig: Über 100 Teams gingen bei besten äußeren Bedingungen auf die Marathon- bzw. Halbmarathondistanz. ©
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Torte als Belohnung

Für Jörg, der seinen dritten Marathon im Wettkampf lief, hätte der Lauf noch weitere Runden weitergehen können: „Die achte Runde war zerrig, danach lief es einfach.“ Der 49-jährige Thüringer hat erst vor zwei Monaten wieder mit dem Laufen angefangen. Ein Meniskusriss links und rechts hatte den Prozess-Ingenieur außer Gefecht gesetzt, aber jetzt schaut er hoffnungsvoll in die Zukunft. In fünf Wochen geht’s nach Spanien zum Transgrancanaria-Lauf über 64 Kilometer.

Die leckere Creme-Torte, die traditionell alle Finisher neben einer Medaille und einer Urkunde am Ziel einheimsen, werden sich die drei gemeinsam schmecken lassen. Vielleicht bleibt auch noch ein Stück für Felix’ Frau Antje, die auf der Strecke alle Marathonis mit ihrer Lieblingsmusik aus einem kleinen Lautsprecher und aufmunternden Sprüchen motiviert hat.

Glücklicher Organisator

In einer Zeit von 1:30.4 gewannen Stephan Mende, 37, Instrumentenbauer aus Markneukirchen, Stefan Henneberg, 37, Beamter aus Morgenröthe-Rautenkranz, und Sven Thiele, 50, Verkehrstechniker aus Fraureuth, vom Triathlon-Vogtland-Team den Halbmarathon. „Die Veranstaltung war Bombe“, plaudert Wintermarathon-Neuling Stefan munter drauf los. Anstrengend und nervig war wegen vieler Umleitungen eigentlich nur die Anreise. Der Lauf auf leicht gefrorenem Boden habe Spaß gemacht und gerne kommen die Vogtländer wieder.

Halbmarathon-Sieger in der Mixed-Wertung wurden Jana Schönlebe, 54, Dirk Müller, 48, und Holger Kratz, 56, vom SC DHfK Leipzig. Die Messestädter siegten in 1:38.54 und blieben damit unter den angepeilten 1:45 Stunden. „Das Wetter hat super mitgespielt, der Untergrund war gut und der Sonnenschein hat uns beflügelt“, strahlt Jana. Außerdem hatten die Läufer jede Menge Unterstützung im Gepäck – Familie, Freunde und die Vereinskameraden hatten sie lautstark auf der Strecke angefeuert. Fürs Siegerfoto nehmen sie Geburtstagskind Tina Laux in ihre Mitte, die sich auf der Sachsenbrücke über ein kleines Ständchen zum 40. Geburtstag gefreut hatte.

Organisator Ronald Speer ist am Ende des Tages ein glücklicher Mann: „Wir hatten eine gute Stimmung und gutes Wetter. Und fast alles hat geklappt.“ Der 51-jährige, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig arbeitet, ist ein Mann der ersten Stunde und freut sich auf viele weitere Marathons im Winter.

Regina Katzer

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