09. September 2018 / 18:48 Uhr

Souverän ins Achtelfinale: Turbine Potsdam gewinnt beim SV Meppen (mit Galerie)

Souverän ins Achtelfinale: Turbine Potsdam gewinnt beim SV Meppen (mit Galerie)

Christoph Brandhorst
Die neue Anführerin traf auch selbst einmal. Hier schiebt Svenja Huth den Ball an SVM-Torfrau Emma Mühlenbrock vorbei.
Die neue Anführerin traf auch selbst einmal. Hier schiebt Svenja Huth den Ball an SVM-Torfrau Emma Mühlenbrock vorbei. © Jan Kuppert
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Mit seiner neuen Kapitänin hat der 1. FFC Turbine Potsdam bei Zweitligist Meppen das DFB-Pokal-Achtelfinale erreicht.

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Zur Pause war die Angelegenheit eigentlich schon durch. Der Fünf-Tore-Vorsprung des 1. FFC Turbine Potsdam nach den ersten 45 Pokal-Minuten am Sonntag erschien fast schon schmeichelhaft für den Zweitligisten SV Meppen.  „Wir hatten noch weitere gute Chancen, der Halbzeitstand war auch in dieser Höhe verdient“, sagte Potsdams Trainer Matthias Rudolph. Am Ende zog der Frauenfußball-Bundesligist aus Brandenburg durch ein 6:0 souverän in das Achtelfinale des DFB-Pokals ein.

Der Turbine-Coach hatte vor dem Pflichtspielstart im Emsland höchste Konzentration gefordert, um jeder Stolpergefahr aus dem Weg zu gehen – und seine Spielerinnen waren offenbar ebenso heiß auf den Auftakt im Cup-Wettbewerb. „Wir sind richtig gut ins Spiel gekommen“, lobte Rudolph, der vergangene Woche seinen 36. Geburtstag gefeiert hatte.

Turbines Pokalerfolg in Meppen in Bildern

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Vor der Partie hatte der Trainer Nationalspielerin Svenja Huth zur neuen Kapitänin ernannt. Die Angreiferin übernimmt das Amt von der zu Arsenal London gewechselten Lia Wälti. Unter ihrer neuen Anführerin machten die Turbinen sofort mächtig Druck. Huths Sturmpartnerin Lara Prasnikar setzte nach vier Minuten den ersten Schuss Richtung SVM-Tor ab. Dann wirbelte Svenja Huth durchs Mittelfeld und bediente Nina Ehegötz, die nach 13 Minuten zur Gästeführung traf.

Fünf Minuten später machte es die Spielführerin gleich selbst, als sie allen enteilte und den Ball an Meppens Schlussfrau Emma Mühlenbrock vorbei ins Netz hob. Alles lief nach Plan, der Trainer war zufrieden. „Wir haben konzentriert und aggressiv gespielt“, bemerkte Matthias Rudolph. Schlag auf Schlag ging es weiter. Nina Ehegötz erhöhte auf 3:0 (21.), dann legte Svenja Huth für Torschützin Bianca Schmidt das 4:0 auf (30.) und kurz vor der Pause markierte Lara Prasnikar gar das 5:0 (44.).

Noch vor dem Seitenwechsel hatte Rudolph erstmals gewechselt. „Viktoria Schwalm hat einen Schlag aufs Knie abbekommen. Wir wollten kein weiteres Risiko eingehen“, so der Trainer. Zumal er ja auch gute Spielerinnen auf der Bank habe.

Petermann-Comeback nach Muskelfaserriss

Spielerinnen wie Lena Petermann zum Beispiel. Der Neuzugang aus Freiburg durfte nach einem Muskelfaserriss im Oberschenkel am Ende noch Spielpraxis sammeln. Den Endstand markierte aber Vize-Kapitänin Felicitas Rauch (72.). „Klar hätten wir gerne noch ein paar Tore mehr gemacht“, sagte Rudolph. Aber der Gegner habe sich hinten reingestellt, um Schadensbegrenzung zu betreiben. Da half es auch nichts, dass die Gastgeberinnen die Partie in Unterzahl beendeten, weil Torfrau Emma Mühlenbrock verletzt ausschied, aber das Meppener Wechselkontingent bereits erschöpft war.

Schon heute wird Turbines Achtelfinalgegner ausgelost. Rudolph: „Ein Heimspiel wäre schön. Und es muss ja nicht gleich Wolfsburg oder Bayern sein."

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