11. September 2018 / 09:01 Uhr

Spanierin soll den Dresdner Volleyballerinnen zu mehr Feuer verhelfen

Spanierin soll den Dresdner Volleyballerinnen zu mehr Feuer verhelfen

Redaktion Sportbuzzer
Maria Segura Palleres mit ihrem neuen Trainer Alexander Waibl .
Maria Segura Palleres mit ihrem neuen Trainer Alexander Waibl . © Peter Möller
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Maria Segura Palleres wechselt aus Italien zum DSC nach Sachsen, „um möglichst länger zu bleiben“ .

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Dresden. Erst seit einer Woche hat Maria Segura Palleres ihre „Zelte“ in Dresden aufgeschlagen. Trotz der kurzen Zeit scheint sich die erste Spanierin, die bei den DSC-Volleyballerinnen schmettern wird, schon sehr wohl zu fühlen. „Was ich bisher von der Stadt gesehen habe, ist sehr schön. Und auch vom Team bin ich sehr gut aufgenommen worden. Alle arbeiten hart im Training und die Atmosphäre gefällt mir“, schwärmte die 26-jährige Außenangreiferin gestern beim Medientermin am Elbufer von ihrer neuen Wirkungsstätte.

Die 1,85 m große Athletin präsentiert sich locker, redegewandt und authentisch. Sie erzählt, dass sie mit zehn Jahren durch Freude in der Schule im heimischen Barcelona zum Volleyball fand. Erst mit 16 ging die Entwicklung dann in Richtung Profi, wobei sie schon früh für die Junioren-Nationalmannschaft ihres Landes aufschlug. Da aber Volleyball in Spanien nicht so populär sei, habe sie 2014 den Schritt ins Ausland gewagt. Sie konnte aus zwei Angeboten auswählen und entschied sich für die zweite italienische Liga. „Dort habe ich für mich die besten Chancen gesehen, mich persönlich weiterzuentwickeln“, sagt sie.

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Im ersten Jahr trug sie das Trikot vom Zweitligisten Hermaea Olbia (erzielte in 24 Spielen 349 Punkte). Danach wechselte sie zu Trentino Rosa, bevor sie 2016/17 bei Saugella Team Monza Erstliga-Luft schnupperte. Vergangene Saison wurde sie mit San Bernardo Cuneo Vizemeister in der zweiten Liga und gehörte zu den Top-Scorerinnen. DSC-Cheftrainer Alexander Waibl verrät, dass er die Spanierin schon ein Jahr zuvor auf dem Schirm hatte, doch da entschied sich Maria Segura noch einmal für Italien. Jetzt aber möchte sie in ihrer Entwicklung den nächsten Schritt gehen, wie sie selbst betont. „Die eingehenden Gespräche mit Alexander Waibl gaben am Ende den Ausschlag für mich. Es hat sich sehr gut angefühlt, weil der Club sehr ambitionierte Ziele verfolgt, auch das Umfeld stimmt“, begründet sie ihre Entscheidung. Immerhin wird sie mit dem DSC auch erstmals im Europapokal antreten.

Nachdem die Außenangreiferin in den vergangenen vier Jahren nach jeder Saison weitergezogen ist, möchte sie jetzt „ankommen und möglichst länger bleiben“. Eine Aussage, die die DSC-Verantwortlichen sicher gern hören. Zumal Waibl schon jetzt die Qualitäten der Nationalspielerin lobt: „Maria ist eine sehr kluge Spielerin, die im Angriff viel mit Köpfchen löst, die in schwierigen Situationen verschiedene Lösungen parat hat und die wenig Fehler macht.“ Man werde mit ihr noch weiter an der Physis arbeiten. Zu Beginn muss sich die Spanierin erst einmal umstellen, denn während in Italien mit einem Molten-Ball gespielt wird, ist in der Bundesliga das Spielgerät von Mikasa. „Da gibt es gewisse Unterschiede, die sich vor allem in der Annahme bemerkbar machen“, so Waibl.

Astrid Hofmann

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