21. März 2015 / 08:02 Uhr

Spannung im Oberliga-Aufstiegskampf steigt

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Steffen Enigk
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Spannung im Oberliga-Aufstiegskampf steigt © dpa
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RB-Reserve kann in Neugersdorf Schützenhilfe für Lok und Markranstädt leisten / Weber attackiert Vogel

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Leipzig. Wird es wieder ein Wochenende für den 1. FC Lok? Mit einem Sieg heute (14 Uhr) bei Schott Jena wären die Probstheidaer im Aufstiegs-Rennen auf Schlagdistanz, falls der Oberliga-Zweite Neugersdorf gegen Spitzenreiter RB II und der drittplatzierte SSV Markranstädt gegen die starke Chemnitzer Reserve (jeweils Sonntag, 14 Uhr) Federn lassen. Lok-Trainer Heiko Scholz gefallen diese Spekulationen nicht: "Immer nur auf andere zu schauen bringt Unglück. Wir müssen unsere Spiele gewinnen, und das wird schwer genug."

Das jüngste, überzeugende 2:0 über Neugersdorf hat er abgehakt, erwartet in Jena einen ganz anderen Fußball. "Die haben schnelle Leute, wollen uns auskontern. Und gegen tief stehende Mannschaften hatten wir meist Probleme", sagt der Coach. Ob Kapitän Markus Krug nach überstandenem Infekt in die Abwehr zurückkehrt, lässt Scholz offen. Krug-Vertreter Gino Böhne habe ein Riesenspiel gemacht. "Bei mir zählen keine Namen, sondern nur Leistung."

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Markranstädt verlor zuletzt an Boden: 1:1 gegen Lok, 1:2 gegen RB. Dennoch möchte Heiko Weber seine Jungs nicht kritisieren. "Wir haben uns zweimal achtbar aus der Affäre gezogen, und die Niederlage war sehr unglücklich", betont der SSV-Trainer und kann sich einen Seitenhieb auf Bullen-Kollege Tino Vogel nicht verkneifen: "Er hat die ganze Woche über Verletzte geklagt und dann gegen uns vier Zweitliga-Profis gebracht. Ich mag diese Jammerei nicht."

Auch der CFC II dürfte einige Profis mitbringen. Beim 2:1-Sieg gegen Lok spielten acht von ihnen mit, zwei Wochen später verkündete der Drittligist den Rückzug seines Oberliga-Teams für die nächste Saison. "Ist auch gut so, die zweiten Mannschaften will kaum einer sehen", sagt Weber. Er kann Bestbesetzung aufbieten, will zurück in die Erfolgsspur. Den Aufstiegs-Dreikampf mit Neugersdorf und Lok werden die Partien gegen die vermeintlich Kleinen entscheiden, glaubt Weber: "Ich finde es schön, dass es spannend bleibt, die Oberliga ist oft langweilig genug."

Auch ganz vorn. Tino Vogel wehrt trotz des Riesen-Vorsprungs vorzeitige Glückwünsche ab. "Aber wir wären bescheuert, wenn wir uns das noch nehmen lassen", versichert der RB-Coach. Sein Team könnte am Sonntag Schützenhilfe für SSV und Lok leisten. "Wer am Ende Zweiter wird, ist mir egal, er hat es dann auf jeden Fall verdient", sagt Vogel, kündigt aber für Neugersdorf Vollgas an: "Wenn wir nicht hundert Prozent geben, fallen wir bei dieser ausgebufften Truppe auf die Nase." 

Er muss weiter auf seinen verletzten Kapitän Alexander Sorge verzichten, dazu auf den gelbgesperrten Alexander Siebeck. Dagegen sind Sebastian Konik und Vincent Rabiega wieder dabei - und sicher auch Akteure von Cheftrainer Achim Beierlorzer. "Das besprechen wir noch", so Vogel. Neugersdorf besitzt für ihn einen besonderen Reiz: "Die haben zu Hause bis auf das 0:0 gegen Lok alles gewonnen. Wir wollen die Ersten sein, die dort einen Dreier holen."

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