12. März 2018 / 12:45 Uhr

Sparta Göttingen unterliegt MTV Barum 1:3 - Treffer von Juliane Schuh zu wenig

Sparta Göttingen unterliegt MTV Barum 1:3 - Treffer von Juliane Schuh zu wenig

Redaktion Sportbuzzer
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Jubel über den einzigen Treffer bei Sparta Göttingen. Der reichte am Ende aber nicht für den Sieg. © Swen Pförtner
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In der Fußball-Oberliga der Frauen hat Sparta Göttingen sein Heimspiel gegen den MTV Barum verloren 1:3 (0:1). Auf dem Kunstrasen am Greitweg machten sich die personellen Probleme der Göttingerinnen bemerkbar.

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Gleich zu Beginn hatten die Göttingerinnen Gelegenheit, wach zu werden: Ein Angriff von Barum führte zu einer Ecke, die allerdings konnte Sparta klären. So richtig ins Spiel gefunden hatten die Göttingerinnen allerdings noch nicht. Das zeigte sich auch kurz darauf, als aus einer Ecke eine gute Chance entstand. Der Versuch, den Ball per Hacke ins Tor zu befördern, scheiterte aber.

Die bis dahin vielleicht beste Chance Spartas ergab sich nach einem sehr gut geschossenen Freistoß. Jessica Reinecke streckte sich aber vergebens und verpasste den Kopfball.

Das erste kleine Zittern ging durchs Publikum, als Spartas Torfrau Nina-Jaqueline Hall ein Fernschuss kurz aus den Händen rutschte. Das führte allerdings nicht zum Tor. Das fiel stattdessen in der 31. Minute nach einer Ecke, Schützin war Selina-Marie Schulz. „Immer diese Scheiße“, entfuhr es Spartas deutlich frustrierter Torhüterin Hall.

Irgendwie lief es einfach nicht rund für das Team von Phillip Portwich: Pässe kamen zu ungenau und fanden allzu oft ihr Ziel nicht. Die Folge war viel Laufarbeit für Sparta, denn mitunter hatten sie ihre liebe Mühe, den abgefangenen Pässen hinterherzukommen. Da halfen auch die Anfeuerungen („Den Kopf mal hoch“) von Kapitänin Reinecke nichts mehr.

„Wir haben vorne nicht ins Spiel gefunden. Nach der Niederlage letzte Woche waren wir eigentlich wieder ganz gut drauf“, sagte Kira Winter. Stand Sparta dann einmal vor dem Tor und hatte die Chance, reichte es nicht zum Abschluss.

Sparta Göttingen - MTV Barum

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Allerdings lief es auch auf Seiten der Gäste nicht so rund, wie die es sich vielleicht gewünscht hätten. Einige Chancen blieben liegen und der eine oder andere Pass verfehlte sein Ziel ebenfalls. Nur entstand daraus meist keine Möglichkeit für Göttingen.

„Die haben sich auch wieder ordentlich gesteigert“, urteile Winter über die Leistung des MTV. Zum 2:0 traf in der 50. Minute Barums Jasmin Bergmann. Und kurz darauf platzte tatsächlich ein wenig der Knoten bei Sparta, allerdings durch eher unschöne Umstände: Ann-Kathrin Probst blieb verletzt auf dem Feld liegen und musste gegen Rebecca Vinken ausgewechselt werden. „Ab dem Moment haben wir plötzlich das Spiel gespielt, das wir eigentlich spielen wollten“, so Portwich.

Tatsächlich wirkte Tabellenführer Sparta danach merklich aggressiver. Schließlich gelang Juliane Schuh in der 72. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2. Kurz darauf jedoch schoss Laura Alvermann noch das 3:1 für die Gäste. Dabei blieb es dann auch am Greitweg.

Einzig die schlechte personelle Situation seines Teams will Portwich aber nicht für die Niederlage verantwortlich machen: „Nichts desto trotz sind das schlechte Ausreden dafür, dass wir in der ersten Halbzeit einfallslos und unengagiert gespielt haben“, so sein hartes Fazit. Zumindest der Wille sei gegen Ende der zweiten Halbzeit aber wieder erkennbar gewesen, das nehme er als positive Entwicklung mit.

Die SVG Göttingen unterlag beim TSV Barmke mit 2:3 (1:2). Die Tore für die Göttingerinnen erzielte Miriam Wedemeyer (39./82.).

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Von Finn Lieske

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