25. Februar 2018 / 20:00 Uhr

Später Gegentreffer kostet Doberaner FC den Sieg

Später Gegentreffer kostet Doberaner FC den Sieg

Johannes Weber
Mit seinen 38 Jahren verfügt Tino Capito (l.), Kapitän des Doberaner FC über geballte Erfahrung.
Tino Capito (l.) – hier in einer früheren Partie – erzielte für den Doberaner FC in Wismar den Führungstreffer. © Denver Ehrlich
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Rückrundenauftakt des DFC endet 1:1 / Spiel des FSV Kühlungsborn ausgefallen.

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Wismar/Bad Doberan. Nur wenige Momente haben den Fußballern des Doberaner FC für einen erfolgreichen Rückrundenauftakt gefehlt. Die Münsterstädter mussten sich am Sonnabend aufgrund eines Gegentors in der Schlussminute mit einem 1:1 (0:0) beim FC Anker Wismar II zufrieden geben.

DFC-Coach Ronny Susa ärgerte sich mächtig über den späten Treffer gegen sein Team. „Das Tor verschulden wir durch einen eigenen Fehler“, sagte der 37-Jährige, der mit dem Unentschieden dennoch leben konnte: „Für den Auftakt war das ganz ordentlich.“

Bei den Doberanern feierte Mittelfeldmann Michael Küter nach mehr als einem Jahr sein Pflichtspiel-Comeback, während Winterzugang Lukas Prange (gekommen vom Oberligisten Malchower SV) seine Punktspiel-Premiere im DFC-Dress gab. Letzterer hatte nach einer halben Stunde die größte Chance für die Gäste im ersten Abschnitt. Nach einem abgefälschten Eckball setzte Prange das Spielgerät aus Nahdistanz über den Wismarer Kasten. Es blieb torlos bis zur Pause.

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Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Doberaner den Druck auf das Anker-Tor. Unter anderem traf Torjäger André Grenz den Pfosten. In der 75. Minute machte es Kapitän Tino Capito besser. Der 38-jährige Routinier brachte den DFC mit einem Kopfball nach einer Ecke in Führung. Prange hatte wenig später die Gelegenheit zum zweiten Treffer, scheiterte aber am Wismarer Keeper Kevin Suppa.

Die Gastgeber, die aus dem Oberliga-Kader mit Tshomba Luvumbu Oliveira und Hannes Rath verstärkt wurden, bestraften die Doberaner für das Auslassen der Torchancen. Per Kopfballtreffer schockte Paul Raffel den DFC kurz vor dem Abpfiff. „Wir haben es versäumt, frühzeitig für eine Entscheidung zu sorgen“, haderte Susa.

Durch das Remis verbesserte sich der Doberaner FC (19 Punkte) in der Tabelle auf den achten Rang. Der Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz, den die SG Ludwigslust/Grabow (10) einnimmt, beträgt neun Zähler.

Am kommenden Sonnabend (13.45 Uhr) empfängt der DFC zum Derby den FSV Kühlungsborn. Aktuell ist allerdings mehr als fraglich, ob das Duell der Erzrivalen stattfinden kann. „Nach den Schneefällen von Sonnabend zu Sonntag und weiter zu erwartenden Minusgraden ist unser Kunstrasenplatz derzeit gesperrt“, sagt Susa. Mit seinen Schützlingen wird er in der Woche dort wohl kein Training absolvieren können. Stattdessen plant der DFC eine teambildende Maßnahme.

Auch der FSV Kühlungsborn wird vorerst keine Einheit unter freiem Himmel abhalten können. Das Heimspiel der Ostseebadkicker gegen den SC Parchim musste gestern kurzfristig abgesagt werden. Die jüngsten Schneefälle haben den Kunstrasenplatz in Kühlungsborn West unbespielbar gemacht. FSV-Trainer Jens Hillringhaus meinte: „Wir hätten gerne gespielt, 13 Leute standen uns zur Verfügung.“ Sollte der Tabellendritte der Landesliga West unterhalb der Woche nicht auf Kunstrasen trainieren können, werden die FSV-Kicker in der Sporthalle üben.

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Unterdessen fiel in der Landesklasse I auch das Heimspiel des Mulsower SV gegen den SV Rot- Weiß Trinwillershagen wegen Unbespielbarkeit des Platzes aus.

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