Spiel gedreht: Kapitän Marcel Stutter (am Ball) und Hendrik Hansen gewannen mit dem VfL II gegen den Oldenburg mit 4:2. Spiel gedreht: Kapitän Marcel Stutter und der VfL II besiegten den VfB Oldenburg nach 1:2 mit 4:2. © Foto: Sebastian Bisch
Spiel gedreht: Kapitän Marcel Stutter (am Ball) und Hendrik Hansen gewannen mit dem VfL II gegen den Oldenburg mit 4:2.

Spiel gedreht! VfL Wolfsburg II siegt 4:2 gegen Oldenburg

Verdienter 4:2-(1:1)-Heimsieg für den VfL Wolfsburg II gegen den VfB Oldenburg. Im Duell des amtierenden Meisters (VfL) gegen den amtierenden Vizemeister (VfB) drehte Wolfsburg erstmals in dieser Saison einen Rückstand, siegte dank der Treffer von Sebastian Stolze, Marcel Reichwein, Malcom Badu und Elvis Rexhbecaj.

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Die Schützlinge von Trainer Rüdiger Ziehl lieferten vor rund 330 Zuschauer eine starke erste halbe Stunde ab, nur die Torausbeute ließ zu wünschen übrig. Zwar hatte Stolze nach perfekter Vorarbeit von Badu früh die Führung erzielt, doch der zweite Treffer wollte nicht fallen. Und das sollte sich rächen. Oldenburgs Andreas Pollasch traf mit einem Freistoß aus 17 Metern, VfL-Keeper Niklas Klinger sah dabei nicht gut aus. Wenig später stand der Wolfsburger wieder im Blickpunkt, als er von VfB-Angreifer Conrad Azong rüde angegangen wurde - und zur Pause ausgewechselt werden musste.

Nach dem Wechsel die nächste kalte Dusche. VfB-Kapitän Thorsten Tönnies überraschte den eingewechselten Torwart Alexander Brunst mit einem satten 18-Meter-Schuss - das 2:1 für die Gäste, der Wachmacher für den VfL. Erst erzielte Reichwein mit einem sehenswerten Treffer in den Knick (sein 15. Saisontor) den Ausgleich, dann machten der emsige Badu und schließlich Rexhbecaj nach einem starken Sololauf den verdienten Sieg der Wolfsburger in Überzahl perfekt. Die Oldenburger schwächten sich nach dem 2:2 selbst, indem der erst zur Pause eingewechselte Laurel Glen Aug nach zwei dummen Fouls mit Gelb-Rot (71.) vom Platz musste.

VfL-Coach Ziehl war zufrieden, „auch wenn wir es wieder unnötig spannend gemacht haben“. Das sah auch Torschütze Badu so: „Wie oft nach einem 1:0 denkt man, das es gelaufen ist. Aber da waren wir einfach zu nachlässig.“ Doch Torjäger Reichwein lobte: „Nach dem Rückstand haben wir Moral gezeigt, haben verdient gewonnen.“

VfL II: Klinger (46. Brunst) – Kleihs, Hansen, Sarr, Abdat – Stutter – Condé, Badu (86. Vojic), Möbius (70. Rexhbecaj), Stolze – Reichwein.

Oldenburg: Klingmann – Richter, Pollasch, Lach, Lingerski – Tönnies, Bastürk, Aalto, Temin – Adomako (77. Hakansson), Azong (46. Aug).

Tore: 1:0 (13.) Stolze, 1:1 (35.) Pollasch, 1:2 (52.) Tönnies, 2:2 (61.) Reichwein, 3:2 (76.) Badu, 4:2 (86.) Rexhbecaj.

Zuschauer: 330.

Schiedsrichter: Kohn (Husum).

Gelb: Hansen, Badu / Azong. Gelb-Rot: Aug (VfB/71.).

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