Die Holstein-Kiel-Fans auf der Gegengeraden feuerten die Spieler an Die Holstein-Kiel-Fans auf der Gegengeraden feuerten die Spieler an ©
Die Holstein-Kiel-Fans auf der Gegengeraden feuerten die Spieler an

Spiel-Verlegung sorgt für Probleme

Das Drittliga-Spiel Holstein Kiel gegen Osnabrück wurde auf Freitag vorverlegt - zum Ärger mancher Fans. Trainer Markus Anfang sagt dazu: „Ich bitte einfach um Verständnis."

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Markus Anfang, Cheftrainer des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel, musste das Geschehene erst einmal verarbeiten. „Spiele auf diese Art zu gewinnen, das hatten wir in dieser

Saison noch nicht. Dieser dreckige Sieg tut mir Leid für Paderborn, aber wir haben so ein Ding einfach mal gebraucht. Wir hatten endlich auch einmal das Quäntchen Glück. Doch ich bin weit davon entfernt, zu sagen, das war ein unverdienter Dreier“, sagte der 42-Jährige erleichtert nach dem 2:1 gegen die vor Willenskraft strotzenden Gäste aus Ostwestfalen.

Dass vor dem Kieler Ausgleichstreffer von Kingsley Schindler Paderborns Innenverteidiger Christian Strohdiek angeschlagen am Seitenrand des Rasens lag, sorgte für differenzierte Gedankenspiele bei Anfang. „Solche Situationen sind immer schwer zu beurteilen. Ich habe Verständnis dafür, dass sich mein Paderborner Kollege Stefan Emmerling beklagt. Aber die Situation danach war so schnell, dass man keinem Spieler einen Vorwurf machen kann, den Ball nicht ins Aus gespielt zu haben. Das habe ich Stefan auch direkt nach unserem Tor gesagt. Die letzte Entscheidung liegt ja ohnehin beim Schiedsrichter.“

Sprach’s und blickte dem Nordderby am kommenden Freitag (19 Uhr) in  Osnabrück entgegen. Die Niedersachsen kassierten in Wiesbaden durch  einen späten Kopfballtreffer des Ex-Kielers Manuel Schäffler (90.) ihre vierte Niederlage in Folge. Die Störche liegen als Tabellensechster nun punktgleich mit den Osnabrückern zwei Ränge vor ihnen platziert. Ganze drei Zähler trennen die Nordlichter gar nur noch vom direkten Aufstiegsrang zwei – und das bei einem Spiel Rückstand.

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Eine spannende Gemengelage für ein Flutlicht-Match unter Erzrivalen. „Das Flair an der Bremer Brücke wird schon interessant“, so Anfang, der auf große Unterstützung der eigenen Fans hofft. Die aber stehen angesichts der kurzfristigen Vorverlegung von Sonnabend auf den Freitagabend vor großen organisatorischen Problemen. „Unsere Anhänger müssen vielleicht noch arbeiten. Oder sie hatten den Sonnabend-Trip nach Osnabrück schon lange geplant“, sagte Anfang und ergänzte: „Ich bitte einfach um Verständnis. Der DFB ist mit der Bitte um Spielverlegung auf uns zu gekommen. Und wir haben dieser Bitte entsprochen.“ Eine andere Wahl wäre den Störchen wohl auch kaum geblieben.

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