06. März 2018 / 14:19 Uhr

Spielabsagen: Fußballer müssen sich in Geduld üben

Spielabsagen: Fußballer müssen sich in Geduld üben

Marco Schwarz / Rainer Müller
Ans Fußballspielen ist vielerorts derzeit nicht zu denken. Spielabsagen bereiten den Vereinen Terminschwierigkeiten.
Ans Fußballspielen ist vielerorts derzeit nicht zu denken. Spielabsagen bereiten den Vereinen Terminschwierigkeiten. © Lutz Bongarts
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Rückrundenstart verzögert sich / PSV Ribnitz-Damgarten muss bereits drei Partien nachholen.

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Ribnitz-Damgarten. Eine gehörige Portion Geduld benötigen derzeit die Fußball-Teams der Region. Schnee und Frost haben die meisten Plätze in Mecklenburg-Vorpommern derzeit fest im Griff. Vielerorts heißt es: Nichts geht mehr. Am vergangenen Wochenende konnte in der LandesklasseI, in der eigentlich längst auch der PSV Ribnitz-Damgarten, der SV Rot-Weiß Trinwillershagen und der TSV Wustrow auf Punktejagd gehen wollten, nur ein Punktspiel ausgetragen werden. Der SV Rövershagen unterlag dem FSV Garz auf dem beräumten Kunstrasenplatz in Bentwisch mit 2:6.

Richtig eng wird der Terminkalender vor allem für den PSV Ribnitz-Damgarten. Bereits jetzt haben die Bernsteinstädter drei Nachholspiele auszutragen. Olaf Schubert, der gemeinsam mit Steven Oklitz die Mannschaft betreut, spricht von einer „äußerst unbefriedigenden Situation“. Die ausgefallenen Spiele seien dabei nur ein Aspekt. „Hinzu kommt, dass auch der Trainingsbetrieb aufgrund der gesperrten Plätze in Ribnitz-Damgarten nicht wie geplant stattfinden kann“, berichtet Schubert. Eine vernünftige Vorbereitung auf die Rückrunde sei so nicht möglich, aber das sehe bei anderen Vereinen sicher ähnlich aus. Beim PSV habe man daher die Hallenzeiten wieder aktiviert, um in Bewegung zu bleiben. „Teilweise konnten wir im Freien ja nicht einmal Laufeinheiten absolvieren, da es viel zu glatt war“, berichtet der Coach.

Der fordert seitens des Verbandes mehr Flexibilität. „Vielleicht wäre es ratsam, den Vereinen vor der Winterpause länger die Möglichkeit zu geben, Punktspiele auszutragen, wenn es die Platzverhältnisse zulassen“, sagt Olaf Schubert. Dann wäre ein späterer Rückrundenstart kein Problem. Eine der drei ausgefallenen Partien (gegen Empor Richtenberg), die noch Teil der Hinrunde ist, ist inzwischenneu angesetzt und soll am 25. März ausgetragen werden. Wann der PSV die beiden übrigen Nachholspiele bestreitet, steht indes noch nicht fest. Der Landesfußballverband hat in seinem Rahmenplan für die Saison 2017/18 ab diesem Zeitpunkt noch fünf Ausweichtermine berücksichtigt. Dazu zählen auch Feiertage, wie Ostermontag oder Himmelfahrt. Gut möglich also, dass die Ribnitz-Damgartener dann im Einsatz sein werden.

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Probleme bereitet die Situation rund um die unbespielbaren Plätze auch den Kreisoberligisten der Region. Ihr Rückrundenstart ist zwar erst für den 17./18. März vorgesehen, eine ordentliche Vorbereitung mit Testspielen findet allerdings nicht statt. Jens Leischner, Trainer der BSG ScanHaus Marlow, nimmt es gelassen. „Am Ende haben ja alle Mannschaften ähnliche Voraussetzungen“, sagt er.

Die Marlower gehen mit einem schmalen Kader in die Rückrunde und können sich kaum Ausfälle leisten. Breiter aufgestellt sind dagegen die Mannschaften vom SV Barth und der SG Wöpkendorf. Beide Vereine verfügen über Reservemannschaften und können Verletzungen und Sperren besser kompensieren. Eine Stammformation dürfte dabei gerade der Kreisoberliga-Tabellenführer aus Barth noch nicht gefunden haben. Die Vinetastädter bestritten noch kein Testspiel und müssen nun am kommenden Sonntag im Kreispokal beim ESV Lok Stralsund antreten. „Das ist für uns auch ein Testspiel unter Wettkampfbedingungen“, meint SVB-Coach Denis Ulbricht, der in der Vorbereitung improvisierte. So quälten sich die Barther unter anderem bei einer Fitnesstrainerin.

Zu ungewöhnlichen Trainingsmaßnahmen griff auch Thomas Buchholz bei der SG Wöpkendorf. Neben zahlreichen Konditionseinheiten hatte der Trainer zum Hallenhockey gebeten. Das kommende Wochenende will er nutzen, um das Mannschaftsgefüge zu stärken. „Am Freitag gehen wir zusammen essen und am Samstag wird trainiert. Ob in der Halle oder draußen, entscheiden wir kurzfristig.“

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