15. September 2018 / 06:22 Uhr

Führung verspielt: FSV Kühlungsborn muss erste Niederlage hinnehmen

Führung verspielt: FSV Kühlungsborn muss erste Niederlage hinnehmen

Johannes Weber
Lucas Claser (r.) gab sein Heimdebüt für den FSV Kühlungsborn.
Lucas Claser (r.) gab sein Heimdebüt für den FSV Kühlungsborn. © Johannes Weber
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Beim FC Mecklenburg Schwerin verliert die Elf von Trainer René Schultz mit 1:2. Robert Franke sieht nach einer Notbremse die Rote Karte.

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Der FSV Kühlungsborn hat am Freitagabend seine erste Saisonniederlage in der Verbandsliga einstecken müssen. Der Neuling unterlag trotz Führung mit 1:2 (1:2) beim FC Mecklenburg Schwerin (jetzt 4. Platz/9 Punkte). FSV-Trainer René Schultz schmeckte vor allem der Auftritt im ersten Durchgang nicht. „Da hat die Einstellung nicht gepasst. Wir wollten präsent in den Zweikämpfen sein, das ist uns nicht gelungen", konstatierte der 36-Jährige.

Der Übungsleiter hatte zunächst Grund zum Jubeln. Innenverteidiger Lucas Claser Rodrigues köpfte nach einer Ecke mit seinem ersten FSV-Pflichtspieltor in der zwölften Minute zur Gästeführung ein. Zuvor hatte Robert Franke den Ball per Kopfball verlängert. Es dauerte allerdings nur eine Zeigerumdrehung bis zur Reaktion der Hausherren. Mit einem fulminanten Distanzschuss traf Tino Witkowski zum 1:1 in die Kühlungsborner Maschen.

„In der Situation bekamen wir keinen Zugriff im Mittelfeld. Ich hatte davor gewarnt, dass Witkowski immer mal für einen Fernschuss gut ist", haderte Schultz. Seine Elf musste noch vor der Pause das 1:2 hinnehmen. FSV-Kicker Tom Wilke wollte zum eigenen Torhüter Maximilian Giese zurückspielen. Der Schweriner Lucas Hube fing den zu kurz geratenen Pass vorzeitig ab und schob den Ball ins Kühlungsbprner Gehäuse ein.

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Die Entstehung des zweiten Gegentreffers hinterließ noch einige Zeit Wirkung bei den Gästen, auch zu Beginn des zweiten Abschnitts. Ab der 65. Minute mussten die Kicker aus dem Ostseebad in Unterzahl agieren. Nach einer Notbremse sah FSV-Kapitän Robert Franke die Rote Karte. Mit einem Mann weniger versuchte sich Aufsteiger gegen die Niederlage zu stemmen, doch es reichte nicht. „In der zweiten Hälfte haben wir wesentlich mehr Gas gegeben. Schwerin operierte fast nur noch mit hohen Bällen. Mit Glück nimmst du in diesem Spiel noch einen Punkt, doch das wäre nicht verdient gewesen", lautete das abschließende Fazit von Schultz. Seine Kicker bleiben bei fünf Punkten aus vier Partien.

Der FSV kann am Wochenende nun beobachten, was die Konkurrenz macht. Am Sonntag (14 Uhr) kommender Woche sind die Kühlungsborner dann gegen den TSV Bützow daheim wieder selbst im Einsatz.

FC Mecklenburg Schwerin: Böttcher - Schulte, Laumann, Popov, Hollnagel - Zotke (60. Bohmann) - Henschke (73. Orth), Bahtic, Witkowski, Studier - Hube (87. Ewert).
FSV Kühlungsborn: Giese - Wilke, Claser, Franke, Sibrins - Santana, Krötsching (74. Fiedler), Hagedorn - Fogel, Leutert (77. Bartsch), Bonifaeio Da Silva (46. Schmitt).
Tore: 0:1 Claser (12.), 1:1 Witkowski (13.), 2:1 Hube (38.).
Rote Karte: Franke (65., FSV/Notbremse)
Schiedsrichter: Toni Schwager (Waren (Müritz)).
Zuschauer: 460.

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