06. Mai 2018 / 20:55 Uhr

Strittige rote Karte, aberkannter Freistoß: Das kuriose Landesliga-Spitzenspiel aus HSC-Sicht

Strittige rote Karte, aberkannter Freistoß: Das kuriose Landesliga-Spitzenspiel aus HSC-Sicht

Mark Bode
Aljoscha-Lartey Hyde macht nach seinem Treffer zum 3:0 einen Salto.
Aljoscha-Lartey Hyde macht nach seinem Treffer zum 3:0 einen Salto. © Maike Lobback
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Was für ein Spiel: In der Landesliga Hannover traf Tabellenführer HSC Hannover auf Verfolger SV Ramlingen/Ehlershausen. Am Ende der Partie fehlen dem HSC nur noch sieben Punkte zum sicheren Aufstieg in die Oberliga Niedersachsen.

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Noch sieben Punkte trennen den HSC vom sicheren Aufstieg in die Oberliga. Im Spitzenspiel gegen den SV Ramlingen-Ehlershausen hat sich der Tabellenführer trotz langer Unterzahl mit 3:1 glänzend präsentiert. Nach einer strittigen roten Karte für Maurice Kleinert wegen vermeintlicher Schiedsrichterbeleidigung musste der HSC ab der 36. Minute mit zehn Mann auskommen. „Das war vom Schiedsrichter völlig überzogen. Man hat aber phasenweise nicht gesehen, dass wir einen Spieler weniger hatten. Aufgrund unserer Leistung ist der Sieg hochverdient“, sagte Trainer Martin Polomka.

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Das Spiel begann optimal. Nach 35 Sekunden drosch Niklas Kiene einen Freistoß aus 25 Metern in die Maschen. Aljoscha Hyde legte die Treffer zwei und drei nach (20., 33.). Nach dem Platzverweis blieb es turbulent. Zunächst verkürzte Jan Reuter (37.), zwei Minuten später wurde ein Freistoßtor von Maximilian König zum 2:3 der Ramlinger wieder aberkannt. Der Spieler hatte einen Freistoß direkt verwandelt. „Der Schiedsrichter hatte den Arm nicht gehoben, sagte aber später, dass es ein indirekter Freistoß gewesen sei“, so Ramlingens Trainer Kurt Becker. Polomka war von der Entscheidung überrascht. „Die Ramlinger gingen schon wieder zum Anstoß, wir ärgerten uns über das Gegentor und nach 30 Sekunden wird es zurückgenommen. Da haben wir uns alle nur blöd angeguckt.“

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Der HSC stand nach der Pause weitgehend kompakt und stellte das System. Christopher Schultz war die einzige Spitze. Der Plan ging auf. Ramlingen hatte Ballbesitz, konnte damit aber nicht viel anfangen. Polomkas Team erspielte sich noch Kontermöglichkeiten.

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