12. März 2018 / 14:15 Uhr

Hannes Komoss entscheidet das Spitzenspiel

Hannes Komoss entscheidet das Spitzenspiel

Steffen Oldörp
PSV-Torjäger Aram Jeghiazarjan (l.) schlägt den Ball nach innen, Florian Köpke (M.) und Hendrik Schröter (r.) können den Wismarer daran nicht hindern.
PSV-Torjäger Aram Jeghiazarjan (l.) schlägt den Ball nach innen, Florian Köpke (M.) und Hendrik Schröter (r.) können den Wismarer daran nicht hindern. © Lars Krischewski
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PSV Wismar unterliegt im Landesliga-Duell gegen den FC Schönberg mit 0:1 / Ex-Trainer Körner fliegt vom Platz.

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Wismar/Schönberg. Der FC Schönberg ist erfolgreich in die Rückrunde der Landesliga West gestartet. Beim bislang so heimstarken PSV gewann die Mannschaft von Trainer Ralf Schehr mit 1:0. Für den Aufsteiger aus Wismar war es die erste Niederlage zu Hause. Das Tor des Tages erzielte FC-Stürmer Hannes Komoss mit seinem 15. Saisontreffer. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, jubelte Schönbergs Vorsitzender Wilfried Rohloff. „Es war wichtig, dass wir den Rückrundenauftakt gewonnen haben, auch wenn wir auf Kunstrasen trainiert haben, war es nicht so einfach“, meinte er.

Die erste große Chance für den FC hatte Nick Heymann in der neunten Minute, als er frei vorm Tor stand, im Fallen abzog, jedoch genau in die Arme von Wismars Torwart Marcel Lewerenz. Vier Minuten später hatten die Grün-Weißen erstmals Grund zur Freude. Torjäger Hannes Komoss war zur Stelle und erzielte das frühe 0:1. Kurz danach hatte Niklas Kahle die Riesenchance auf 0:2 zu erhöhen, doch er zeigte Nerven und vergab eine mögliche Vorentscheidung.

Danach wurden die Gastgeber gefährlicher, vor allem über Leon Lingk und die linke Seite. Schönbergs Marcus Klaczinski hatte alle Hände voll zu tun gegen Wismars Toptorjäger, der in dieser Saison schon 16 Mal jubeln durfte. Nach 32 Minuten nahm FC-Trainer Schehr den etwas überforderten Klaczinski vom Platz, brachte Stürmer Marcel Behm und beorderte Niklas Kahle auf die linke Abwehrseite. „Danach hatten wir Leon Lingk besser im Griff“, so Rohloff. Ein besonderes Spiel war die Partie am Sonnabend für Tom Körner. Schönbergs Ex-Trainer spielt seit der Rückrunde beim PSV. Das Ende der Partie erlebte der 30-Jährige jedoch nicht. In der ersten Halbzeit sah er Gelb wegen eines Trikotzupfers. In der 54. Minute musste Körner nach einem Foul an Florian Köpke mit Gelb-Rot vom Platz. Wismar spielte damit mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl, versuchte dennoch alles.

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Für Schönberg ergaben sich einige Konter, die jedoch alle ungenutzt blieben. Am Ende blieb es beim äußerst knappen 1:0-Sieg des FC Schönberg. Während die Grün-Weißen die Hände in die Höhe streckten, verließen die Wismarer und ihr sportlicher Leiter Jürgen Rohloff den Kunstrasenplatz mit gesenkten Köpfen. Rohloff, der Bruder von Schönbergs Vorstandsvorsitzendem, war bis zum Sommer Mannschaftsbetreuer der ersten Mannschaft beim FC Schönberg, leitete dort auch das Sportlerheim. Seit März ist er sportlicher Leiter beim PSV Wismar und musste sich am Sonnabend seinem jüngeren Bruder geschlagen geben.

Für den FC Schönberg war es der 13. Saisonsieg. Dank des Erfolgs kletterte die Mannschaft von Ralf Schehr auf Platz drei – allerdings nur, weil die Partie des FSV Kühlungsborn gegen die SG Dynamo Schwerin ausgefallen ist und die Kühlungsborner damit ein Spiel weniger haben. „Wir sind hochzufrieden. Wir wollten drei Punkte und oben dranbleiben. Das ist uns gelungen, auch wenn wir uns das Leben selbst schwer gemacht haben“, lautete das Fazit von FC-Chef Wilfried Rohloff.

PSV Wismar: Lewerenz – Mednow (70. Taudte), Moslehner, Voß, Jeghiazarjan, Algie (63. Fuchs), Lingk, Henschel, Körner, Lorek (53. Gertz), Schwarz.
FC Schönberg: Boddin – Efthymiadis, Miltzow, Komoss, Köpke (88. Kowalski), Schröter, Heymann, Aldermann, Klaczinski (32. Behm, 90. Pekrun), Kahle, Burmeister.
Tor: 0:1 Komoss (13.).

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