Vor dem Anpfiff zeigten die RB-Fans eine Choreo aus roten Fahnen. Vor dem Anpfiff zeigten die RB-Fans eine Choreo aus roten Fahnen. © Imago
Vor dem Anpfiff zeigten die RB-Fans eine Choreo aus roten Fahnen.

Aus in der Königsklasse: RB Leipzig verabschiedet sich mit Niederlage

Nach knapp drei Monaten ist das Abenteuer Champions League für RB Leipzig in dieser Saison beendet. Trotz eines beherzten Auftritts kassiert das Hasenhüttl-Team gegen Besiktas Istanbul die erste internationale Heimpleite.

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Leipzig. Bye Bye Königsklasse: RB Leipzig überwintert in seinem ersten internationalen Jahr in der Europa League. Im letzten Spiel der Champions-League-Gruppenphase kassiert das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl am Mittwochabend trotz eines guten Auftritts eine 1:2 (0:1)-Niederlage gegen Besiktas Istanbul. Im Endeffekt spielt das Ergebnis in Leipzig keine Rolle. Porto gewinnt 5:2 gegen Monaco und hat sich damit nach Besiktas als zweites Team der Gruppe G fürs Achtelfinale qualifiziert.

Im mit 42.558 Zuschauern ausverkauften Stadion gerät der Gastgeber nach einem Foulelfmeter bereits nach zehn Minuten mit 0:1 in Rückstand. Naby Keita gleicht kurz vor dem Ende noch zum 1:1 aus. Doch Besiktas schlägt in der 90. Minute eiskalt zum 2:1 zurück.

Es sind zwar kaum Besiktas-Anhänger im Stadion, doch ein gellendes Pfeifkonzert gibt es zu Beginn trotzdem. Die RB-Fans revanchieren sich für die Hölle in Istanbul, als ihre Mannschaft im Hinspiel über 90 Minuten ohrenbetäubenden Lärm ertragen musste. Zudem präsentiert der RB-Block eine Champions-League-Choreographie mit roten Fahnen und einem Banner: „Tausend und eine Fahne nur für dich“.

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RB-Coach Hasenhüttl stellt im Vergleich zur verpatzten Generalprobe beim 0:4 in Hoffenheim auf vier Positionen um: In der Innenverteidigung beginnen Ilsanker und Orban statt Konaté (Bank) und Upamecano (Oberschenkelprobleme). In der Offensive spielen Bruma und Augustin für Forsberg (Bauchmuskelzerrung) und Poulsen (Bank). Besiktas-Trainer Günes nimmt im Vergleich zum 3:0-Sieg im Derby am Wochenende gegen Galatasaray gleich neun Wechsel vor.

Doch die Gäste geben von Beginn an Gas und erzwingen nach zehn Minuten einen Elfmeter. Kapitän Orban bringt Lens im Strafraum zu Fall, Negredo verwandelt sicher zum 1:0 für Besiktas. Was die Spieler auf dem Rasen nicht wissen – auch Porto führt zu diesem Zeitpunkt bereits gegen Monaco.

Ausgleich aberkannt

Nur vier Minuten später kann der Leipziger Verteidiger seinen Fehler im Angriff wieder gut machen, setzt seinen Schuss aber an den linken Pfosten. In der 21. Minute zappelt der Ball dann doch im Netz des Gegners. Das Stadion jubelt. Nach Zuspiel von Keita kommt Orban kurz ans Spielgerät, das beim im Abseits stehenden Werner landet, der den Ball ins Tor hebt. Die Fahne des Assistenten bleibt zunächst unten. Nach Rücksprache mit Schiedsrichter Kassai zählt der Treffer nicht. Die richtige Entscheidung.

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Trotzdem ist die Stimmung im Stadion jetzt so richtig aufgeheizt. Nach 26 Minuten haben die Gäste bei einem Konter das 2:0 auf dem Fuß, Gulacsi verhindert den Gegentreffer. Leipzig rackert, rennt sucht ununterbrochen den Weg zum Tor, steht aber immer wieder im Abseits. Werner und Bruma scheitern kurz vor der Pause in aussichtsreichen Positionen am Besiktas-Keeper. Noch schlimmer: Der direkte Kontrahent Porto führt beim Gang in die Kabine mit 3:0.

Kaiser wird Rekordspieler

Doch die Hausherren beginnen in Durchgang zwei so, wie sie im ersten aufgehört haben: mit viel Offensivpower. Augustin setzt einen Schuss knapp neben den Pfosten, Werners Chance wird erneut vom starken Istanbuler Torhüter vereitelt. Auch Kampl muss sich dem überragenden Besiktas-Schlussmann geschlagen geben, der in letzte Sekunde mit einem Reflex den Ausgleich verhindert.

Es ist an diesem Abend wie verhext, der Ball will einfach nicht ins Tor. Als er nach einer reichlichen Stunde zum zweiten Mal drin ist, steht Augustin vorher wieder im Abseits. Hasenhüttl bringt in der Abwehr Bernardo für Halstenberg und Compper für Orban.

Kaiser wird mit seiner Einwechslung in der 74. Minute zum Rekordspieler bei den Leipzigern – es ist der 164. Einsatz für den Mittelfeldspieler im RB-Trikot. Der Abend ist für Stefan Ilsanker vorzeitig beendet, weil er in der 82. Minute mit Gelb-Rot vom Platz muss. Keita trifft in der 87. Minute zum umjubelten 1:1. Doch Besiktas kontert eiskalt nur drei Minuten später zum 2:1-Siegtreffer.

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Die Statistik zum Spiel:

RBL: Gulácsi - Klostermann, Ilsanker (82. Gelb-Rot), Orban (70. Compper), Halstenberg (66. Bernardo) – Keita, Demme – Kampl (74. Kaiser), Bruma - Werner, Augustin

Besiktas: Zengin – Usyal (49. Adriano), Mitrovic, Tosic, Erkin – Medel, Özyakup – Lens, Talisca, Pektemek - Negredo

Tore: 0:1 Negredo (10., FE), 1:1 Keita (87.), 1:2 Talisca (90.)

Zuschauer: 42.558 (ausverkauft)

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