Symbolbild © Stephan Lohse

Spitzenreiter Eilenburg fährt nach Lößnitz

Fußball-Sachsenliga: Personallage beim FCE entspannt sich

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Eilenburg. „Steig ein, steig ein, wir fahren ... ins Erzgebirge!“ Frei nach einem Klassiker der „De Randfichten“ wandelt der FC Eilenburg am morgigen Sonnabend. Dann nämlich ist die Mannschaft von Trainer Nico Knaubel beim FC Lößnitz zu Gast und gedenkt, ihre Tabellenführung in der Fußball-Sachsenliga zu zementieren. Falls sich einige unverbesserliche Fans auf die 140 Kilometer lange Reise machen wollen, angestoßen wird um 15 Uhr.

Obwohl tabellarisch Fußballwelten zwischen den Jungs von der EilenburgerMulde und jenen von der Zwickauer Mulde liegen – nämlich neun Plätze oder auch 33 Punkte – warnt Knaubel vor der „kniffligen Aufgabe“. Lößnitz habe sich im Lauf der Saison gefestigt, würde eine gute Spielanlage und einige erfahrene Leute haben. Da dürfte der FCE-Coach mit ziemlicher Sicherheit an Haudegen Marcel Trehkopf denken, der viele Jahre für den Halleschen FC und den FSV Zwickau die Stiefel schnürte. Vom FSV kam er Anfang der Spielzeit gemeinsam mit Marco Wölfel zum FCL. Seitdem sind die zwei Routiniers kaum wegzudenken aus dem Lößnitzer Spiel, sorgen vor allem für defensive Stabilität.

Vorn hilft den Erzgebirgern dagegen meist eher der liebe Gott (nur 22 Tore in 20 Spielen), oder Philip Hauck. Der offensive Mittelfeldspieler hat immerhin vier Zweitligaspiele für den benachbarten FC Erzgebirge Aue auf der Uhr. Auch er wurde vom Aufsteiger neu verpflichtet und rasch zu einer tragenden Säule. Zuletzt blieb die Mannschaft fünfmal in Folge ungeschlagen, knöpfte dabei FCE-Verfolger Grimma einen Punkt ab – falls es nach dem 1:1 im Hinspiel noch weiterer Warnsignale für Eilenburgbedürfte. „Damals haben wir das 2:0 nicht nachgelegt und uns dann dumm angeguckt“, erinnert sich Knaubel eher unfreiwillig.

Da schaut er lieber nach vorn, genauer gesagt auf morgen. Denn mit der Rückkehr von Kapitän Sebastian Heidel nach Gelbsperre entspannt sich die Personallage zumindest ein wenig. Dafür konnte der wiedererstarkte Dennis Kummer zuletzt berufsbedingt nicht trainieren. Ein anderer dagegen steht so langsam wieder voll im Saft. Seit vier Wochen ist US-Boy und Torgarant Branden Stelmak zurück bei der Mannschaft und nähert sich seiner Form aus der Hinrunde. „Er ist soweit und wird unserem Spiel guttun“, sagt Knaubel. Vielleicht also darf Stelmak erstmals seit Anfang Dezember von Beginn an ran. Und vielleicht verwöhnen ihn seine Teamkollegen während der langen Anreise ein wenig mit erzgebirgischem Liedgut von „De Randfichten“, damit der Amerikaner noch ein wenig vertrauter wird mit den Abgründen der deutschen Kulturlandschaft.

Region/Leipzig Kreis Muldental/Leipziger Land FC 1910 Lößnitz FC 1910 Lößnitz (Herren) FC Eilenburg FC Eilenburg (Herren) FC 1910 Lößnitz-FC Eilenburg (22/04/2017 17:00) Landesliga Sachsen WEKU Sachsenliga (Herren)

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige