09. Februar 2019 / 10:00 Uhr

SPORTBUZZER-Matchday: Was ihr zum Spiel des VfL Wolfsburg in Freiburg wissen müsst

SPORTBUZZER-Matchday: Was ihr zum Spiel des VfL Wolfsburg in Freiburg wissen müsst

Redaktion Sportbuzzer
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Der VfL Wolfsburg tritt bei Christian Streichs SC Freiburg an
Der VfL Wolfsburg tritt bei Christian Streichs SC Freiburg an © Sebastian Bisch
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Freiburg ist für den VfL Wolfsburg ein beliebtes Reiseziel. Mit welchen Hintergrund-Infos ihr ansonsten vorm direkten Duell heute (15.30 Uhr) beim Sportclub in Kurve oder Kneipe glänzen könnt, erfahrt ihr hier.

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Der Lieblingsgegner

Die Zahlen machen dem VfL Mut: Die vergangenen fünf Spiele im Breisgau gewann allesamt der VfL – nachdem er zuvor alle seine Spiele beim SC nicht für sich entscheiden konnte. Aber am 9. März 2013 war der Bann gebrochen, Wolfsburg siegte mit 5:2. Ex-VfL-Stürmer Ivica Olic (traf doppelt) war dabei ein sehenswerter Fallrückzieher gelungen, der von der ARD-Sportschau zum „Tor des Monats“ gekürt worden war.

Damit nicht genug: Vieirinha hatte mit einem 25-Meter-Hammer unter die Latte getroffen. Ein spektakulärer Sieg, bei dem Arnold sein Debüt unter dem damaligen VfL-Trainer Dieter Hecking (gewann mit dem VfL 2015 den Pokal, ist jetzt Coach in Gladbach) gefeiert hatte.

Mehr über den VfL Wolfsburg

Nachträgliches Geburtstagsgeschenk?

Zu seinem Geburtstag am Tag vorm Spiel wünschte sich Trainer Bruno Labbadia vor allem sportliche Geschlossenheit: „Ich erwarte jetzt nichts Besonderes zum Geburtstag – was ich von der Mannschaft erwarte, ist, dass wir vertrauensvoll und intensiv weiterarbeiten, dass wir alles raushauen und diesen intensiven, steinigen Weg weitergehen. Was einem als Fußballlehrer am meisten gibt, ist, dass die Dinge ankommen. Das wünsche ich mir und wäre das größte Geschenk.“ 

Es ist davon auszugehen, dass Geburtstagskind Labbadia noch einen springen lassen wird, wenn möglich, gepaart mit einem Sieg im Breisgau. „Bei uns ist das nur gar nicht so einfach. Wir sind gut versorgt, was Essen betrifft. Wir haben einen sehr guten Koch, haben selbst bei Auswärtsspiel was dabei“, so der 53-Jährige, der aber schon etwas im Kopf hat: „Es gibt immer noch ein paar Sachen, die nicht auf der Speisekarte stehen und worüber sich die Spieler freuen – da werden wir schon was finden...“

Wunden lecken

Maximilian Arnold redete nach dem frustrierenden Pokal-Aus am Mittwochabend im Achtelfinale bei RB Leipzig nicht lange um den heißen Brei herum. „Ja, das war unser schlechtestes Spiel. Das war ein schwarzer Tag“, sagte der Mittelfeldspieler über das 0:1 in Sachsen. Mit dem Tabellen-13. erwartet den VfL ohnehin ein anderer Gegner als Spitzenteam RB. „Sie werden etwas defensiver stehen, da werden wir mehr Lösungen finden müssen“, ist sich Teamkollege Yannick Gerhardt bewusst. Und: Die Freiburger sind ausgeruht, hatten kein DFB-Pokalspiel, nachdem sie in der zweiten Runde an Holstein Kiel (1:2) gescheitert waren.

DURCHKLICKEN: Die Bilder zum Spiel

RB Leipzig zieht nach einem völlig verdienten 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Zur Galerie
RB Leipzig zieht nach einem völlig verdienten 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein. ©
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Personal

Kapitän Josuha Guilavogui gehört erstmals seit seiner Oberschenkelzerrung wieder zum Kader, für ihn muss Marcel Tisserand weichen. „Er hat am Donnerstag das komplette Training mitmachen können“, freut sich Trainer Labbaida. Guilavogui sei „auch von seinem Naturell her jemand, der der Mannschaft gut tut. Wir hätten ihn am Mittwoch gern dabei gehabt, aber da war das Risiko noch zu groß.“

Offensivmann Admir Mehmedi fällt derweil mit seiner Adduktorenzerrung weiterhin aus (Labbadia: „Er konnte noch nicht mit der Mannschaft trainieren“), ansonsten gibt es keine personellen Änderungen im Vergleich zum Spiel in Leipzig.

Und was sagen Sie, Trainer?

Bruno Labbadia: „Das ist eine Mannschaft, die uns schon im Hinspiel gezeigt hat, dass sie extrem gut miteinander arbeiten. Sie machen es keiner Mannschaft leicht. Ich möchte nichts stärker reden. Das ist ein schwer zu bespielenden Gegner, aber das sind wir auch. Und das ist der Grund, warum wir in der Tabelle so gut da stehen. Weil wir eine Wahnsinns-Bereitschaft an den Tag gelegt haben.“

Christian Streich: "Wir müssen präsent sein und über Leidenschaft ins Spiel finden. Wolfsburg wird rennen und das machen in der Zwischenzeit alle, wenn sie nach Freiburg zu kommen."

Der Schiri & die Bilanz

Felix Brych aus München wird die Partie leiten. Insgesamt trafen beide Mannschaften 33 Mal aufeinander, 14 Mal gewann Wolfsburg, elf Mal der Sportclub, dazu gab es acht Unentschieden.

#SCFWOB: Fünf Tore aus dem Jahr 2013

Die Wölfe haben die letzten fünf Spiele in Freiburg allesamt gewonnen. Den Auftakt für diese Serie machte ein 5:2-Erfolg im Frühjahr 2013. Welcher der fünf VfL-Treffer war euer Favorit? _________ Alle Fakten zum morgigen Spiel findet ihr hier ➡ goo.gl/g8iS9Y

Gepostet von VfL Wolfsburg am Freitag, 8. Februar 2019

Etwas Romantik muss auch noch sein

Als Kind der Bundesliga hat Bruno Labbadia eine ganz besondere Beziehung zu diesem Wettbewerb. Und auch dem Trainer des VfL Wolfsburg ist natürlich nicht entgangen, dass die Bundesliga im Vergleich zu seiner Zeit als Spieler immer mehr „zu einem Business geworden ist“. Umso mehr freut sich der 53-Jährige, dass es ein Klub wie der heutige Gegner, der SC Freiburg, Bestandteil dessen ist.

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Die besten Wintertransfers des VfL ©

„Es ist sicherlich ein außergewöhnlicher Weg, den dieser Verein geht, unabhängig von der Bundesligazugehörigkeit“, so Labbadia – und lobt dabei nicht nur die exzellente Jugendarbeit („Sie wissen, dass sie viel in die Akademie stecken müssen , dabei wird es von Jahr zu Jahr schwieriger, weil andere Vereine mittlerweile früh abgrasen“), sondern vor allem die Kontinuität, die im Breisgau herrscht: „Sie verlieren nie die Nerven, wissen wie ihre Situation ist, gingen mit den Trainern schon zweimal in die zweite Liga.“

„Ich finde es toll, dass es so was gibt, weil die Fußball-Romantik stirbt leider immer weiter aus“, erklärt Labbadia, „ich versuche mich dagegen zu wehren, sie komplett abzulegen, dafür liebe ich den Fußball zu sehr. Deswegen freue ich mich immer, die Menschen in Freiburg zu sehen.“

Mal gucken?

Die Partie SC Freiburg gegen VfL Wolfsburg wird am Sonnabend live und exklusiv beim Pay-TV-Sender Sky zu sehen sein. Die Übertragung auf dem Kanal Sky Sport Bundesliga 6 und HD beginnt um 15.10 Uhr. Kommentator des Spiels wird Tom Bayer sein. Eine Zusammenfassung ist am Samstag ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau zu sehen.

Der SPORTBUZZER bietet am Sonnabend einen Liveticker zum Spiel SC Freiburg gegen den VfL Wolfsburg an. Alle Tore, Karten, Highlights und Aktionen gibt es hier ab 15.30 Uhr.

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