08. Juli 2018 / 16:28 Uhr

SPORTBUZZER-Spiel: Das war los beim Spiel der Amateure gegen den VfL Wolfsburg

SPORTBUZZER-Spiel: Das war los beim Spiel der Amateure gegen den VfL Wolfsburg

Malte Schönfeld
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Tor geschossen, nicht zweistellig verloren. Für die Veltins-Auswahl war das Spiel gegen die Profis des VfL Wolfsburg am Samstag ein herrliches Erlebnis. 8:1 (2:1) hatte der Bundesligist am Ende das SPORTBUZZER-Spiel gegen eine heimische Amateur-Auswahl gewonnen. Für die "Kleinen" war es ein mehr als achtbares Ergebnis.

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Pech hatte nur Robin Ramme. Der Abräumer des TSV Hillerse ging schon mit Oberschenkelproblemen ins Spiel, auch eine Salbe rettete nicht viel, nach 25 Minuten war Schluss – auch, um für die Landesliga-Saison kein Risiko zu gehen. Ramme versicherte aber: „Das ist bitter, aber ich kann damit leben. Es war trotzdem ein richtig gutes Ereignis.“

Als Kapitän der ersten Hälfte lief bei der Auswahl Dennis Hoff auf. Hochzeit, Flitterwochen, Spiel gegen den VfL Wolfsburg – viel besser hätten die jüngsten Wochen für den Stürmer des SSV Kästorf, der ab dieser Saison für die Reservemannschaft auf Torejagd geht, nicht sein können. „Vielleicht war das mit der Kapitänsbinde auch ein vorträgliches Geburtstagsgeschenk“, mutmaßte Hoffi, der am Sonntag in aller Gemütlichkeit seinen Ehrentag feiern wollte. Weshalb es im Spiel so gut geklappt hatte? Hoff: „Wir haben viel miteinander geredet, uns viel geholfen. Das ist auch gegen die Profis das A und O. Es war ärgerlich, dass wir so kurz vor der Halbzeit noch das zweite Gegentor bekommen – es war aber trotzdem ganz geil!“

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Keeper erfüllen sich ihren Traum

Nicht zweistellig zu verlieren, diesen Wunsch hatten im Vorfeld die Keeper Thorben-Laurin Schmelk (TSG Mörse) und Leon Divjak (TSV Hillerse) geäußert. Mit einigen straken Paraden halfen sie sich selbst dabei, den Traum wahr werden zu lassen. Das wäre es ja beinahe noch gewesen: Schon beim Führungstor durch Michel Haberecht (SSV Vorsfelde) stand dem einen oder anderen Fan in der Flutmulde die Überraschung ins Gesicht geschrieben. Gehofft hatte es wohl jeder, damit gerechnet aber kaum einer. In der 53. Minute hätte es beim Bundesligisten hinten dann fast ein zweites Mal geklingelt: Nach einem Press-Schlag zwischen Gamsens Werner Rezlauf und VfL-Keeper Phillip Menzel landete der Ball vor den Füßen von Lucas Friedrich. Der zielte direkt Richtung leeres Tor, allerdings etwas überhastet. „Ich dachte, es gibt zu viel Gegnerdruck von hinten, sonst hätte ich ihn nochmal angenommen“, sagte Reislingens Top-Stürmer, der aber nach der Partie dennoch lächeln konnte: „Wir haben vernünftig gespielt und unser Ziel mit dem Tor erreicht. Wir haben uns bloß zweimal gesehen, und dafür war das überragend!“

Nanu, sind die beiden schon wieder dabei? Tobias Krull und Mathes Hashagen vom MTV Gifhorn spielten im vergangenen Jahr für die Veltins-Auswahl und standen auch diesmal pünktlich zum Warmmachen auf der Flutmulde. Ihr diesjähriger Job konzentrierte sich aber „auf den Ausschank“, wie Hashagen verriet. Für Ausfälle wäre Gifhorns Flankenläufer aber vorbereitet gewesen, denn sein grünes Trikot aus dem Vorjahr hatte Hashagen zur Hand. „Für Notfälle“, so der 25-Jährige augenzwinkernd.

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Spies und Feer bedanken sich

Glücklich waren die Auswahl-Trainer Willi Feer und Michael Spies nicht nur mit Auftreten und Ergebnis ihres Teams, sondern auch höchst happy über die Zusammenarbeit mit Betreuer Wolfgang Staats und Physiotherapeut Carsten Meyer, die sich den beiden ganz unkompliziert als Helfer zur Verfügug gestellt hatten. „Es war alles super organisiert“, sagte Feer. „Wir danken dem ganzen Team und jedem, der geholfen hat“, so Spies. Dazu zählte auch Marko Bakovic (zuletzt MTV Gifhorn), der sich für Notfälle bereitgehalten hatte – und dann auch gebraucht wurde. Der MTV würde den jungen, hochveranlagten Offensivmann gerne halten,doch der wird sich jetzt erst einmal bei höherklassigen Klubs, unter anderem in Österreich, vorstellen.

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