Archivbild © Dirk Knofe

Sportgericht verhängt Geldstrafen für TSV Schildau und Roter Stern Leipzig

Grund sind Vorfälle bei der Landesklasse-Begegnung in Schildau. 

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Leipzig. Der TSV Schildau und Roter Stern Leipzig sind vom Sportgericht des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) zu Geldstrafen verurteilt worden. Grund sind Vorfälle vor einigen Wochen beim Spiel beider Landesklasse-Teams gegeneinander in Schildau. Dabei hatte ein stark angetrunkener Schildauer rassistische Parolen gegrölt. Dagegen schritten Polizei und Ordner ein, ebenso, als Fans beider Mannschaften den Platz stürmen wollten. Anhänger der Leipziger hatten entgegen der Absprachen mit Polizei und SFV Spruchbänder entrollt, wovon sich einige Einheimische provoziert fühlten, wie Verbandsfunktionäre und neutrale Beobachter berichteten.

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Posted by Roter Stern Leipzig on Montag, 16. Oktober 2017

Spieler wie Fans der Leipziger waren auf dem Heimweg noch in Schildau von offenbar rechtextremen Schildauern attackiert worden, wobei es zu Sachbeschädigungen an Autos gekommen sein soll.

Mehr zum Thema: Acht Ermittlungsverfahren nach Angriffen auf Roter Stern Leipzig

Die Schildauer sollen nun 300 Euro zahlen, können dagegen innerhalb der nächsten sieben Tage aber in Einspruch gehen. Roter Stern wurde zu 150 Euro Strafe verurteilt, kann dagegen jedoch nicht in Berufung gehen, weil bei Strafen bis zu dieser Höhe keine Einspruchsmöglichkeit zugelassen ist.

Region/Leipzig Kreis Leipzig TSV 1862 Schildau Roter Stern Leipzig 99 TSV 1862 Schildau (Herren) Roter Stern Leipzig 99 (Herren) Landesklasse Sachsen Nord (Herren)

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