Vertraut auf die Heimstärke: Braunschweigs Manager Marc Arnold. Marc Arnold im Interview. © imago
Vertraut auf die Heimstärke: Braunschweigs Manager Marc Arnold.

Sportlicher Leiter Marc Arnold zur Vorliebe für Nordeuropäer: "Unser Netzwerk dort ist gut"

Mit Frederik Tingager verpflichtet Eintracht Braunschweig einen weiteren Skandinavier. Im Interview verrät der sportliche Leiter der Eintracht, Marc Arnold, warum die Vorliebe für Nordeuropäer so groß ist.

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Mit Frederik Tingager wurde mal wieder ein Däne geholt, zuletzt waren es häufiger auch Schweden und Norweger. Woher kommt diese Vorliebe für Nordeuropäer?

Wir haben in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht. Unser Netzwerk dort ist gut – und unsere Scouting-Abteilung ist dort viel unterwegs. Aber man muss trotzdem jeden Fall einzeln betrachten.

Ist die Tingager-Verpflichtung schon ein Vorgriff darauf, falls Gustav Valsvik weggekauft werden sollte?

Nein, das hat damit nichts zu tun. Wir haben eine Alternative gebraucht, weil wir mit Gustav Valsvik und Steve Breitkreuz nur zwei erfahrene Innenverteidiger hatten.

Aber die beiden sind sich schon ziemlich ähnlich, oder?

Frederik ist zwar auch so groß wie Gustav, dennoch aber ein anderer Spielertyp. Er ist beweglicher und hat einen anderen Spielaufbau.

Das sind alle Nordländer, die seit 2013 bei Eintracht Braunschweig spielten:

Wie sieht es denn beim verletzten Innenverteidiger Joseph Baffo aus?

Gesundheitlich läuft bei Joe alles nach Plan, er wird diese Saison aber nicht mehr zurückkehren. Was eine Vertragsverlängerung angeht, gab es erste Gespräche. Da besteht jedoch kein Grund zur Eile.

Ist der andere Neuzugang Georg Teigl eigentlich auch einer für die Abwehr?

Seine Vielseitigkeit und seine Dynamik waren die Gründe für seine Verpflichtung. Er kann rechter Verteidiger und im rechten Mittelfeld spielen, hat aber auch schon Erfahrung im Sturm.

Kommt denn außerdem noch ein richtiger Stürmer?

Wir schauen uns die Optionen an, die es auf dem Markt gibt.

Das wäre dann der dritte Neue. Bisher gab es mit Phillip Tietz allerdings nur einen Abgang. Muss erst noch ein Spieler gehen, bevor ein weiterer kommen kann?

Das hat mit dem Thema Neuzugänge nichts zu tun.

Und bleibt Onel Hernandez sicher bei der Eintracht?

Davon gehe ich aus.

Zum Trainingslager: Wie sind die Bedingungen in Spanien?

Gut, der Trainingsplatz ist in einem exzellenten Zustand und nur einen Steinwurf vom Hotel entfernt. Es macht alles einen sehr ordentlichen Eindruck, und auch das Wetter ist sehr gut.

Worauf kommt's denn im Trainingslager an?

Auf die üblichen Dinge. Nach der Winterpause wieder reinzukommen, die Spieler werden körperlich auf die Restrunde vorbereitet – und die Neuzugänge müssen integriert werden. Die Schwerpunkte sind insofern aber vielleicht etwas anders, weil wir sehr früh geflogen sind und nicht erst noch einige Zeit in Braunschweig trainiert haben. Und wir haben von den ersten vier Spielen drei auswärts – darauf werden wir und sicher auch mental vorbereiten.

Das sind die nächsten Gegner für Eintracht Braunschweig:

Und worauf kommt's in der Rückrunde an?

Was für eine Frage – natürlich darauf, Punkte zu holen. Wir wollen gut in die Pflichtspiele starten und mit jedem Zähler den Abstand zu den unteren Plätzen vergrößern. Bei aller Ernsthaftigkeit aufgrund der sportlichen Situation dürfen natürlich auch der Spaß und eine gewisse Lockerheit nicht abhanden kommen.

Präsidium, Geschäftsführer, der Trainer und Sie arbeiten jetzt seit fast zehn Jahren zusammen. Gibt's da Abnutzungserscheinungen?

Nein. Es gibt immer Höhen und Tiefen, das ist ganz normal. Wichtig ist, dass wir gemeinschaftlich in die gleiche Richtung arbeiten. Das ist uns auch in der jetzigen schweren Phase gut gelungen, unsere internen Gesprächsinhalte sind intern geblieben und es ist keine Hektik aufgekommen.

Und welches Ziel haben Sie nach fast zehn Jahren als Sportlicher Leiter der Eintracht?

Die schwierigste Phase, seitdem ich da bin, gemeinsam mit allen Beteiligten zu meistern.

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