maw - eike röver Eike Röver (links) klärt gegen VfR-Angreifer Michel Gorny, der mit seinem Team durch ein 3:1 die Punkte aus Kisdorf entführen konnte. © Weber
maw - eike röver

SSC Phoenix Kisdorfs Coach nach dem 1:3 gegen VfR Horst sauer auf sein Team

Boris Völkers Rundumschlag: „Wer nicht bereit ist, für unseren SSC zu laufen, der soll sich einen neuen Verein suchen!“

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Öffentliche Kritik an seinen Fußballern des SSC Phoenix Kisdorf ist nicht seine Sache. Selbst in den schwierigen ersten Saisonwochen, die für den Landesligisten mit fünf Pleiten und nur einem Remis kaum hätten schlechter verlaufen können, verkniff sich der sonst nicht für Zurückhaltung bekannte Boris Völker jede öffentliche Schelte. Doch nach dem 1:3 (1:1) gegen den VfR Horst war der Geduldsfaden des Kisdorfer Trainers gerissen. Gegenüber der Presse wählte der 36-Jährige ungewöhnlich harte Worte: „Wer nicht bereit ist, für unseren SSC zu laufen, der soll sich einen neuen Verein suchen!“, polterte er nach einer Leistung, die er maximal als „Kreisliga-Niveau“ einstufte. Nach der sechsten Niederlage im siebten Spiel ist für den Trainer eines klar: „Wir stecken zu 100 Prozent im Abstiegskampf.“ Als Tabellenletzter ist dies zwar eine frustrierende, aber keine überraschende Erkenntnis.

Was Völker besonders verärgerte, war die Art und Weise, wie seine Mannschaft die Punkte herschenkte. „Ohne Laufbereitschaft kannst du kein Spiel gewinnen“, moserte er. „Und was wir uns an fahrlässigen Fehlern erlaubt haben, ging wirklich auf keine Kuhhaut.“ Insbesondere bei den Standardsituationen gaben die Kisdorfer eine ganz schwache Figur ab. Beim 0:1 durch Jan Behrendt (12.) flutschte ein Eckball durch den gesamten Strafraum auf den Fuß des VfR-Akteurs. Nachdem Keyan Lohse (44.) mit einem sehenswerten Freistoß den Ausgleich erzielt hatte, traf erneut Behrendt (47.). Sein Freistoß von außen aus rund 40 Metern bahnte sich den Weg an Freund und Feind vorbei ins Netz des Kastens von Marco Martens, der beim 1:3, das ebenfalls Behrendt (79.) erzielte, nicht gut aussah. „Horst war schwach, wir aber waren noch schwächer“, nörgelte Völker.

Landesliga Schleswig-Holstein Holstein (Herren) Region/Kiel SSC Phoenix Kisdorf (Herren)

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige