29. Dezember 2017 / 17:24 Uhr

SSG Rot-Schwarz Kiel: Immer noch Luft nach oben

SSG Rot-Schwarz Kiel: Immer noch Luft nach oben

Michael Felke
Lukas Gaertner (li.) gratuliert Marc Kirchhoff zum 1:0 im Lokalderby in der Verbandsliga zwischen Rot Schwarz Kiel und dem SVE Comet.
Lukas Gaertner (li.) gratuliert Marc Kirchhoff zum 1:0 im Lokalderby in der Verbandsliga zwischen Rot Schwarz Kiel und dem SVE Comet. © Paar
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Die Jacobsen-Elf ist ein heißer Kandidat für die Meisterschaft

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In der neu zusammengestellten Fußball-Verbandsliga Ost stehen die drei Kieler Vertreter im Mittelpunkt. Die SSG Rot-Schwarz und der SVE Comet spielen in der Spitzengruppe respektable Rollen, während sich der Wiker SV nach der Strukturreform gegen den drohenden Abstieg stemmt. Der KN Sportbuzzer blickt nach Abschluss der Hinrunde auf die erste Halbserie zurück.

SSG Rot-Schwarz Kiel


Der Kreisligameister, der zu Saisonbeginn von vielen Vereinen als möglicher Titelkandidat gehandelt wurde, übte sich lange in Understatement und wollte „frei von Abstiegssorgen“ bleiben. Das ist dem Team von Trainer Ole Jacobsen gelungen. Mehr noch. Nach 15 Spielen rangiert Rot Schwarz mit 28 Punkten auf Platz fünf und kann mit Spitzenreiter Eutin 08 II (34 Punkte) gleichziehen, wenn die beiden Nachholspiele gewonnen werden. Eine starke Bilanz. Das eingespielteTeam, das über Jahre aufgebaut wurde, setzt sich aus vielen erfahrenen Spielern zusammen, die gerade bei temporeichem Spiel und unter Druck die Übersicht bewahren. Die Gebrüder Maximilian und Alexander von Randow sowie Christian Wittstock oder Tobias Nehren haben schon in höheren Klassen gespielt. Diese Erfahrung zahlt sich aus. Selbst gegen drei der vier verbliebenen Verbandsligisten behielt Rot Schwarz die Oberhand. Nur gegen die SpVg Eidertal Molfsee gab es ein 0:3.

Der Aufstieg in die Landesliga ist möglich. Doch für Jacobsen kämen in der ausgeglichenen Liga, in der ein Sieg oft von „der Tagesform abhängt“, Titel und Aufstieg zu früh. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir schon eine Mannschaft haben, die die Landesliga halten und dort bestehen kann. Unsere Mannschaft muss noch wachsen, und wir brauchen noch zwei, drei gezielte Verstärkungen“. In Spielen wie gegen den TSV Plön (1:3) und Comet Kiel (1:2) fehlte es den Rot Schwarzen an Abgeklärtheit und dem unbedingten Willen, das Spiel gewinnen zu wollen. Eigenschaften, die in der Landesliga Woche für Woche eingebracht werden müssen, um Erfolg zu haben. In den Spielen gegen Kronshagen (5:4), Stein (4:0) und Eutin (2:0) hingegen spielte die SSG ihre Cleverness aus und behielt die Oberhand. Was zum Titel fehlt, ist die Konstanz. Stellt sich die ein, wäre die SSG Rot Schwarz Kiel ein ganz heißer Kandidat für die Meisterschaft und die würde auch Trainer Jacobsen annehmen.

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