12. August 2018 / 19:03 Uhr

SSV Kästorf dreht irre Partie beim 1. SC Göttingen 05

SSV Kästorf dreht irre Partie beim 1. SC Göttingen 05

Malte Schönfeld
Der SSV Kästorf konnte das Spiel in Göttingen drehen.
Der SSV Kästorf konnte das Spiel in Göttingen drehen. © Cagla Canidar
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In dieser Truppe steckt die richtige Haltung: Der SSV Kästorf konnte bei seinem ersten Auftritt in der diesjährigen Fußball-Landesliga alle Widrigkeiten überdauern und drehte beim SC Göttingen 05 die Partie.

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Dementsprechend groß war die Erleichterung bei SSV-Coach Georgios Palanis nach dem irren 4:3 (1:2): „Wir hatten im Vorlauf enorme Unruhen wegen des Personalkarussells, durch die Urlauber und Verletzten. Solche Siege sind dazu da, wieder für Ruhe zu sorgen.“

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Doch nicht nur der Kader war nicht in Top-Besetzung, auch die Platzverhältnisse und die Hitze setzten den Kästorfern zu. Als dann auch noch Peer Brendler früh umknickte und mit Knieschmerzen raus musste, war das Fiasko beinahe perfekt. „Nach der Auswechslung haben wir komplett den Faden verloren. Einige Spieler sind auch nicht an die Leistungen des Pokalspiels gegen den MTV Wolfenbüttel herangekommen“, so Palanis.

"Viel Roulette im Spiel"


Das stark besetzte Göttingen ging mit 2:0 in Führung, wichtig war, dass zumindest Noah Mamalitsidis noch mit dem Pausenpfiff den Anschlusstreffer besorgte. Der wäre beinahe für die Katz gewesen, denn nach einem Freistoß stellte Göttingens Gerbi Kaplan wieder den alten Vorsprung her. Der SSV schaffte dennoch die Wende, was einerseits am prächtigen Maverick Mann im Kasten lag und andererseits an der Offensive, die immer für Tore gut ist. „Göttingen hat uns Lücken gelassen, wir haben sie genutzt. Da war auch viel Roulette im Spiel“, beschreibt Palanis die Defensive auf beiden Seiten. Am Ende war es ein Eigentor, das den Kästorfer Dreier besiegelte. Kurz vor Schluss feierte noch Dustin Reich sein Debüt in Rot.

SSV: Mann – Agirman (46. Kayser), B. Hajdari, Brakowski, Klinger – Jennerich, Palluqi, Neumann, Kröger, Mamalitsidis – Brendler (11. Sinze/84. Reich).

Tore: 1:0 (32.) Kaplan, 2:0 (43.) Washausen, 2:1 (45.) Mamalitsidis, 3:1 (47.) Kaplan, 3:2 (52.) Sinze, 3:3 (63.) Mamalitsidis, 3:4 (85.) N’Diaye (Eigentor).

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