Das Topduell des 25. Stadtliga-Spieltags entschieden die Engelsdorfer bei Chemie II für sich. Das Topduell des 25. Stadtliga-Spieltags entschieden die Engelsdorfer bei Chemie II für sich. © mw
Das Topduell des 25. Stadtliga-Spieltags entschieden die Engelsdorfer bei Chemie II für sich.

Stadtliga Leipzig: Engelsdorf ärgert die Großen

Diesmal gewinnt Lok bei Chemie II und entthront den Spitzenreiter.

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Leipzig. Lok Engelsdorf mischt die Fußball-Stadtliga ordentlich auf. Nachdem die Mannschaft von Trainer Achim Klinger in der Vorwoche schon die SG LVB bezwungen hatte, musste diesmal Chemie II dran glauben. Auf dem sehr harten Rasen von Feld 6 des Alfred-Kunze-Sportparks gewann die Lok mit 3:2 (2:1). In Führung gingen jedoch die Grün-Weißen, Felix Källner köpfte nach einem Freistoß ein (11. Minute). Sascha Seidel glich in der 20. Minute per Elfmeter aus, nachdem David Brandenburger nach einem weiten Einwurf im Chemie-Strafraum festgehalten worden war (20.). Brandenburger selbst sorgte direkt für die Engelsdorfer Führung: Nach langem Abstoß von Torwart Christoph Kittel bereitete Kapitän Marco Weichert für den Torschützen, der aus 16 Metern mit Flachsschuss traf, vor (25.).

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Dann war wieder Seidel dran: In der 58. Minute bereitete erneut Weichert vor, diesmal mit der Hacke. Damit schien eine Vorentscheidung gefallen, doch Källner schaffte mit seinem zweiten Tor zumindest noch für den 2:3-Anschluss (90.). Chancen dazu bestanden schon vorher, doch der starke Kittel fischte beispielsweise einen Kopfball des eingewechselten Florian Kirstein aus dem unteren Eck. Weichert sagte nach der Partie: „Wir haben durchaus verdient gewonnen, da wir erneut clever agierten.“

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TuS Leutzsch nutzte Chemies Patzer und eroberte mit einem 5:0-Heimsieg über die Zweite des VfB Zwenkau die Tabellenführung. Die zuletzt die Tabelle anführenden LVB-Mannen mussten sich zu Hause mit einem 2:2 gegen den Tabellenvorletzten, den SV Brehmer, begnügen. Die Gäste führten sogar zweimal, Armin Scheidig (10. Minute) und Peter von Nordheim (84.) hatten sie in Vorhand gebracht, Kevin Bockhorn (76.) und Ferdinand Weinlich egalisierten für die Platzherren aber jeweils wieder, letzterer wohlgemerkt in der Schlussminute. Es war also sogar mehr drin für den Außenseiter um Coach Markus Martin, der sich angesichts des gleichzeitigen 2:1-Sieges des SSV Markranstädt II beim Schlusslicht KSC 1864 nicht so recht über den einen Punkt freuen konnte. Denn nun haben die Markranser gar fünf Zähler Vorsprung vor dem SV Brehmer. Als erster Absteiger steht der KSC jetzt fest.

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