07. Mai 2018 / 12:01 Uhr

Stadtliga Leipzig: Spitzenteams rücken enger zusammen

Stadtliga Leipzig: Spitzenteams rücken enger zusammen

Frank Müller
Symbolbild
Symbolbild © Leipzig report
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SG LVB, BSG Chemie Leipzig II und der TuS Leutzsch 1990 sind nur durch einen Punkt voneinander getrennt. MoGoNo fertigt die Reserve des SSV Markranstädt mit 9:2 ab. 

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Leipzig. Jetzt wird es wieder kuschelig eng in der Fußball-Stadtliga. Jedenfalls in der Spitzengruppe.  Möglich machte dies eine 1:3-Niederlage von Tabellenführer SG LVB bei Aufsteiger Lok Engelsdorf und der gleichzeitige Sieg des Verfolgers BSG Chemie II, der nach einem 4:0-Erfolg bei Eintracht Schkeuditz ebenso nur noch einen Punkt hinter den „Straßenbahnern“ steht wie TuS Leutzsch.

Dieser kam über ein 2:2 gegen die Zweite von Rotation 1950 jedoch nicht hinaus. Der große Gewinner des Spieltages war also die Chemie-Reserve. Für die Grün-Weißen trafen Felix Källner zwei- sowie Max Seifert und Tommy Kind je einmal. „Wir sind leidenschaftlich ins Spiel gegangen, in dem wir eigentlich alles im Griff hatten, obwohl uns Eintracht einiges abverlangt hat“, sagte Jens Wuttke. Der Chemie-Trainer hat derzeit mit Freundin Josi allerdings viel Wichtigeres vor als Fußball: Er sieht Vaterfreuden entgegen – und das möglicherweise am Vatertag!

Für die SG LVB war das 1:3 die erste Niederlage des Jahres, nach wohlgemerkt neun Siegen in Folge. „Meine Mannschaft hat gut gestanden, eine ordentliche Leistung geboten und verdient gewonnen“, fasste Engelsdorfs Trainer Achim Klinger das Geschehen zusammen und fügte scherzhaft hinzu: „Die Teams von oben knallen wir eben alle weg.“ Als nächstes geht es am Sonntag übrigens zu Chemie II. Klinger weiß in Wirklichkeit, wie schwer es dort für seine Lok werden wird und will im Vorfeld der Partie unter gar keinen Umständen den Eindruck von Überheblichkeit erwecken.

Den höchsten Sieg feierte MoGoNo bei der völlig überforderten Markranstädter SSV-Reserve. Mit 9:2 fertigte die MoGoNo-Elf die Gastgeber ab. Die Befürchtungen von Gäste-Trainer „Kurti“ Kienitz, seine Jungs könnten Anpassungsprobleme auf Markranstädts Kunstrasen haben, erwiesen sich also als unbegründet.

Hoch ging es auch beim SV Tapfer her. Zwar ging dort der Tabellenletzte Knautkleeberger SC kurz nach Anpfiff in Führung, doch dann rückten die Platzherren die wahren Kräfteverhältnisse nach und nach zurecht. Am Ende stand es 7:1 für den Tabellenvierten um Trainer Marcus Wittmann.

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