10. Juni 2018 / 21:47 Uhr

Stadtmeisterschaft entschieden: SG LVB steigt auf

Stadtmeisterschaft entschieden: SG LVB steigt auf

Frank Müller
Die SG LVB spielte am 9. Juni 2018 gegen MoGoNo und wurde Meister in der Stadtliga.
Die SG LVB feiert den Aufstieg in die Landesklasse © Dirk Knofe
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Goretzky-Team holt mit 7:2 gegen MoGoNo vorzeitig den Titel, Verfolger TuS patzt im West-Derby

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Leipzig. Einen Spieltag vor Saisonende steht fest: Die SG LVB ist neuer Fußball-Stadtmeister: Durch einen 7:2-Heimerfolg über Motor Gohlis-Nord ist den Männer von Trainer Thomas Goretzky der mit dem Meistertitel verbundene Aufstieg zur Landesklasse nicht mehr zu nehmen. Denn Verfolger TuS Leutzsch schaffte zu Hause nur ein 3:3 im Leipziger West-Derby gegen Nachbar SV Lindenau und kann die „Straßenbahner“ dadurch nicht mehr einholen.

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„Wir haben nicht sofort nach Abpfiff jubeln können, weil wir ja erst noch das Ergebnis aus Leutzsch abwarten mussten“, schildert LVB-Trainer Thomas Goretzky die Anspannung nach „getaner Arbeit“. Und so leicht wie das 7:2 auf den ersten Blick vermuten lässt war das Match gegen MoGoNo nun auch nicht. „Das war am Anfang durchaus schwierig. Doch wir haben dann die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen“, freute sich Goretzky. Vor allem für Sebastian Heinz, denn der steuerte im ersten Spiel nach langer Verletzung gleich zwei Tore bei. Getoppt wurde er nur von Kevin Bockhorn, der dreifach traf. Eröffnet hatte den Torreigen der erst 18-jährige Friedrich Malgut, der in seinem ersten Jahr in der Männermannschaft nun gleich Meistertitel und Aufstieg feiern darf.

Apropos feiern: Das hielt sich – zumindest vorerst - in Grenzen. Denn bekanntlich gibt es an der „Neuen Linie“ noch keinen Ersatz für das vor etwa anderthalb Jahren abgebrannte Sportlerheim. „Wir hatten zwar einiges zum Feiern auf dem Sportplatz da, wir haben auch lange zusammengesessen, aber die richtige Party folgt erst später“, erklärt Goretzky. Ebenso die heutzutage beinahe schon obligatorische Mannschaftsreise nach Mallorca, wäre zu ergänzen. Jedenfalls ist sie geplant.

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Die Ränge hinter LVB sind nur zum Teil vergeben. TuS hat trotz des Remis den silbernen sicher, Chemie II bleibt nach dem 3:5 gegen den LSV Südwest zumindest noch Dritter. Doch Tapfer kann noch auf den dritten Platz springen. Nach einem 3:1 über Lipsia II liegt die Mannschaft von Trainer Marcus Wittmann nur noch einen Zähler hinter Chemie II. Die Grün-Weißen lieferten sich zu Hause mit dem LSV Südwest einen spannenden Kampf. Fünf Minuten vor regulärem Schluss schaffte Chemie durch Norman Lee Gandaa den 3:4-Anschluss, ehe Steven Klitzing mit seinem dritten Tor die Punkte für den LSV wirklich sicherte – in der Nachspielzeit.

Auch das andere 3:5 des vorletzten Spieltages war bemerkenswert. Zwischen Markranstädts Reserve und Eintracht Süd stand es bis zur 82. Minute 3:3. Dann entschieden ausgerechnet zwei SSV-Eigentore das Match.

Im Tabellenkeller ging der SV Brehmer aus dem Treffen der beiden nominellen Absteiger als 6:0-Sieger hervor und darf sogar noch auf den Liga-Verbleib hoffen. Denn in Markranstädt überlegt man, die zweite Mannschaft freiwillig in die Stadtklasse abzustufen. Das wäre dann ein ganz anderes Eigentor, ein gewolltes.

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