08. Januar 2018 / 14:29 Uhr

Stadtmeisterschaft: Tempo, Tricks und tolle Tore – RFC feiert Rekordsieg

Stadtmeisterschaft: Tempo, Tricks und tolle Tore – RFC feiert Rekordsieg

Johannes Weber
Martin Pett vom RFC im Finale beim Schussversuch, Warnemündes Philipp Scheller (l.) versucht noch zu blocken.
Martin Pett vom RFC im Finale beim Schussversuch, Warnemündes Philipp Scheller (l.) versucht noch zu blocken. © Lutz Bongarts
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Verbandsligist holt vierten Titel und gibt Siegerscheck an Kinderkrebshilfe weiter.

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Rostock. Beim Toreschießen waren die acht Teams, die am Endrundenturnier teilnahmen, alles andere als zimperlich: 102 Treffer fielen am Sonnabend bei der 7. Rostocker Stadtmeisterschaft im Hallenfußball. Beim Spektakel, das vom Sportbuzzer präsentiert wurde, fieberten mehr als 600 Fans in der Ospa-Arena mit. Sie sorgten für eine tolle Atmosphäre.

Als dann nach dem Turnier Melanie Jamni, amtierende Miss Mecklenburg-Vorpommern, bereitstand, um den neuen Champions und den erfolgreichsten Turnier-Kickern das verdiente Siegerküssen aufzudrücken, waren die meisten Jungs schüchtern wie Gebetsbrüder. Es dauerte ein bisschen, bis sie ihre Scheu abgelegt hatten.

Bei der Stadtmeisterschaft begeisterten die Mannschaften mit Tempo-Fußball, Tricks und tollen Toren. Das war Unterhaltung vom Feinsten, meinte auch Hansa-Legende Andreas Zachhuber, der gemeinsam mit Landesfußball-Präsident Joachim Masuch auf der Tribüne saß.

Die 7. Rostocker Sportbuzzer Stadtmeisterschaft - wir haben die Fotos für Euch!​

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Nach 18 Spielen bejubelte die Mannschaft vom Rostocker FC den Turniersieg: „Wir wollten den Titel gewinnen und haben das am Ende souverän geschafft“, freute sich RFC-Trainer Axel Rietentiet. Seine Verbandsliga-Jungs bezwangen im Endspiel den SV Warnemünde, der eine Liga tiefer aktiv ist, mit 3:1.

„Schade, wir haben ganz gut mitgehalten. Dafür haben sich aber unsere Fans den Stadtmeistertitel für ihre fabelhafte Unterstützung verdient“, meinte Warnemündes Fußballchef Andreas Hötschkes nach dem Endspiel.

Enttäuschend lief die Stadtmeisterschaft für Vorjahressieger FC Förderkader René Schneider. Der Verbandsligist verpasste durch die 2:5-Vorrundenniederlage gegen den SV Hafen das Halbfinale und muss im Dezember in die Qualifikation für die 8. Meisterschafts-Endrunde. „Auch wenn es für uns bitter ist – die Zuschauer wollen sehen, dass die Underdogs die Favoriten schlagen. Das ist das Salz in der Suppe. Mich schmerzt die Niederlage gegen Hafen vor allem, weil wir viel mehr können, als wir in diesem Spiel gezeigt haben“, haderte Förderkader-Coach Stephan Malorny, dem einige seiner Leistungsträger am Sonnabend nicht zur Verfügung standen.

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Ausgelassene Stimmung dagegen beim SV Hafen Rostock. Der Vertreter aus der Landesklasse I gewann das Spiel um Platz drei gegen den UFC Arminia Rostock mit 4:2. Dadurch ist der Traditionsklub neben dem RFC und dem SV Warnemünde für die Finalrunde im kommenden Jahr gesetzt. Hafen-Spielertrainer Martin Thom freut sich, dass seine Mannschaft bei der nächsten Stadtmeisterschaft nicht in die Qualifikation muss. „Wir haben eine schwierige Gruppe gehabt, wollten mit dem RFC und dem Förderkader einen der beiden Favoriten bezwingen. Das ist uns eindrucksvoll gelungen“, sagte der 32-Jährige.

Hafens Torhüter Wenzel Geyer wurde zum besten Torhüter des Turniers gewählt. Mitspieler Qutaiba Alsharabi erhielt die Auszeichnung als wertvollster Spieler. Gleich zwei Einzelehrungen heimste RFC-Kicker Tony-Glen Siegmund ein. Der Mittelfeldspieler wurde als bester Spieler der Veranstaltung ausgezeichnet. Der 23-Jährige schoss zudem mit neun Treffern die meisten Tore im Turnier. „Ich hatte sehr viel Spaß bei der Stadtmeisterschaft. Es ist schön zu sehen, dass die Halle von Jahr zu Jahr voller wird“, sagte Siegmund.

Sein Kapitän Christian Rosenkranz reichte den 500-Euro-Siegerscheck, den der Sportbuzzer gestiftet hatte, großzügig weiter an Turnierorganisator Frank Goesch. Der wird das Geld auf Wunsch der Sieger an die Kinderkrebshilfe weiterreichen. „Das Team hat sich entschieden, die Prämie zu spenden“, berichtete Rietentiet. Dabei hätte der RFC selbst Bedarf, denn der Nachwuchsplatz am Damerower Weg soll mit Flutlicht ausgestattet werden.

Den Erlös aus Kartenverkauf, Versteigerungen, Tombola und Siegerprämie schätzte Goesch gestern auf 6500 Euro. Das Geld soll dem Verein zur Förderung krebskranker Hilfe zugute kommen.

Statistik​
Endstand Gruppe A

1. Rostocker FC - 13:5 Tore - 7 Punkte
2. SV Hafen - 10:9 - 6
3. FC Förderkader - 7:8 - 3
4. HSG Warnemünde - 6:14 - 0

Endstand Gruppe B
1. SV Warnemünde - 14:4 Tore - 9 Punkte
2. UFC Arminia - 8:6 - 6
3. ESV Lok - 7:9 - 3
4. SG Motor Neptun - 3:13 - 0

Halbfinals
Rostocker FC - UFC Arminia 6:1
SV Hafen - SV Warnemünde 0:2

Spiel um Platz 7
HSG Warnemünde - SG Motor Neptun 6:0

Spiel um Platz 5
FC Förderkader - ESV Lok 6:3

Spiel um Platz 3
UFC Arminia - SV Hafen 2:4

Finale
Rostocker FC - SV Warnemünde 3:1

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Aufgebote:
Rostocker FC:
Jö. Hahnel, Werk – Rosenkranz, Rokita, Pett, Mosch, Patzenhauer, Rausch, Siegmund, Großmann .

SV Warnemünde: Mülling – Kuchel, Schröder, Apitz, Ahrens, Mirzoyan, Friese, Stein, Scheller, Wirth.

SV Hafen: Geyer – Hofmann, Ohm, Böhme, Frenzel, Alsharabi, Thom, Sager, Loßau, Holtz.

UFC Arminia: Sandmann – Dalby, Oberthür, Hahn, Gräfe, Wienecke, Hantusch, M. Knüppel, Mews, Bünte.

FC Förderkader: Lange – Böhm, Jankowski, Zörner, Gottschalk, Marten, Winkler, Nowka, Schunke, Buchman.

ESV Lok: Hertel – Spieß, Olk, Drechsler, Rosentreter, Leopold, Borries, Braun, Stamm, H. Knüppel.

HSG Warnemünde: Holzhausen – Ottmann, Schult, Kolrep, Taleb, Propp, Fischer, Lopez.

SG Motor Neptun: Martens – Möller, Keilbar, Schüler, O’Connell, Alshane, Heukmes, Peters.

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