Symbolbild © Christian Modla

Stadtpokal: „Have“ überrascht den Stadtliga-Krösus und seinen Ex-Schützling

SG Bienitz wirft die BSG Chemie II mit 5:1 aus dem Stadtpokal / LSV Südwest, Rotation II und Knautkleeberg ausgeschieden.

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Leipzig. Knüppeldicke Überraschung im Stadtpokal: Die vom Ex-DDR-Torschützenkönig Klaus Havenstein trainierte Kreisklasse-Truppe der SG Bienitz warf Stadtliga-Tabellenführer Chemie II hochkantig aus dem Wettbewerb. Mit 5:1 gewann der Stadtklasse-Absteiger noch nach 0:1-Pausenrückstand. Die 70 Zuschauer in Burghausen trauten ihren Augen kaum, was da in der zweiten Halbzeit geschah.

Zunächst hatte Marco Blanc die Gäste in der elften Minute – quasi erwartungsgemäß - in Führung gebracht. Doch nach dem Seitenwechsel nahm das Match einen völlig unerwarteten Verlauf. Marco Jerome Amborn stellte die Partie mit vier Treffern in Folge, also einer Art Super-Hattrick, auf den Kopf. Max Hagert setzte in der Nachspielzeit noch einen drauf. Allerdings waren die Leutzscher ab der 58. Minute beim Stand von 1:1 durch eine Gelb-Rote Karte dezimiert worden.

„Die Chemiker haben versäumt, das zweite Tor zu machen, obwohl sie dominant waren“, schätzte „Have“ ein. „natürlich hat uns auch der Platzverweis in die Karten gespielt, wir hatten mehr Räume, und die haben wir mit unserem pfeilschnellen Amborn auch gut genutzt.“ Der Bienitz-Coach zeigte sich von der Leistung seiner Jungs selbst etwas überrascht: „Wenn wir immer so spielen würden, wäre der Wiederaufstieg in die Stadtklasse möglich“, sagte er vorsichtig. Man wolle sich diesbezüglich trotz des tollen Pokal-Ergebnisses aber keinen Druck machen.
Havensteins ehemaliger Schützling aus Naunhofer Zeit, der heutige Chemie-Coach Jens Wuttke, konnte sich gar nicht mehr über das Wiedersehen mit seinem alten Trainer freuen, sondern war natürlich schwer angefressen.

Im reinen Stadtligisten-Duell zwischen LVB und Eintracht Süd setzten sich die Gäste nach der Pause durch einen Treffer von Martin Leiding knapp durch. Auch in Markranstädt gab es ein 1:0 für die Gäste des SV Tapfer, für die ausgerechnet der Ex-Markranstädter Roman Noguera traf, und zwar erst in der Verlängerung (116.). Danach ging es hitzig zu, die SSV-Reserve handelte sich in den verbleibenden vier Minuten noch je einmal Rot und Gelb-Rot ein.

Mit dem LSV Südwest (1:2 bei der SG Olympia), Rotation 1950 II (0:3 beim TSV Wahren) und dem Knautkleeberger SC (0:2 beim SV Schleußig) mussten drei weitere Stadtligisten die Segel streichen. Keine Blöße gab sich hingegen der SV Brehmer, der sich mit einem 7:0 in Großdeuben neues Selbstvertrauen für die bislang wenig erfolgreichen Punktspiele holte. Auch Stadtliga-Aufsteiger Lok Engelsdorf hatte bei Victoria offenbar wenig Mühe und gewann 5:0. Motor Gohlis-Nord gewann bei Nachbar Rotation III mit 5:1. Den bislang höchsten Sieg der 2. Runde (einige Partien sind ausgefallen, müssen noch nachgeholt werden) schaffte Blau-Gelb Kitzen mit einem 9:0 beim SV Althen.
Die 3. Runde wird am 16. Oktober ausgelost.

Region/Leipzig Kreis Leipzig SV Althen 90 (Herren) SV Blau-Gelb Kitzen I (Herren) SG Motor Gohlis Nord I (Herren) SV Victoria 90 Leipzig I (Herren) SV Lok Engelsdorf I (Herren) SV Brehmer Leipzig I (Herren) SC Eintracht 09 Großdeuben I (Herren) SV Schleußig 1990 I (Herren) KSC 1864 Leipzig I (Herren) TSV 1893 Leipzig-Wahren I (Herren) SG Rotation Leipzig 1950 II (Herren) Leipziger SV Südwest I (Herren) SG Olympia 1896 Leipzig I (Herren) SV Tapfer 06 Leipzig (Herren) SSV Markranstädt II (Herren) SG LVB I (Herren) SV Eintracht Leipzig-Süd I (Herren) BSG Chemie Leipzig II (Herren) SG Leipzig-Bienitz I (Herren)

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