Florian Stahl und Patrick Piesker haben sich die letzten drei Tage in Warendorf auf die WM im Oman vorbereitet. Florian Stahl und Patrick Piesker haben sich die letzten drei Tage in Warendorf auf die WM im Oman vorbereitet. © facebook/Bundeswehr FUßball Nationalmannschaft
Florian Stahl und Patrick Piesker haben sich die letzten drei Tage in Warendorf auf die WM im Oman vorbereitet.

Stahl und Piesker auf dem Weg zur Militär-WM in den Oman

Algerien, Nordkorea und Iran warten in der Gruppenphase auf die Nationalauswahl.

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Die Bundeswehrauswahl tritt morgen die siebeneinhalb stündige Reise zur Weltmeisterschaft in den Oman an. Nach einem dreitägigen Trainingslager in Warendorf (NRW), wo in vier Trainingseinheiten noch einige taktische und spielerische Dinge besprochen und geübt wurden, geht es morgen mit einem Bundeswehrflugzeug in den Oman. Für die Kondition sollte jeder Spieler schon vorab gesorgt haben.

Das 33-Köpfige Team, darunter 23 Spieler, wird in den kommenden zwei Wochen bei sommerlichen 28 Grad im vier Sterne Park Inn Hotel in Muskat untergebracht sein. Damit hat die Mannschaft optimale Bedingungen für einen positiven Turnierverlauf und kann sich dort bestens auf die Spiele vorbereiten und von den Spielen erholen. Für die Regeneration sorgen zwei Physiotherapeuten rund um die Uhr. „Wir finden dort echt optimale Bedingungen vor“ freut sich Florian Stahl vom SH-Ligisten Eutin 08, der auch bei der Weltmeisterschaft auf Torejagd gehen möchte. „In den vorherigen Turnieren waren wir oft in Kasernen unterbracht. Das ist nun schon was anderes.“

Nach der Eröffnungsfeier am Sonntag mit insgesamt 16 Nationen (aus Europa nur Polen, Irland, Nordirland und Deutschland) geht das Turnier für unser Auswahl am 16. Januar mit dem ersten Gruppenspiel gegen Algerien los. Nur zwei Tage später folgt das zweite Spiel gegen Nordkorea, ehe es im letzten Gruppenspiel gegen den Iran geht. „Ziel ist es die Gruppenphase zu überstehen. Aber wir wissen auch, dass es schwer wird und gehen mit einem gemischten Gefühl in das Turnier“ so Stahl. Die Bedenken wachsen aus der Tatsache, dass viele Nationen mit A-Nationalspielern anreisen, die teilweise in der ersten Liga ihres Landes spielen und für die Militärauswahl eine Berechtigung erhalten. In der deutschen Militärauswahl spielen überwiegend Spieler, die hierzulande maximal in der Oberliga spielen und Fußball nur als Hobby ausüben.

Florian Stahl möchte mit der Militär-Auswahl zumindest die Vorrunde überstehen und mit seinen Torinstinkt seinen Teil dazu beitragen.

Trotz allem weiß die Mannschaft was in ihr steckt „Wir sind ein klasse Team, der Teamgeist stimmt, die Kondition und Spielstärke ist da. Wir wissen was wir können, das hat die Qualifikation zur WM gezeigt. Wir werden dort mit viel Kampfgeist und den deutschen Tugenden auftreten“ so Florian Stahl, der wie alle anderen mit viel Vorfreunde in den Oman reist. "Was ich schon alles mit der Nationalmannschaft erleben durfte ist toll" freut sich der 31-Jährige und schwelgt in Erinnerungen an die WM in Brasilien. Mit seinen 31 Jahren zählt Florian Stahl zu den erfahreneren Spielern aus dem Kader, in dem sich viele in den Mittezwanzigern befinden.

Bis zum 30. Januar bleibt das Team im Oman, ehe es wieder die Rückreise nach Deutschland antritt. Am Vorabend findet eine Abschlusszeremonie für alle Mannschaften statt, die auch zum Austausch und Zusammenführung der verschiedenen Nationen dienen soll.

Region/Lübeck Kreis Ostholstein Florian Stahl Patrick Piesker Eutin 08 (Herren) Schleswig-Holstein-Liga (Herren) Bundeswehr

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