Ralph Hasenhüttl im Talk mit Guido Schäfer Vor Saisonbeginn war Ralph Hasenhüttl zu Gast in der LVZ-Kuppel. © Christian Modla
Ralph Hasenhüttl im Talk mit Guido Schäfer

Riesenansturm auf Talk mit RB-Leipzig-Coach Hasenhüttl in der LVZ-Kuppel

Am 24. Mai wird der Trainer des Bundesligazweiten im Gespräch mit Guido Schäfer die Saison Revue passieren lassen. Die Veranstaltung ist ausverkauft.

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Leipzig. RB-Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl verfährt nach der Devise: Meine Drei-Raum-Wohnung ist meine Burg. Service für die englische Premier League: My home is my castle.

Weil das so ist, lud der 49-jährige Trainer, der mittlerweile auf dem deutschen und internationalen Markt eine begehrte Marke ist, am Wochenende in sein Heiligtum im Waldstraßenviertel. Journalisten waren beim intimen Treffen selbstredend keine erwünscht. Hasenhüttl empfing Familie und Freunde aus Österreich.

Grund des Treffens: Eine Saison von einem anderen Stern. Und: das letzte Heimspiel. Die Gesprächsgrundlage konnte bei Apfelschorle und Pasta nicht besser sein. Das 4:5 gegen die Bayern war auch beim glutenfreien Tiramisu nicht vollends besprochen. Aus Sicht des Trainers ein Heimspiel in doppelter Hinsicht.

Am 24. Mai ist es soweit

Apropos Heimspiele. Die müssen bekanntermaßen mit besonderer Hingabe und besonderem Leben gefüllt werden. Auch die medialen. Und so fügt es sich, dass Hasenhüttl seinem beifallumrauschten LVZ-Kuppel-Sommer-Auftritt 2016 einen zweiten folgen lässt. Vier Tage nach dem Saisonfinale bei der Frankfurter Eintracht (Sonnabend, 15.30 Uhr) gibt sich der Steirer erneut die Ehre. Anpfiff ist am kommenden Mittwoch (24. Mai) um 19 Uhr im fünften Stock des Verlagshauses im Peterssteinweg. Die Veranstaltung war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Auch an der Abendkasse wird es keine Tickets mehr geben.

Im September letzten Jahres kam Hasenhüttl mit einem 2:2 aus Hoffenheim in die Kuppel und hatte das Dortmund-Heimspiel vor der Brust. Der Coach bekam seine geliebte Milch, amüsierte sich über sinnfreie und wichtige Fragen, sah den Fußballer Hasenhüttl über die Leinwand flimmern und gab einer besonderen Hoffnung Ausdruck: „Wir wollen eine sorgenfreie Saison spielen.“

Warum es a bisserl viel mehr wurde, wird Hasenhüttl den 300 glücklichen Ticketinhabern erklären müssen.

Wie hat er aus einem zaudernden ewigen Stuttgarter Talent einen Nationalstürmer und 21-fachen Torschützen gemacht?

Wie hat aus einem Mittelfeldspieler, der beim Pokal-Aus in Dresden wie ein zart besaiteter A-Jugendlicher kickte, eine international begehrte Bückware gemacht?

Wie hat er aus einem übellaunigen steirischen Burschen, den man ein Jahr zuvor zur Jagd tragen musste, ein fußballerisches Immergrün gemacht?

Wie ist er in seinen ersten zwölf Monaten Leipzig mit den Sachsen klargekommen?

Und wie hat man sich eigentlich die Zusammenarbeit mit Ralf Rangnick vorzustellen?

Hat der Sportdirektor nach dem 4:5 gegen die Bayern die aufblasbare Taktiktafel in der Kabine erstochen?

Fragen über Fragen. Antworten gibt es am Mittwoch zur besten Sendezeit in diesem Kino.

Eine Antwort gibt es jetzt schon.

Werner wohl zum Confed-Cup

Nach LVZ-Informationen gehört Hasenhüttls Super-Stürmer Timo Werner, 22, zum Confed-Aufgebot von Nationaltrainer Joachim Löw in Russland (17. Juni bis 2. Juli). Die deutsche Mannschaft muss mindestens dreimal, darf höchstens fünfmal ran. In der Gruppenphase treffen Werner und Co. auf Kamerun, Chile und Australien. Auch Diego Demme hat noch keinen Urlaub gebucht...

Übrigens: In den Salzburger Nachrichten hat sich Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz zum Thema Champions-League-Teilnahmen geäußert. Weder RB Salzburg (so man sich qualifiziert) noch Leipzig müssten vor der UEFA-Entscheidung zittern, so Mateschitz. „Es ist alles geregelt.“

Na dann.

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