Neunmeterschießen stoppt Loks U10 im Halbfinale und Test auf Halbfeld USER-BEITRAG Neunmeterschießen stoppt Loks U10 im Halbfinale und Test auf Halbfeld © 1. FC Lok Leipzig - Team U10
Neunmeterschießen stoppt Loks U10 im Halbfinale und Test auf Halbfeld

Starke Auftritte von Loks U10 in Chemnitz und Meuselwitz

Neunmeterschießen stoppt Loks U10 im Halbfinale / Test auf Halbfeld gegen Meuselwitz

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Chemnitz. Die U10 des 1. FC Lok Leipzig nahm am 1. POWERhall Sommercup in Chemnitz teil. Mit den Kickers 94 Markkleberg, dem Halleschen FC, Soccer for Kids Dresden, der SG Handwerk Rabenstein, dem gastgebenden VfB Fortuna Chemnitz sowie KS ARKONIA Szczecin aus Polen erwartete die Mannschaft in der Gruppenphase ordentliche Herausforderungen.

In das erste Gruppenspiel gegen die Kickers aus Markkleeberg startete die Mannschaft mit Anlaufschwierigkeiten. Die Kickers standen tief und verteidigten leidenschaftlich. Doch nach dem ersten LOK-Treffer lief es dann ganz vielversprechend. Am Ende stand ein 5:0-Auftaktsieg für die Lok zu Buche.

Der zweite Gegner Handwerk Rabenstein agierte körperbetont und von der Spielanlage defensiv ausgerichtet oft mit langen Bällen in die Spitze. Doch die Probsthaidaer kamen mit diesen langen Bällen gut zurecht, ließen wenig Angriffe zu und waren optisch überlegen. Jedoch war die eigene Chancenverwertung sehr ausbaufähig und ohne Erfolg. So trennten sich beide gerecht 0:0.

Gegen die Gastgeber war LOK im dritten Spiel aber völlig indisponiert, führte die Defensivzweikämpfe nicht entschlossen genug und zögerlich. Im Aufbauspiel agierten die Spieler ungenau und überhastet. Fortuna entschied das Spiel verdient mit 3:1 für sich. An dieser Stelle tat es Not, dass die Trainer die Kinder eindringlich an eine bestimmte Tugend zu erinnern, wenn es spielerisch nicht läuft: Dann muss man kämpfen!

Neunmeterschießen stoppt Loks U10 im Halbfinale und Test auf Halbfeld

Was auch im vierten Spiel gegen die Soccer Kids aus Dresden gezeigt wurde. Trotzdem verloren die blaugelben Jungs hier 1:2, zeigten aber mehr Präsenz in den Zweikämpfen und viel mehr Leidenschaft als in allen Spielen vorher. Glücklicherweise verliefen die Gruppenspiele insgesamt derart ausgeglichen, dass LOK die Möglichkeit hatte, mit einem Sieg im letzten Spiel aus eigener Kraft den Einzug in das Viertelfinale zu schaffen. Der Gegner war der Staffelprimus KS ARKONIA Szczecin I. Die polnischen Gäste hatten bis dahin keinen Punkt abgegeben, 10 Tore erzielt und lediglich einen Treffer hinnehmen müssen.

Dieses Spiel entwickelte sich zum wahren Krimi. Auf und ab mit offenen Visier von beiden Mannschaften. Kampf, Leidenschaft und auch spielerisch gutes Niveau prägten dieses Spiel. LOK ging 2:0 in Front, Szczecin glich aus. Zwei Minuten vor Ende erzielt LOK das 3:2, doch Szczecin drückte bis zum Abpfiff auf den Ausgleich. Mit Geschick und dem nötigen Glück gewann LOK und zog noch in das Viertelfinale ein. Das Minimalziel war erreicht.

Um dort dann auf den KS ARKONIA Szczecin II zu treffen. Hier entwickelte sich wieder ein spannendes, hochklassiges und völlig ausgeglichenes E-Junioren-Spiel, welches LOK knapp mit 1:0 für sich entschied. Damit war die Teilnahme am Halbfinale erreicht.

Der Gegner hieß wiederum KS ARKONIA Szczecin I, welche ihr Viertelfinale gegen die Vertretung von RB Leipzig mit 1:0 für sich entscheiden konnten. Das dritte Spiel gegen die polnischen Gäste endetet nach regulärer Spielzeit 0:0. Der Finalteilnehmer musste nun im Neunmeterschießen gefunden werden. Hier hatte Szczecin mit 3:1 das bessere Ende auf seiner Seite.

Im Spiel um Platz drei verlor LOK gegen Erzgebirge Aue mit 3:0. Szczecin gewann das Endspiel gegen RW Erfurt mit 2:1 und holte den 1. POWERhall Sommercup nach Polen. LOK war es damit als einzige Mannschaft des Turniers vergönnt die starken Spieler aus Szczecin geschlagen zu haben.

Achtungserfolg beim ZFC Meuselwitz

Meuselwitz. Keine 24 Stunden nach dem Turnier in Chemnitz spielte das Team des Trainergespann Diermann/Schwarz einen Vergleich gegen die E1-Junioren des ZFC Meuselwitz. Auf dem Nebenplatz an der bluechip Arena der Zipsendorfer spielte man dreimal 25 Minuten. Die Besonderheit hier: Der ZFC kommt den Gästen aus Probstheida entgegen und spielte 2 Drittel auf den für Meuselwitz ungewohnten kleinen Feld mit 5 Feldspielern plus Torspieler. Das letzte Drittel wurde dann nach den Regularien des Thüringer Fußball-Verband. Mit 7 Feldspieler plus Torspieler auf dem Halbfeld.

Der ZFC ließ im ersten Drittel keinen Zweifel daran, wer auf dem Feld das Sagen hat. Körperlich präsent, zielstrebig und kombinationssicher erspielten sich die Gastgeber Chancen. Die U10 aus Sachsen hatte in diesen Momenten wenig entgegen zu setzen. Im ersten Drittel sah Trainer Diermann einen seiner Mannschaft in allen Belangen überlegenen Gastgeber. 2:6 war denn auch der Stand nach den ersten 25 Minuten aus Probsthaidaer Sicht. Im zweiten Drittel steigerten sich die Lok-Junioren im Zweikampfverhalten, wurde ein präziseres und stetig besseres Passspiel und mehr Zielstrebigkeit im Toresschluss gezeigt. „Ab da wurde es immer besser!“, befand der Coach. Diese Steigerung schlug sich auch im Ergebnis nieder. 6:10 war der zweite Pausenstand.

Nun ging es im ungewohnten 8er-Modus weiter. Das jedoch spielte die junge U10 aus Probstheida derart gut, dass dieses Drittel mit 3:2 an LOK ging und mit dem Endstand 12:9 die Eltern und Fans beider Teams ein wahres Tore Festival bestaunen durften. Trainer Diermann zeigte sich vom letzten Durchgang angenehm überrascht. Aggressives Pressing, gute Raumaufteilung, ordentliche Zweikampfführung und ein spielstarker Auftritt belohnten die U10 mit einem Achtungserfolg beim ZFC. Unterm Strich ein gelungener Test bei einem starken Gegner! Dem ZFC sagen wir herzlichen Dank für die Einladung. Jürgen Schwarz

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