Nils Jungehülsing (re.) hat sich von Marton Dardai (li.) abgesetzt und zieht den Ball nach Innen. Nils Jungehülsing (re.) hat sich von Marton Dardai (li.) abgesetzt und zieht den Ball nach Innen. © Uwe Paesler
Nils Jungehülsing (re.) hat sich von Marton Dardai (li.) abgesetzt und zieht den Ball nach Innen.

Starke Gegner lassen Holstein Kiels Nachwuchs leer ausgehen

Junioren-Bundesligen: „Zeckes“ Herthaner beeindrucken in Kiel – Leipzigs Aslan zwingt Holsteins A-Junioren in die Knie

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Zwar ist die Winterpause offiziell beendet, „Petrus“ hielt sich indes nicht daran. Musste das Spielfeld im Citti Fußball Park bereits im Vorfeld von einer dichten Schneedecke geräumt werden, so schneite es während der Partie munter weiter. Bei dennoch nicht irregulären Bedingungen zogen Holsteins unerschrockene U17-Kicker gegen Hertha BSC nur hauchdünn den Kürzeren. Ganz ähnlich die Erfahrung giftiger Kieler in Leipzig (1:3), in der A-Junioren-Beletage mussten couragierte Jungstörche den Traum vom Punktgewinn erst in der Schlussviertelstunde aufgeben.

B-Jugend: KSV Holstein - Hertha BSC Berlin 2:3

„Kompliment an die Jungs. Wir konnten die Auseinandersetzung gegen einen erwartet spielstarken Gegner bis zum Schluss offen gestalten“, kommentierte Trainer Michael Schwennicke ansprechende erste 80 Pflichtspielminuten im neuen Jahr. In Erwartung offensivstarker Berliner trat die KSV in 3-5-2-Formation an und stellte Blau-Weiß dank taktischer Winkelzüge durchaus zeitweise vor Probleme. Leon Schmidt überlistete Herthas herausstürzenden Torwart Palmowski mit geschickter Einzelaktion und besorgte so das 1:0 für die Jungstörche. Praktisch aus dem Nichts fiel der Ausgleich durch Justin Weber (34.), nur keine 60 Sekunden später hatte der Favorit die Verhältnisse gedreht. Diesmal setzte ein formidabler Pass in die Schnittstelle den Kieler Abwehrverbund matt, handlungsschnell traf Emincan Tekin zur 2:1-Halbzeitführung (35.). Kurz nach Wiederbeginn stellte erneut Tekin auf 3:1 (48.), Tom Schmidtke konnte nach einer guten Stunde lediglich noch verkürzen (61.).

So setzte sich der Favorit letztlich knapp durch. Das von Exprofi Andreas „Zecke“ Neuendorf gecoachte Team lieferte 80 Minuten etliche Kostproben seines Könnens. „Hertha hat eine richtig geile Truppe beisammen. Auf jeder Position topbesetzt, zudem ungemein schnell, dynamisch und technisch stark“, gab sich Holsteins Trainer Schwennicke beeindruckt, sparte derweil aber nicht mit verbalen Streicheleinheiten für seine Mannschaft. Denn die Kieler zeigten Nehmerqualitäten und Mentalität, es fehlte nur eine Prise Schussglück zum Remis. Schwennickes Fazit: „Die Jungs machten unterm Strich einen richtigen guten Job und ließen nie locker.“

Die Fotos zum U17-Spiel KSV Holstein - Hertha BSC Berlin:

A-Jugend: RB Leipzig - KSV Holstein 3:1

Trotz der 1:3-Schlappe bei favorisierten Jungbullen konnten die Nordlichter das Feld erhobenen Hauptes verlassen. „Ärgerlich für uns, denn die Mannschaft bot eine gute Vorstellung, die leider unbelohnt blieb“, sagte Finn Jaensch. Holsteins U19-Chefcoach haderte mit der Chancenverwertung seiner Schützlinge. Bereits bei der ersten Kieler Offensivaktion fuhr den Hausherren der Schreck in die Glieder, als ein Leipziger Abwehrspieler den Rückstand auf der Torlinie verhindern musste (1.).

Holstein spielte mutig mit, so als Nationalspieler Noah Awuku Stoßstürmer Hilkiah Voigt bediente, die Kugel per Hacke aber nur an den Pfosten klatschte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff nahm Emre Aslan Maß, unhaltbar schlug der Freistoß im Kieler Gehäuse ein (42.). In der 64. Minute zeigte Schiedsrichter Waegert dann nach strittigem Foul von Pernot auf den Punkt, wieder blieb Aslan eiskalt. Eine Konzessionsentscheidung des Unparteiischen, der ein Foulspiel an Awuku auf der Gegenseite ebenso mit Strafstoß ahndete, schürte neue Hoffnungen. Verwandelte Pernot zunächst ebenfalls sicher (76.), so vergaben Möller und Awuku in den letzten zehn Minuten gute Gelegenheiten zum Ausgleich. Als die Jungbullen in der 88. Minute eine Umschaltaktion durch den herausragenden Aslan zum 3:1 abschlossen, war das Match entschieden. „Schade, hier war mehr drin. Die individuelle Qualität eines Leipzigers entschied praktisch das Spiel“, konstatierte Coach Jaensch in seiner Analyse treffend.

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