Stürmt jetzt für Chemie Leipzig: Branden Stelmak. Stürmt jetzt für Chemie Leipzig: Branden Stelmak. © Sanny Stephan
Stürmt jetzt für Chemie Leipzig: Branden Stelmak.

Stelmak hinterlässt große Lücke beim FC Eilenburg

Oberligist muss Verlust des Torjägers kompensieren.

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Eilenburg. Kurz nach dem Abschluss der Hinrunde in der Oberliga Süd musste der FC Eilenburg einen schmerzhaften Abgang verdauen. Stürmer Branden Stelmak stürmt künftig für die BSG Chemie Leipzig in der Regionalliga. Der grün-weiße Traditionsverein kämpft gegen den Abstieg und hatte bisher eine Torblockade. Diese soll der US-Boy nun lösen. Stelmak stand schon länger auf der Wunschliste der Leipziger. Deren Präsident Frank Kühne telefonierte oft mit FCE-Chef Steffen Tänzer. „Chemie hat sich absolut fair verhalten und wir haben stets betont, dass wir Spielern, die für sich neue sportliche Perspektiven in höheren Spielklassen sehen, keine Steine in den Weg legen werden“, sagte Tänzer.

Der 28-jährige Stelmak war Anfang 2016 vom SC Cleveland zum FC Eilenburg gewechselt. Nach leichten Anfangsproblemen und einem Platzverweis gegen Kickers Markkleeberg startete der bullige Angreifer durch. In 55 Pflichtspieleinsätzen stand er 4420 Minuten für die Eilenburger auf dem Rasen und erzielte starke 31 Tore. Kürzlich wurde er von den Fans zum zweiten Mal zum „FCE-Fußballer des Jahres“ gewählt.

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Die Anhängerschaft schätzte vor allem seinen unermüdlichen Einsatz, der Trainer seinen Fleiß. Stelmak war einer, der gern ein paar Stunden mehr auf dem Trainingsplatz stand. Obwohl er in der Oberliga in Sachen Torgefährlichkeit (6 Treffer in 15 Spielen) noch nicht an die letzte Saison anknüpfen konnte, war er im Team von Nico Knaubel eine feste Größe. Logisch, dass der Eilenburger Coach wenig begeistert war.

Kommt nun ein Ersatz?​

„Wir hätten ihn gern bei uns behalten und bedauern den Wechsel sehr. Branden hinterlässt eine riesige Lücke. Wir müssen seine Entscheidung aber akzeptieren und werden es kompensieren“, betonte Knaubel, der schon länger in die Wechselabsichten involviert war und weiß: „Branden hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Er hat sich hier wohlgefühlt, aber Chemie besitzt andere Möglichkeiten. Für Branden ist es eine neue Herausforderung, die er nutzen will.“

Ob die Eilenburger in der Winterpause Ersatz präsentieren werden, ist unklar. Not besteht nicht. Als Vierter geht der Blick eher nach oben. Wobei es vermessen wäre, angesichts der Auftritte von Bischofswerda, Inter Leipzig und Plauen vom Aufstieg zu reden. So ist der Verein quasi in einer Luxuslage. „Wir sind in einer komfortablen Situation, müssen nicht handeln, werden es aber tun, wenn alle Bedingungen stimmen“, so Tänzer.

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Der Wechsel von Stelmak kann auch die Chance für Nachwuchsspieler sein. Fabian Döbelt hat bei Kurzeinsätzen sein Potenzial angedeutet. Vielleicht wird es eine Win-Win-Situation für alle. Chemie ist überzeugt, dass der US-Boy auch in der Regionalliga auftrumpfen wird. „Als Spielertyp fügt er sich perfekt ins Team ein. Er agiert körperlich sehr kompakt und kann sich im Eins-zu-eins durchsetzen. Die BSG bietet ihm eine attraktive Perspektive“, erklärte Präsident Kühne.

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