12. Juli 2018 / 18:14 Uhr

Steuer-Beben in Italien: So half der Staat Juventus beim Transfer von Ronaldo

Steuer-Beben in Italien: So half der Staat Juventus beim Transfer von Ronaldo

Redaktion Sportbuzzer
Twitter-Profil
Cristiano Ronaldo spielt in der kommenden Saison bei Juventus. Das machte offenbar auch der italienische Staat möglich.
Cristiano Ronaldo spielt in der kommenden Saison bei Juventus. Das machte offenbar auch der italienische Staat möglich. © imago/LaPresse/GEPA
Anzeige

Dank eines Steuer-Tricks konnte Juventus Turin sich Cristiano Ronaldo überhaupt erst leisten. Der italienische Staat machte den Transfer von Ronaldo am Ende möglich.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Zwei Tage nach dem Megatransfer von Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu Juventus Turin kommen immer weitere Details zur finanziellen Ausgestaltung des Deals ans Licht. Wie El Mundo berichtet, führt Ronaldo nur 20 Prozent seines Bruttogehalts als Steuern ab. Normalerweise müssen Spieler den Spitzensteuersatz zahlen, das sind 46 Prozent des Einkommens. Am Ende bedeutet die Trickserei für Ronaldo Erleichterungen von bis zu 44 Millionen Euro. Ein klares Argument pro Italien!

Mehr zum Ronaldo-Transfer

Der Trick ist von der italienischen Regierung mit Bedacht so eingerichtet worden: So sollen Vereine der Serie A ermutigt werden, teure Stars aus dem Ausland zu verpflichten. Ronaldo ist der erste Megastar, der seit langer Zeit den Weg in die italienische Liga findet. Weitere sollen folgen. Der 33-Jährige wird am Montag von Juventus offiziell vorgestellt.

Ronaldo wechselt zu Juventus - Die Pressestimmen

Zur Galerie
Anzeige

In Spanien war Ronaldo nur durch eine Einigung mit den Steuerbehörden um eine Gefängnisstrafe herumgekommen. Der 33-Jährige soll bereit sein, eine Steuernachzahlung von bis zu 18,8 Millionen Euro zu leisten und eine Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung zu akzeptieren. Das wurde während der WM bekannt.

Ronaldo-Trikots schon ausverkauft

Die Euphorie in Turin ist gigantisch: Im Juventus-Store sind alle Trikots mit dem Schriftzug „Ronaldo – 7“ schon jetzt ausverkauft. Das berichtet die Gazzetta dello Sport. Und das, obwohl die Trikots teilweise über 100 Euro kosten.

Nach „Jahrhunderttransfer“: Turin im Ronaldo-Fieber

Juve-Star Juan Cuadrado machte zuvor möglich, dass Ronaldo weiter mit „seiner“ Nummer 7 auflaufen kann. Der Kolumbianer postete auf Twitter und Instagram ein Bild mit einem Ronaldo-Trikot mit der Nummer 7. Zuvor hatte Cuadrado bei Juve diese Nummer getragen. „Geben ist besser als nehmen. Dieses Trikot ist für Cristiano und sein neues Abenteuer gesegnet“, schrieb der 30-Jährige dazu.


Hier abstimmen: Wer folgt auf Ronaldo?


Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus aller Welt