20. Januar 2019 / 15:40 Uhr

Stimmen, Bilder, Statistiken: Alles zum 20. R+V Hallenmasters des FC Kremmen

Stimmen, Bilder, Statistiken: Alles zum 20. R+V Hallenmasters des FC Kremmen

Knut Hagedorn
Das 20. R+V Hallenmasters des FC Kremmen.
Oberligist SV Altlüdersdorf jubelte am Ende mit dem Siegerpokal. © Robert Roeske
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Fußball-Oberligist gewinnt das 20. R+V Hallenmasters in der Kremmener Stadtparkhalle.

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Neun Jahre nach dem letzten Erfolg in der Kremmener Stadtparkhalle durfte Fußball-Oberligist SV Altlüdersdorf am Samstagabend wieder den Siegerpokal in die Höhe strecken. Die Lila-Weißen setzten sich in einem packenden Finale mit 2:1 gegen Titelverteidiger TuS 1896 Sachsenhausen durch und verhinderten somit den dritten Erfolg in Folge des Brandenburgligisten beim R+V Hallenmasters des FC Kremmen.

Der zweite Oberligist des Turniers, die BSG Wismut Gera aus Thüringen, sorgte dagegen für eine erste faustdicke Überraschung der Jubiläumsausgabe, denn nach Niederlagen gegen Sachsenhausen (0:1) und Fortuna Glienicke (2:3) war die BSG bereits früh raus – trotz der wieder lautstarken Unterstützung von knapp 50 mitgereisten Wismut-Fans. „Wir sind bitter enttäuscht, vor allem für unsere Anhänger tut es mir leid, die seit halb acht Uhr morgens unterwegs waren und auch Kosten auf sich genommen haben“, zeigte sich Geras Trainer Frank Müller bedient. Den Gruppensieg sicherte sich Sachsenhausen, dank eines Treffers von Winterneuzugang Patrick Richter exakt 1,5 Sekunden vor dem Abpfiff der dritten Begegnung gegen Fortuna Glienicke. Das 2:2 reichte dem TuS zu Platz eins, die Fortuna ging als Zweitplatzierter ins Halbfinale.

Schnappschüsse vom 20. Kremmener Hallenmasters

Der SV Altlüdersdorf sicherte sich bei der Jubiläumsauflage des Kremmener Traditionsturniers nach neun Jahren wieder den Titel. Der Oberligist setzte sich im Endspiel gegen den TuS Sachsenhausen durch und verhinderte so den Titel-Hattrick des Brandenburgligisten. Zur Galerie
Der SV Altlüdersdorf sicherte sich bei der Jubiläumsauflage des Kremmener Traditionsturniers nach neun Jahren wieder den Titel. Der Oberligist setzte sich im Endspiel gegen den TuS Sachsenhausen durch und verhinderte so den Titel-Hattrick des Brandenburgligisten. © Robert Roeske
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Chancenlos blieb hingegen Gastgeber FC Kremmen. Ein Remis und zwei Niederlagen – das war Platz vier. In der Vorrundengruppe B dominierte von Beginn an der Oberligist aus Altlüdersdorf, neun Punkte bedeuteten Platz eins. Um Platz zwei gab es im abschließenden Vorrundenspiel ein Endspiel zwischen den beiden Landesligisten aus Hennigsdorf und Hermsdorf, welches die Berliner knapp mit 1:0 gewannen.

Im Vorjahr kam Hermsdorf sogar ins Finale. Dort unterlag man dem TuS aus Sachsenhausen und auch diesmal war der Brandenburgligist die Endstadion für den VfB. Die Mannen um Trainer Oliver Richter siegten klar mit 3:0 im ersten Halbfinale. „Wir werden weiter daran arbeiten, mal den TuS zu schlagen“, gab VfB-Trainer Sascha Sievert anschließend launig zu Protokoll. Auch das zweite Halbfinale war eine eindeutige Angelegenheit: Der SV Altlüdersdorf besiegte die Glienicker Fortuna mit 4:0. Vorjahresfinalist Hermsdorf durfte sich in diesem Jahr zumindest über Platz drei freuen, mit 3:1 gewann der Berliner Landesligist das kleine Finale gegen Glienicke.

Im abschließenden Endspiel standen sich dann verdientermaßen die beiden stärksten Teams des Abends gegenüber. Dabei zeigte sich der Oberligist aus dem Norden Oberhavels über weite Strecken als das cleverere und abgezocktere Team und führte verdient mit 2:0, doch der Titelverteidiger kam mit Macht zurück. Kurz vor dem Ende traf Marvin Lewin zum 2:1-Anschlusstreffer und stand auch kurze Zeit darauf im Mittelpunkt. In den letzten Sekunden der Begegnung wurde es turbulent, als der Winterneuzugang des Brandenburgligisten vom SVA-Keeper im Strafraum gelegt wurde. Es gab jedoch keinen Neunmeter, sehr zum Ärger des TuS, der kurze Zeit später seinen Titel verloren hatte. „Über die letzten 50 Sekunden möchte ich lieber nichts sagen, für mich klare Fehlentscheidungen zu unseren Ungunsten“, kritisierte Oliver Richter die Leitung des Endspiels.

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Stimmen zum Turnier

Steffen Borkowski, Trainer SV Altlüdersdorf: „Meine Jungs haben das gut gemacht und ordentlich gespielt, obwohl wir heute nur Defensivspieler zur Verfügung hatten.“

Oliver Richter, Trainer TuS Sachsenhausen: „Kompliment an meine Mannschaft, wie ruhig sie heute gespielt hat. Klasse war auch der Auftritt von Constantin Ney und Florian Galster, die normalerweise in unserer Reserve spielen und hier einen super Job gemacht haben.“

Sascha Sievert, Trainer VfB Hermsdorf: „Wir haben abgeliefert, obwohl wir sehr schwer in das Turnier hereingekommen sind. Am Ende sind wir sehr zufrieden mit Platz drei.“

Sascha Flemming, Trainer BSC Fortuna Glienicke: „Unser Ziel war das Halbfinale, am Ende sind wir also zufrieden mit dem vierten Platz.“

Hans Oertwig, Trainer FC 98 Hennigsdorf: „Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten gespielt und so ist Platz sechs zufriedenstellend.“

Thomas Heyer, Trainer FC Kremmen: „Klar, sind wir etwas enttäuscht. Wir hatten schon vom Halbfinale geträumt, aber uns hat am Ende einfach die Qualität gefehlt.“

Thoralf Schwarz, Schiedsrichter: „Sicherlich gibt es immer wieder Situationen über die man streiten kann, aber am Ende macht der Ton die Musik. Ich fand, wir hatten eine klare Linie als Schiedsrichtertrio.“

Frank Müller, Trainer BSG Wismut Gera: „Mir fehlte ein wenig der Respekt von Schiedsrichter Wendorf. Wenn einer meiner Spieler sich beschwert und dann der Schiedsrichter sich die Ohren zuhält, geht das überhaupt nicht. So etwas habe ich noch nie erlebt.“

Florian Lukawski, Schiedsrichter: „Für mich mit meinen 20 Jahren war es eine große Ehre, hier zu pfeifen. Ich sollte auch das Finale leiten, aber das war mir noch etwas zu viel.“

Sandy Lüdtke, Sportlicher Leiter des FC Kremmen: „Wir sind super zufrieden. Alles hat reibungslos funktioniert. Wir streben auch weiterhin an, unseren Fans ein hochwertiges Teilnehmerfeld zu bieten.“

Kremmener Hallenmasters: Alle Sieger seit 2008

Von Kremmen bis Gera, von Union bis Altlüdersdorf - in den vergangenen Jahren konnten sich insgesamt sechs Mannschaften auf die Siegertafel des Kremmener Hallenmasters schreiben. Kommt eine weitere hinzu? Zur Galerie
Von Kremmen bis Gera, von Union bis Altlüdersdorf - in den vergangenen Jahren konnten sich insgesamt sechs Mannschaften auf die Siegertafel des Kremmener Hallenmasters schreiben. Kommt eine weitere hinzu? ©

Statistik

Gruppe A

TuS Sachsenhausen – Wismut Gera 1:0

Tor: 1:0 Groll.

FC Kremmen – BSC Fortuna Glienicke 2:2

Tore: 0:1 Venz, 1:1 Turkoska, 1:2 Ferreira, 2:2 Hergt.

Fortuna Glienicke – BSG Wismut Gera 3:2

Tore: 1:0 Henkelmann, 2:0 Venz, 2:1 Katzenberger, 3:1 Ciao, 3:2 Kraps.

TuS Sachsenhausen – FC Kremmen 3:0

Tore: 1:0 Groll, 2:0 Lewin, 3:0 Wulff.

BSG Wismut Gera – FC Kremmen 4:2

Tore: 1:0 Katzenberger, 2:0 Jagupov, 2:1 Turkoska, 3:1 Lehmann, 3:2 Kaiser, 4:2 Lehmann.

TuS Sachsenhausen – Fortuna Glienicke 2:2

Tore: 1:0 Ney, 1:1 Ciao, 1:2 Hartmann, 2:2 Richter.

  1. TuS Sachsenhausen 3 6:2 7
  2. Fortuna Glienicke 3 7:6 5
  3. BSG Wismut Gera 3 6:6 3
  4. FC Kremmen 3 4:9 1

Gruppe B

SV Altlüdersdorf – FC 98 Hennigsdorf 4:2

Tore: 1:0 Macuk, 2:0 Kücük, 3:0 Sidorowicz, 3:1 Hufe, 4:1 Gras, 4:2 R. Dietrich. 

VfB Hermsdorf – FK Hansa Wittstock 5:2

Tore: 0:1 Berlin, 0:2 Atlas, 1:2 Alkilic, 2:2 Bredow, 3:2, 4:2 Jach, 5:2 Duncan.

SV Altlüdersdorf – VfB Hermsdorf 3:1

Tore: 1:0 Owczarek, 2:0 Gras, 3:0 Hilicki, 3:1 Al-Moussa.

FC 98 Hennigsdorf – FK Hansa Wittstock 2:1

Tore: 1:0 Khalleefah, 2:0 Hufe, 2:1 Berlin.

SV Altlüdersdorf – FK Hansa Wittstock 6:4

Tore: 1:0 Owczarek, 1:1 Holz, 1:2 Berlin, 2:2 Kücük, 3:2 Sidorowicz, 3:3, 3:4 Atlas, 4:4 Macuk, 5:4 Kücük, 6:4 Gras.

VfB Hermsdorf – FC 98 Hennigsdorf 1:0

Tor: 1:0 Al-Moussa.

  1. SV Altlüdersdorf 3 13:7 9
  2. VfB Hermsdorf 3 7:5 6
  3. FC 98 Hennigsdorf 3 4:6 3
  4. Hansa Wittstock 3 7:13 0

Halbfinale

TuS Sachsenhausen – VfB Hermsdorf 3:0

Tore: 1:0 Richter, 2:0 Rutzen, 3:0 Richter.

SV Altlüdersdorf – Fortuna Glienicke 4:0

Tore: 1:0 Özsoy, 2:0 Hilicki, 3:0 Kücük, 4:0 Owczarek.

Spiel um Platz 7

FC Kremmen – Hansa Wittstock 3:1

Tore: 0:1 Techen, 1:1 Rossow, 2:1 Reiter, 3:1 Kaiser. 

Spiel um Platz 5

Wismut Gera – FC 98 Hennigsdorf 5:1

Tore: 1:0 Söllner, 1:1 Khalleefah, 2:1 Rühter, 3:1 Jagupov, 4:1 Lehmann, 5:2 Jagupov.

Spiel um Platz 3

VfB Hermsdorf – Fortuna Glienicke 3:1

Tore: 1:0 Jach, 1:1 Ciao, 2:1 Winkens, 3:1 Jach.

Finale

SV Altlüdersdorf – TuS Sachsenhausen 2:1

Tore: 1:0 Gras, 2:0 Özsoy, 2:1 Lewin.

Aufgebote

Hansa Wittstock: Drott, Holz, Techen, Hordan, Atlas, Zielasko, Berlin

Fortuna Glienicke: Elbe, Ryberg, Schilf, Venz, Hartmann, Ciao, Henkelmann, Hindenburg, Puhlmann, Kazim, Mateus Ferreira

TuS Sachsenhausen: Schrobback, Demuth, Lewin, Höpfner, Ney, Wulff, Groll, Rutzen, Galster, Richter

FC Kremmen: Koger, Neumeier, Turkoska, Hergt, Bäker, Kaiser, Rossow, Kloskowski, Reiter, Hecht, Schneider

SV Altlüdersdorf: Tauber, Adjei, Sidorowicz, Owczarek, Kücük, Özsoy, Kilicki, Macuk, Gras

FC 98 Hennigsdorf: Kempf, Schaumburg, Zimmermann, Dietrich, Lebus, Hufe, Schmidt, Tänzler, Zuvela, Khaleefa, Song

BSG Wismut Gera: Kriebel, Kraps, Jagupov, Roy, Söllner, Gröschke, Richter, Lehmann, Katzenberger, Börner

VfB Hermsdorf: Bredow, Jach, Winkens, Duncan, Al-Moussa, Schröder, Alkilic, Schumann

Bester Spieler: Fatih Kücük (SV Altlüdersdorf)

Bester Torwart: Niklas Schumann (Hermsdorf)

Bester Torschütze: Ernest Gras (Altlüdersdorf)

Schiedsrichter: Michael Wendorf, Thoralf Schwarz und Florian Lukawski 

Zuschauer: 500

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