30. November 2018 / 22:38 Uhr

Stimmen zum Regionalliga-Topspiel VfB Lübeck gegen VfL Wolfsburg II

Stimmen zum Regionalliga-Topspiel VfB Lübeck gegen VfL Wolfsburg II

Volker A. Giering
Yannick Deichmann (l.) und Daniel Franziskus (r.) nach dem Unentschieden mit ihrem Coach Rolf Landerl (m.).
Yannick Deichmann (l.) und Daniel Franziskus (r.) nach dem Unentschieden mit ihrem Coach Rolf Landerl (m.). © 54°/Koenig
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Trainer Rolf Landerl: Die Jungs sind enttäuscht. Ich auch, aber definitiv nicht über die gezeigte Leistung. Das war toller Fußball. Einzig was gefehlt hat, war das Tor in der ersten Halbzeit. Am Ende haben wir alles versucht. Leider Gottes müssen wir mit dem Punkt leben. Uns sind ein paar Leistungsträger weggefallen. Die anderen Jungs haben das aber super übernommen. Wir können auf die Leistung aufbauen und freuen uns trotzdem auf die nächsten beiden Aufgaben vor der Winterpause bei Lupo Martini Wolfsburg und Holstein Kiel II.

VfB-Kapitän Daniel Halke: Die Enttäuschung ist groß, weil wir unsere Chancen gerade in der ersten Halbzeit nicht genutzt haben. Wir haben uns nicht belohnt. Die Mannschaft hat gekämpft und versucht, Fußball zu spielen. Wir haben alles probiert. Was aber von Minute zu Minute schwerer wurde. Wolfsburg ist keine Laufkundschaft. Wir waren erste Halbzeit klar besser. Nach dem Seitenwechsel ist Wolfsburg für eine zweite Mannschaft sehr routiniert aufgetreten. Man hat gesehen, dass sie nur einen Punkt mitnehmen wollten. Wir können rechnen. 12 Punkte Abstand sind viel und Wolfsburg macht einen stabilen Eindruck. Nichts Destotdestotrotz gucken wir weiter nur von Spiel zu Spiel. Wir geben nicht auf. Bis Mai 2019 sind noch viele Punkte zu vergeben.

Lübecks Abwehrchef Tommy Grupe: Wir hätten ein Tor machen müssen. Wolfsburg war nur darauf aus, einen Punkt mitzunehmen und hat auf Zeit gespielt. Wir haben uns nicht viel vorwerfen zu lassen. Alle haben geackert und einhundert Prozent gegeben. Wir haben keinen Ball verloren gegeben. Wolfsburg hat mit Mann und Maus verteidigt. Der Abstand ist zwar gleich geblieben. Doch es sind noch viele Spiele. Wir gucken nur auf uns. Wir müssen da sein, wenn Wolfsburg patzen sollte.

VfB Lübeck - VfL Wolfsburg 0:0 - Die Lübecker in der Einzelkritik.

Benjamin Gommert: Weitgehend beschäftigungslos. Die Rückpässe seiner Mitspieler hätten ihn auf holprigem Untergrund mehr in Bedrängnis bringen können, als es die Wolfsburger Offensivbemühungen taten.  Zur Galerie
Benjamin Gommert: Weitgehend beschäftigungslos. Die Rückpässe seiner Mitspieler hätten ihn auf holprigem Untergrund mehr in Bedrängnis bringen können, als es die Wolfsburger Offensivbemühungen taten.  ©
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Lübecks wiedergenesener Stammtorwart Benjamin Gommert: Heute morgen ist die offizielle Entscheidung gefallen, dass ich mein Comeback gebe, Die Überlegung gab es aber schon vorher. Für mich war es absolut in Ordnung nach der langen Pause. Ich denke, dass ich das Vertrauen des Trainers gerechtfertigt habe. Wir haben zu Null gespielt. Das ist das einzige, was zählt. Ansonsten haben wir das sehr gut gemacht. Das einzige, was gefehlt hat, war das Tor. Daran können wir anknüpfen. Die Sache mit der Meisterschaft ist noch nicht gelaufen.

Lübecks Vorstandssprecher Thomas Schikorra: Aus meiner Sicht haben heute die beiden besten Mannschaften der Liga gegeneinander gespielt. Es haben einzig die Tore in einem hochklassigen Spiel gefehlt. Wir hatten vielleicht ein Quäntchen mehr an Torchancen. Ein Sieg wäre für mich verdient gewesen. Wobei das Unentschieden in Ordnung geht. Wolfsburg verfügt über keine typische U23-Elf. Das ist eine sehr gute Mannschaft. Das muss man mal auch anerkennen. Vom Aufgeben kann keine Rede sein. Die Saison ist noch lang.

Gästetrainer Rüdiger Ziehl: Wir sind zufrieden. Unser Minimalziel war, den Abstand auf den VfB Lübeck zu halten und weiter ungeschlagen zu blieben. Wir waren aber gewillt, hier zu gewinnen. Das war ein absolut offenes Spiel. Die Lübecker hatten den deutlich besseren Start, wir konnten uns zunächst nicht befreien. Es war wichtig, dass wir nicht verloren haben. Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben für eine U23-Elf extrem gut verteidigt. Die Jungs hatten den Willen, zu Null zu spielen. Ich bin froh, dass meine Mannschaft den Druck vor dieser guten Kulisse standgehalten hat. Man sieht die Weiterentwicklung meiner Mannschaft. Der Abstand ist ohne Frage komfortabel. Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition, die wir uns erarbeitet haben. Wir sind aber gewarnt, der Hamburger SV II hatte letzte Saison auch einen großen Vorsprung und am Ende wurde Weiche Flensburg der Meister. Das ist eine schöne Momentaufnahme. Es sind aber noch 13 Spiele für uns zu spielen. Wir sind alle realistisch.

Wie saht ihr die Leistung der Lübecker gegen den VfL Wolfsburg II?

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