Holstein Kiel 034 David Kinsombi (Mitte) und Marvin Ducksch beschweren sich. © Paesler
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Stimmungshoch bei Holstein Kiel nach dem ersten Zweitliga-Sieg

Frühlingsgefühle am Tag danach - Erst aufs Rad, dann in den freien Tag

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Im Pokal müssen die Störche zum FSV Mainz 05

Stimmung im Lager der Kieler Störche frühlingshaft

Die Witterung an der Förde mit einem Sonne-Wolken-Regen-Mix eher herbstlich, die Stimmung im Lager der Kieler Störche nach dem ersten Sieg in der Zweiten Fußball-Bundesliga frühlingshaft: Der hochverdiente 3:1-Heimerfolg gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth erzeugte auch noch am Montag ein Kribbeln im Bauch.„Wir sind unendlich stolz! Wir haben zehn Minuten gebraucht, um reinzukommen, aber dann haben wir ein richtig gutes Spiel hingelegt, den Rückstand umgebogen und verdient gewonnen. Kompliment an die gesamte Mannschaft“, hatte Innenverteidiger Dominik Schmidt am Sonntag im Brustton der Überzeugung erklärt. Tags darauf saß der Kopfballschütze zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung pünktlich um 10 Uhr mit seinen Kollegen im großen Besprechungsraum des KSV-Trainingszentrums – Spielanalyse mit Cheftrainer Markus Anfang.

Azemi, Sen und Karazor sammeln Spielpraxis bei der U23

Der bat danach jene Kader-Akteure, die wenig oder gar nicht zum Einsatz gekommen waren, zum Spiel-Ersatz-Training. Bis auf Alexander Mühling (Hüftprellung) setzte sich der Rest auf die Cross-Bikes und strampelte unter den Fittichen von Athletik-Coach Timm Sörensen gut 30 Minuten durch die Umgebung. Spielpraxis gesammelt hatte ebenfalls am Sonntag Mittelfeld-Spieler Atakan Karazor. Dies allerdings nicht auf Zweitliga-Ebene, sondern an der Seite der Stürmer Ilir Azemi und Utku Sen bei der U23 der Störche. Das Profi-Trio hatte seinen Anteil am 2:1-Heimsieg gegen den Oberliga-Konkurrenten VfR Neumünster. „Das war der erste Einsatz Atakans nach seinem Innenbandriss“, freute sich Anfang über das Comeback des im Sommer nach Kiel gewechselten Ex-Dortmunders.

Teamgeist steht bei großer Personaldecke auf Besaltungsprobe

Die somit größere Personaldecke sorgt für noch intensiveren Konkurrenzkampf, stellt aber zugleich den gebetsmühlenartig gepriesenen Teamgeist auf eine harte Belastungsprobe. „Wir brauchen jeden Spieler“, wiederholte Anfang am Montag seine Grundsatz-These und lobte ausdrücklich seine Einwechsler vom Sonntag, Dominic Peitz und Patrick Herrmann, die Mühling und Sebastian Heidinger aus der Startelf abgelöst hatten. Andere, wie das Kieler Urgestein Tim Siedschlag, blieben an diesem Spieltag beschäftigungslos. „Tim hat in der vergangenen Woche gut trainiert, andere auch. Wir überlegen von Spieltag zu Spieltag, um die bestmögliche Zusammenstellung des 18-köpfigen Kaders zu finden“, so Anfang. Ihre Qualität nachweisen können die Profis aus der vermeintlich zweiten Reihe in der Länderspielpause in der kommenden Woche. Am 31. August ist in Projensdorf ein Test gegen den HSVII geplant.

Jahn Regensburg noch ohne Neuzugang Sebastian Freis

Zunächst einmal geht’s für die Störche allerdings mit vier Punkten nach drei Partien in den freien Dienstag. Im Gepäck das Wohlgefühl des ersten Zweitliga-Dreiers nach über 36 Jahren. Am 30. Mai 1981 hatten sich die Störche mit einem 3:1 gegen Preußen Münster für lange Zeit aus dem Bundesliga-Unterhaus verabschiedet. Erst am Mittwoch (15 Uhr) beginnt die Fokussierung auf die anstehende Auswärtsaufgabe bei Mit-Aufsteiger Jahn Regensburg (Sonnabend, 13 Uhr). Die Oberpfälzer hatten am Sonntag mit einem 4:2-Triumph beim Bundesliga-Absteiger Ingolstadt überrascht. Noch nicht dabei war der am Sonnabend verpflichtete Angriffs-Neuzugang des SSV Jahn, Sebastian Freis (zuletzt Greuther Fürth).

Holstein Kiel (Herren) Region/Kiel Fussball 2. Bundesliga

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