01. Juli 2018 / 15:17 Uhr

Stimmungskiller Verletzungen : Lok Leipzig verliert mit 0:6 gegen den FK Teplice

Stimmungskiller Verletzungen : Lok Leipzig verliert mit 0:6 gegen den FK Teplice

Fabian Held
Der 1. FC Lok Leipzig spielte in einem Testspiel am 30. Juni 2018 gegen FK Teplice
Der 1. FC Lok Leipzig verlor das Testspiel gegen den tschechischen Erstligisten FK Teplice mit 0:6. © Dirk Knofe
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Der tschechische Erstligist war für die Elf von Trainer Heiko Scholz eine Nummer zu groß. Sorgen um hohen Krankenstand. 

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Leipzig. Der erste Test ging gleich mal in die Hose: 0:6 hat der 1. FC Lokomotive Leipzig sein erstes Spiel in der Vorbereitung verloren. Der tschechische Erstligist FK Teplice war am Samstagnachmittag eine Nummer zu groß für die Mannschaft von Heiko Scholz, was aber auch dadurch zu erklären war, dass Lok gerade erst einen Tag aus dem Trainingslager zurück war. Das Spiel war noch eine der Belohnungen für die Fans, die fleißig Geld für den Kunstrasen gesammelt haben. Insofern wurde das Spiel von den Lokschen mit Lust und der gebotenen Intensität angenommen – gleichzeitig blieb das Ergebnis nebensächlich.

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"Das Spiel kam zu früh für uns", meinte auch Trainer Heiko Scholz im Gespräch mit der Leipziger Volkszeitung. Der sonst so gut gelaunte Coach war gestern etwas verstimmt. Das lag nicht am Testkick des Vortages, sondern am Krankenstand. Kemal Atici musste nach dem Spiel genäht werden, hatte ein Loch im Fuß davongetragen. Er wird gute zehn Tage ausfallen. Peter Misch zog sich zudem noch eine kleine Zerrung zu. Nicky Adler und David Urban hatte bereits vorher leichte muskuläre Probleme, Lovro Sindik einen Magen-Darm-Infekt. "Uns hatte es diesmal ein bisschen gebeutelt", wurmte es Scholz. "Das ärgert mich mehr, als die sechs Dinger".

Ärgerlich sind die Blessuren vor allem deshalb, weil die Vorbereitung in diesem Sommer für Lok besonders wichtig ist. Klar, Ausdauer und Fitness müssen trainiert werden, die neu zusammengestellte Mannschaft muss sich in diesem Sommer aber auch finden. Sportlich, wie menschlich. "Ich habe das Gefühl, dass die Truppe schon länger zusammen ist, als die zwei Wochen. Das passt", meint Scholz. Er habe bei der Zusammenstellung seines Teams auf Charakter wert gelegt. Das zeigt sich nun. Zwei Dinge spielen Lok dabei in die Karten: Zum einen ist die Mannschaft schon früh zusammengestellt, während bei anderen Vereinen viele Fragezeichen stehen. Und zum anderen kennen sich viele Spieler schon, da fast alle vorher in der Regionalliga Nordost gekickt haben.

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Auch mit dem Trainingslager war der Trainer zufrieden. Die Grundlagenausdauer wurde gelegt, dazu ein paar teambildende Maßnahmen und gutes Wetter – passt! Als nächstes geht es um Athletik, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Im zweiten Trainingslager in Aschersleben, was in knapp zwei Wochen beginnt, sollen dann die taktischen Elemente im Vordergrund stehen.

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Derweil findet sich auch das Team hinter dem Team immer mehr zusammen. Ronny Surma soll künftig als Athletik-Trainer fungieren. Ein neuer Zeugwart kam hinzu und auch im medizinischen Bereich sollen Verbesserungen her. Dabei geht es vor allem darum, Scholz und Rüdiger Hoppe zu entlasten, die zuvor so ziemlich alles als dynamisches Duo bei Lok erledigt hatten. Eine gute Nachricht kam noch von Robert Zickert: Der Innenverteidiger war etwas früher aus dem Trainingslager abgereist, um seine letzte Prüfung zu schreiben. Das Ergebnis ist auch schon da: Zickert ist jetzt offiziell fertiger Kaufmann für Büromanagement.

Bereits am Mittwoch steht für die Loksche der nächste Test an – dann geht's zum VFC Plauen. Auch von diesem Spiel erwartet Scholz nicht die ganz großen Erkenntnisse – viel wichtiger für ihn ist derzeit aber, dass sich nicht weitere Kicker verletzten.

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