12. März 2018 / 16:47 Uhr

Eilvese wird nur fast zum RSE-Stolperstein - Durduran vergibt Elfmeter und Nachschuss

Eilvese wird nur fast zum RSE-Stolperstein - Durduran vergibt Elfmeter und Nachschuss

Mark Bode
Timo Gieseking wird von seinen Mitspielern Marvin Omelan und Jan Reuter gefeiert
Die Ramlinger konnten nach einem knappen Erfolg jubeln (Archivbild).
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Das Ergebnis für den Favoriten war denkbar knapp. "Aber wir haben das Spiel klar bestimmt", sagte Trainer Kurt Becker nach dem Sieg seines SV Ramlingen/Ehlershausen beim STK Eilvese. Der RSE hätte es schon früher weniger spannend haben können, doch Bülent Durduran vergab auf kuriose Weise einen Elfer und den anschließenden Nachschuss.

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Da wäre der Tabellenletzte der Landesliga, der STK Eilvese, doch fast zum Stolperstein geworden für den SV Ramlingen/Ehlershausen. Doch der Favorit hat sich in einer spannenden Schlussphase über die Zeit gerettet und einen 2:1 (1:0)-Erfolg zum Punktspielauftakt mit ins Waldstadion genommen. „Es war nicht zu erwarten, dass wir eine Galavorstellung zeigen. Aber wir haben das Spiel klar bestimmt und der Sieg ist daher auch verdient“, sagte Ramlingens Trainer Kurt Becker. Sein Gegenüber, Thassilo Jürgens, sprach von einem holprigen Start seines Teams. „Aufgrund der mangelnden Spielpraxis waren bei uns teilweise Lücken da. Das nutzt so eine Spitzenmannschaft wie der RSE aus.“

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​Kurioser Elfmeter plus Nachschuss​

Die erste gute Einschusschance besaßen allerdings die Gastgeber. Sebastian Stannehl zog aus der zweiten Reihe ab, doch Torwart Marcel Maluck parierte gut (7.). Drei Minuten später gab es einen Elfmeterpfiff, nachdem Eilveses Ali Saade den Ramlinger Kesip Caran im Strafraum unsanft stoppte. Doch mit dem Strafstoß scheiterte Bülent Durduran an STK-Schlussmann Felix Bibow. Kurios: Der Abpraller ging hoch in die Luft, landete etwa fünf Meter vor dem Tor. „Da hätte Bülent einfach den Kopf hinhalten müssen“, sagte Becker. Stattdessen drosch der Ramlinger die Kugel weit über das Tor.

Doch Ramlingen blieb das bessere Team, die Eilveser konzentrierten sich auf möglichst schnelle Konter nach Balleroberung. „Das ist gegen die aber extrem schwer, da der RSE in der Rückwärtsbewegung sehr gut ist“, erklärte Jürgens. So blieben klare Möglichkeiten für die Gastgeber lange aus. Die Gäste nutzten einen gekonnten Angriff schließlich zur Führung: Jan Reuter schickte Aron Gebreslasie steil, dieser war frei durch und ließ Bibow keine Abwehrchance (39.). Nach einer Balleroberung von Dennis Yeboah im Mittelfeld, spielte er auf Gebreslasie, dieser legte quer auf Kesip Caran, der leichtes Spiel hatte und zum 2:0 einschob (58.).

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„Es rächt sich, wenn man nicht das dritte Tor nachlegt und dann schließlich die Konzentration etwas nachlässt“, sagte Becker. Und so kam es auch. Die Eilveser steckten bis zum Schluss nicht auf und verkürzten durch Marcel Littmann, der nach einem langen Ball die Kugel über Maluck ins Tor lupfte (87.). Es wurde also noch einmal spannend, der STK warf alles nach vorne und agierte nur noch mit hohen Bällen. Und sie wurden fast belohnt. Doch Serkan Özdemir scheiterte mit seinem strammen Schuss aus 16 Metern an Maluck (90.+4).

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