Tugrancan Singin (Eilvese) feiert seinen Treffer zum 2:1. Tugrancan Singin (Eilvese) feiert seinen Treffer zum 2:1. © Christian Hanke
Tugrancan Singin (Eilvese) feiert seinen Treffer zum 2:1.

Hoffnung im Keller: STK Eilvese bedankt sich bei Matchwinner Singin (mit Galerie!)

Der STK Eilvese hat in de Landesliga gezeigt, dass mit ihm im Abstiegskampf noch zu rechnen ist. Auch wenn der Abstand des Tabellenletzten zum rettenden Ufer auch nach dem 24. Spieltag noch sehr groß ist - der klare Erfolg gegen den TSV Pattensen konnte dem Jürgens-Team trotzdem Mut machen.

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Der STK Eilvese lebt noch: Gegen den personell geschwächten TSV Pattensen hat es für den Tabellenletzten ein 4:1 gegeben. „Wir haben dabei nicht viel anders gemacht als in den zurückliegenden Spielen“, sagte STK-Trainer Thassilo Jürgens. Sein Gegenüber Hanno Kock wollte die Abwesenheit einiger Spieler aufgrund eines Junggesellenabschiedes nicht gelten lassen: „Wir haben die ganze Zeit nicht gut Fußball gespielt, waren nicht fokussiert. Das hat mit Personen gar nichts zu tun und wäre nur ein schlechtes Alibi.“

Bilder vom Spiel der Landesliga Hannover zwischen dem STK Eilvese und dem TSV Pattensen

​Pattensen kann "berühmte fünf Minuten" nicht nutzen

Dabei fingen die Pattenser stark an, hatten das Spiel in der Anfangsphase im Griff. Und sie gingen sogar in Führung. Nach einer Flanke vom Flügel zögerte Steve Goede nicht lange und zog aus sieben Metern ab (12.). Dabei sahen gleich fünf Eilveser Defensivspieler schlecht aus. Doch der Frust wich bei den Gastgebern schnell der Freude. Denn nach dem Anstoß spielte Jerrymie Bahtiri Tugrancan Singin frei, der dem guten TSV-Torwart Marten Krause keine Chance ließ und zum 1:1 einschob (13.).

Das Spiel blieb bis zur Pause relativ ausgeglichen, beide Seiten hatten Chancen in Ansätzen. Allerdings kam nichts Zwingendes dabei heraus. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten die Eilveser „unsere berühmten fünf Minuten“, wie es Jürgens nannte. Es lief wenig bis gar nichts zusammen, Fehlpässe häuften sich. Die Pattenser hätten in dieser Phase durchaus die Führung erzielen können. Das taten sie nicht. Das taten dafür die Eilveser, die sich nun wieder etwas Hoffnung auf den Ligaverbleib machen können.

​Singin nicht zu bremsen

Einen Schuss von Alessandro Busse konnte Krause nicht festhalten, Singin staubte zur Führung ab (62.). „Das fiel aus dem Nichts“, meinte Kock. Vor dem 3:1 konnte Krause Singin lediglich mit einem Foul am nächsten Treffer hindern. Der TSV-Schlussmann parierte anschließend den Elfmeter von Bahtiri glänzend, allerdings stand Singin goldrichtig und staubte erneut ab (82.).

Danach wurde der Matchwinner ausgewechselt und machte Tobias Alker Platz. Der schloss eine gelungene Kombination über Tobias Eicke und Marcel Amaadacho aus kurzer Distanz ab (88.). „Individuelle Fehler haben zu unserer Niederlage geführt“, so Kock. „Etwas mehr Kraft und Wille auf unserer Seite haben die Partie entschieden“, sagte Jürgens.

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