imago28132708h Dominic Peitz im Zweikampf mit dem Chemnitzer Dennis Mast. © Paesler
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Störche fliegen auf Platz zwei

Erfolgreiches Heimspiel: Holstein Kiel hat den Chemnitzer FC mit 2:0 (0:0) in die Knie gezwungen

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Ach wäre doch heute schon Saisonschluss.  Über alle Maßen verdient mit 2:0  (0:0) gewann Fußball-Drittligist Holstein Kiel am Sonnabend sein Heimspiel gegen den Chemnitzer FC. Marvin Ducksch (56.) und Dominick Drexler (60.) feuerten die Störche mit zwei Traumtoren auf den direkten Aufstisgrang zwei. Ach wäre doch heute schon Saisonschluss.

Fünf Minuten ließen die Störche bei April-Wetter mit stürmischen Böen und knackig kalten Temperaturen den Gast aus Sachsen mitspielen. Dann übernahmen die Kieler das Kommando: Aggressives Pressing mit zahlreichen Balleroberungen in des Gegners Hälfte, Tempo auf den Flügeln und einem guten Mix aus Kombinationsspiel und lang geschlagenen Bällen über die CFC-Deckung.

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Der agile Marvin Ducksch (11./Innenpfosten), Alexander Bieler (19.), Steven Lewerenz (20.) und Kingsley Schindler (30.) hätten bei größerer Kaltschnäuzigkeit schon vor der Pause die Entscheidung herbei führen können – teilweise müssen. Doch auch die personell arg gebeutelten Chemnitzer, bei denen neben Star-Stürmer Daniel Frahn gleich zwei Ersatztorhüter auf der Einwechselbank Platz genommen hatten,  besaßen Anteileam Unterhaltungswert dieser Partie: mit einer Wackel-Abwehr um den ebenso baumlangen wie hüftsteifen Innenverteidiger Mbende, mit einer unterirdischen Passquote im Spielaufbau und drei Gelben Karten.

Immerhin, Drittliga-Rekordschütze Anton Fink setzte mit einem knapp am KSV-Gehäuse vorbei rauschenden 25-m-Freistoß – vorausgegangen war ein herber Fehlpass des Holstein-Fußball-Gottes Patrick Herrmann – direkt vor das Pause das erste offensive Achtungszeichen der Gäste.

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Auch nach dem Seitenwechsel  hielt die Dominanz der jetzt seit neun Spielen ungeschlagenen Störche an. Der Unterschied zu den ersten 45 Minuten: jetzt klingelte es. Erstmals in der 56. Minute. Halbhoher Pass von Patrick Herrmann auf Ducksch. Der steht am CFC-Strafraum mit dem Rücken zum Tor. Eine blitzsaubere Ballannahme mit der Brust, eine schnelle Drehung und ein Vollspann-Strahl exakt in den Winkel – das 1:0, ein Sonntagsschuss der Extraklasse am Sonnabendnachmittag.

Vier später war Drexler nach Vorlage von Dominik Schmidt wie im Vorfeld geplant in den Rücken der gegnerischen Abwehrkette gekommen. Aus halbrechter Position zog der KSV-Spielmacher direkt ab und traf erneut ins Kreuzeck des Chemnitzer Gehäuses. Das 2:0 war die endgültige Entscheidung, die Rechtsverteidiger Herrmann  (75.) noch deutlicher hätte gestalten können. Doch nach Pass des eingewechselten Manuel Janzer schobder 29-Jährige die Kugel aus vier Metern am Tor vorbei.

Für Holstein-Cheftrainer Markus Anfang nur ein Randaspekt. „Kompliment an die Mannschaft. Das war 85 Minuten lan ein Spiel auf ein Tor. Wir sind nie hektisch geworden. Und ich freue mich für Marvin, dass bei ihm der Knoten geplatzt ist.“ Sprach’s und blickte schon voraus. Nicht auf das Top-Spiel am nächsten Sonnabend bei Jahn Regensburg, sondern auf den Pokal-Gang am Dienstag (18 Uhr) zum VfB Lübeck. „Wir werden eine schlafkräftige Mannschaft auf das Feld schicken, um in Lübeck zu gewinnen und ins Landespokal-Finale einzuziehen“, so Anfang.    

Holstein Kiel – Chemnitzer FC 2:0 (0:0)

Holstein Kiel: Kronholm – Herrmann, Schmidt, Czichos, Lenz – Peitz (90. Siedschlag) – Schindler (57. Janzer), Bieler, Drexler, Lewerenz – Ducksch (72. Hoheneder).

Chemnitzer FC: Kunz – Bittroff , Reinhardt, Mbende, Koch – Danneberg, Jopek – Mast, Fink, Grote – Hansch (64. Frahn).

Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover) – Tore: 1:0 Ducksch (56.), 2:0 Drexler (60.) - Zuschauer: 5972 – Gelbe Karten: Czichos/Mbende, Reinhardt, Jopek.

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