27. Januar 2018 / 20:02 Uhr

Streit beim BVB: Bürki greift eigene Fans hart an – Zorc schießt zurück

Streit beim BVB: Bürki greift eigene Fans hart an – Zorc schießt zurück

Redaktion Sportbuzzer
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Zoff beim BVB: Keeper Roman Bürki greift die eigenen Fans an. Sportdirektor Michael Zorc hat dafür kein Verständnis.
Zoff beim BVB: Keeper Roman Bürki greift die eigenen Fans an. Sportdirektor Michael Zorc hat dafür kein Verständnis. © imago
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Bei Borussia Dortmund kracht es nach dem dritten Unentschieden im dritten Spiel der Bundesliga-Rückrunde. BVB-Keeper Roman Bürki greift die eigenen Fans nach Pfiffen gegen die Spieler hart an – Sportdirektor Michael Zorc ist darüber verärgert.

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Drei Spiele, drei Remis, der Champions-League-Platz in Gefahr – und dann auch noch das Wechsel-Hickhack um Pierre-Emerick Aubameyang. Beim BVB brennt's! Und jetzt macht Dortmund-Keeper Roman Bürki das nächste Fass beim BVB auf. Der Schweizer Nationaltorwart hat nach dem glücklichen Last-minute-Unentschieden gegen den SC Freiburg (2:2) das eigene Publikum beim TV-Sender Sky hart kritisiert.

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Aus Verärgerung über die Pfiffe von den Rängen kritisierte der Torhüter die Fans: „Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Zuschauer auf der Ost- und der Westtribüne denken: ,Es ist Samstag, heut geh ich ins Stadion, schau, wie es läuft, und pfeife dann meine eigene Mannschaft aus’. Ich höre keine Unterstützung von diesen Tribünen“, sagte Bürki sichtlich verärgert. Eine Kurve nahm der Keeper vor seiner Kritik allerdings in Schutz: „Bei der Südtribüne ist das anders. Die sind immer da und unterstützen uns immer. Bei einer Mannschaft, die sich etwas verunsichert fühlt, ist das Pfeifen das falsche Mittel, um etwas zu zeigen. Da sollen die lieber zu Hause bleiben.“

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Auf dieses Statement reagierte Sportdirektor Michael Zorc sichtlich verärgert: „Ich empfehle unseren Profis, sich das Spiel noch mal via TV anzugucken. Dann müssen sie aufpassen, dass sie dabei nicht selber pfeifen. Der Zuschauer hat das Recht, auch mal seinen Unmut zu zeigen bei solch einem Spiel“, sagte der BVB-Chef. „Die Aussage ist unangemessen und inhaltlich falsch.“

Bürki mit Erklärung über Instagram

Am Abend meldete sich Bürki noch mal zum Thema – über seinen Instagram-Account. „Es ging mir nie darum, dass Fans nicht pfeifen sollen, wenn sie unzufrieden sind. Das maße ich mir überhaupt nicht an. Wenn wir nicht gut spielen, haben alle das Recht, ihre Enttäuschung zu zeigen. Mir ging es heute um Pfiffe ganz früh im Spiel. Nach dem zweiten oder dritten Ball, der zurückgespielt wurde oder der nicht ankam“, schrieb der Schweizer.

Hier die vollständige Erklärung:

"Liebe Fans! Ich möchte Euch meine in der Emotion der Enttäuschung und mit dem entsprechenden Extrem-Puls getätigten Aussagen noch einmal genau erklären. Es ging mir nie darum, dass Fans nicht pfeifen sollen, wenn sie unzufrieden sind. Das maße ich mir überhaupt nicht an. Wenn wir nicht gut spielen, haben alle das Recht, Ihre Enttäuschung zu zeigen. Mir ging es heute um Pfiffe ganz früh im Spiel. Nach dem zweiten oder dritten Ball, der zurückgespielt wurde oder der nicht ankam. Hier würde ich mir im Sinne aller Jungs mehr Unterstützung von einigen Zuschauern wünschen! Aber nochmal: Wenn wir schlecht spielen, und wir haben gegen Freiburg schlecht gespielt, dann darf man uns dafür - selbstverständlich - auch kritisieren!" #38

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