Unbespielbar: der Nörtener Hartplatz. Unbespielbar: der Nörtener Hartplatz. © Ott
Unbespielbar: der Nörtener Hartplatz.

Stress wegen Spielabsage in Nörten

Bezirksliga: SC Hainberg vermutet Kalkül

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Nörten-Hardenberg. Ärger um die Spielabsage zwischen dem SSV Nörten-Hardenberg und SC Hainberg in der Bezirksliga. Spitzenreiter Hainberg wirft dem SSV vor, das Topspiel aufgrund der Sperren zweier Leistungsträger abgesagt zu haben. Die Platzherren wehren sich.

Als "fragwürdig" bezeichnete SC-Trainer Dennis Erkner die Absage. Er hat sich den Hartplatz, auf dem die Partie ausgetragen werden sollte, eigens angesehen und ihn für bespielbar befunden. Ihm dünkt, dass Nörten, aufgrund der völlig verzerrten Bezirksliga-Tabelle womöglich der hartnäckigste Widersacher der Hainberger, die Verlegung entgegenkam, da die Leistungsträger Tobias Stief und Lucas Duymelinck eine Sperre absitzen müssen - was nun kommende Woche beim abgeschlagenen Schlusslicht Grün-Weiß Hagenberg geschieht. "Ein Schelm, wer Böses dabei denkt", so Erkner. Außerdem sei der Kunstrasenplatz in Northeim als Ausweichmöglichkeit frei und buchbar gewesen sei. Hainbergs Vereinsvorsitzender Jörg Lohse sei daher "auf 180" gewesen.

Klitschnass: der Hartplatz gegen 10 Uhr. Klitschnass: der Hartplatz gegen 10 Uhr. © Ott

Nörtens Abteilungsleiter Detlef Ott stützt sich dagegen auf Fotos, die er gegen 10 Uhr gemacht hat, die zeigen sollen, dass der Hartplatz bei den vorherrschenden Bodenverhältnissen unbespielbar sei. "Wir haben den Hartplatz nachträglich beim Verband als Spielfläche angemeldet. Das machen wir bestimmt nicht, um dann Partien wieder abzusagen. Die Hainberger sollen den Ball flach halten", erklärt Ott.

Tiefes Geläuf Tiefes Geläuf © Ott

SSV-Coach Jan Diederich kann der Diskussion ohnehin nur ein müdes Lächeln abgewinnen: "Bei erst 14 absolvierten Spielen kann mir keiner unterstellen, dass ich kein Interesse an einer Austragung habe. Ich muss auch zusehen, irgendwann mal mit der Saison fertig zu werden." Die personelle Situation sei keineswegs der Grund für die Absage gewesen. "Auch ohne Stief und Duymelinck hätte ich einen Kader zur Verfügung gehabt, der besser ist als jeder vorherige gegen Hainberg. Vergangene Saison musste ich mit Bilshausen sogar selbst auf den Zietenterrassen auflaufen und habe das 1:0 geköpft. Meine Ehrfurcht vor Hainberg hält sich in Grenzen", betont Diederich. Kopfballstark sei er nun mal, das Wetter zu beeinflussen, stehe allerdings außerhalb seiner Möglichkeiten.

Region/Göttingen-Eichsfeld

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